Afrikanisches Dorf

Hier finden Sie die häufig ans uns gestellten Fragen. Weitere Informationen zu Cotton made in Africa, der Aid by Trade Foundation, unseren Partnern oder zu Ihren unternehmerischen Möglichkeiten in der Cotton made in Africa Initiative finden Sie auf den entsprechenden Seiten unserer Website.

Bei Fragen nutzen Sie gerne das Kontaktformular.

Generelles

Standards

Mitwirken & Konsumenten

  • Wie kann ich die Arbeit von Cotton made in Africa verfolgen und unterstützen? Open or Close

    Dies ist auf vielfältige Weise möglich. Um euch transparent über unsere Arbeit zu informieren, verschicken wir regelmäßig unseren CmiA Newsletter, der unsere wichtigsten Themen zusammenfasst. Außerdem könnt ihr uns auf Youtube folgen, euch bei Betterplace für konkrete Projekte engagieren, bei Facebook mit uns in Kontakt treten und euer Interesse an Cotton made in Africa auf Twitter mit euren Freunden und Bekannten teilen. Außerdem habt ihr die Möglichkeit mit dem Kauf von CmiA-Produkten unsere Arbeit zu unterstützen und so einen wertvollen Beitrag für die Zukunft Hunderttausender Menschen in Afrika leisten. Für Unternehmen oder Händler, die Cotton made in Africa-Baumwolle beziehen möchten und dadurch maßgeblich dazu beitragen die Kleinbauern und ihre Familien zu unterstützen, sind alle wichtigen Informationen in der Rubrik Mitwirken sind zu finden. Sie sind JournalistIn und möchten regelmäßig über Cotton made in Africa informiert werden? Melden Sie sich hier sehr gerne zu unserem Presseverteiler an. Pressemappen und weiteres Kommunikations- und Marketingmaterial finden Sie in hier.

  • Von welcher Qualität ist Cotton made in Africa Baumwolle? Open or Close

    Cotton made in Africa Baumwolle weist neben der ethischen und ökologischen Dimension auch eine gute technische Qualität auf: Als Mittelstapel-Baumwolle hat sie relativ lange Fasern und ergibt vielseitig verwendbare Garne, die weltweit zu Stoffen von Mode- und Heimtextilien verarbeitet werden. Die hohe Qualität der afrikanischen Baumwolle rührt nicht zuletzt von der kleinbäuerlichen Pflege und der Handernte in vollreifem Zustand. Die hohe Qualität wird im Rahmen der Cotton made in Africa Initiative weiter verbessert: In einigen Projektländern ersetzen beispielsweise Baumwolltaschen die bei der Ernte üblichen Plastiksäcke. Damit kann eine Verunreinigung der geernteten Baumwolle durch Plastikreste verhindert werden. In Sambia wird die geerntete Baumwolle zusätzlich noch vor dem nächsten Verarbeitungsschritt, der Entkörnung, manuell von weiteren Verunreinigungen, wie etwa Federn gesäubert.

  • Welche Art von Textilien gibt es aus Cotton made in Africa? Open or Close

    Aus der nachhaltigen Baumwolle gibt es derzeit fast jede Art von Textilien außer Schuhen: T-Shirts, Jeans, Hosen, Sweatshirts, Strickpullover, Unterwäsche, Nachtwäsche, Strümpfe, Bettwäsche, Bettwaren, Matratzen.

  • Wo kann ich Cotton made in Afrika Produkte kaufen? Open or Close

    Derzeit sind über 25 Unternehmen Partner von CmiA, darunter Puma, Tchibo, s.Oliver, Tom Tailor, die Rewe Gruppe, Engelbert Strauss oder Rösch. Sie bieten Produkte mit dem CmiA Siegel an. Mit dem Kauf dieser Produkte können Sie einen direkten Beitrag leisten und die afrikanischen Kleinbauern und ihre Familien unterstützen.

  • Warum gibt es Cotton made in Africa von so vielen Marken? Open or Close

    Über 20 Unternehmen sind Partner unserer Initiative und bieten CmiA-Podukte an. Wenn ihre Lieblingsmarke nicht dazu zählt, raten wir Ihnen am besten den direkten Austausch zum Unternehmen zu suchen oder die Mitarbeiter im Laden darauf anzusprechen. Falls Sie dafür entsprechende Materialien benötigen, können Sie sich unsere Hintergrundinformation herunterladen.

Textile Kette

  • Warum wird CmiA-Baumwolle zu Marktpreisen gehandelt? Open or Close

    Cotton made in Africa unterstützt Kleinbauern in Subsahara Afrika, indem sie eine weltweite Allianz von Textilunternehmen aufbaut. Diese Allianz fragt die CmiA-Baumwolle explizit nach und bezahlt eine Lizenzgebühr an die Stiftung, die am Ende der textilen Wertschöpfungskette erhoben wird. Dieser Mechanismus ermöglicht, dass CmiA-Baumwolle zu Weltmarktpreisen gehandelt wird und verhindert Aufschläge in den weiteren Verarbeitungsstufen sowie letztendlich einen höheren Preis des Endproduktes. CmiA bringt so Nachhaltigkeit und Marktwirtschaft in Einklang, denn viele Konsumenten sind trotz des gestiegenen Interesses an nachhaltigen Produkten aktuell noch nicht bereit mehr Geld für diese zu bezahlen. Die Einnahmen durch die Lizenzgebühren werden von der Stiftung in den Anbauregionen reinvestiert und kommen so unabhängig von der Konsumentennachfrage unmittelbar den Kleinbauern und ihren Familien zu Gute.

  • Warum wird CmiA im Massenmarkt eingesetzt? Open or Close

    Mit jedem Produkt, das das Cotton made in Africa-Siegel trägt und in den Markt eingeführt wird, erhöht sich die Nachfrage nach afrikanischer Baumwolle und es entstehen neue Absatzmöglichkeiten für die afrikanischen Baumwollbauern. Die volumenabhängige Lizenzgebühr, die die Unternehmen für die CmiA-verifzierte Baumwolle bezahlen, wird zudem in die Projektgebiete Subsahara Afrikas reinvestiert und kommt den kleinbäuerlichen Familien direkt zu Gute – durch betriebswirtschaftliche und agrartechnische Schulungen, Frauenförderprogramme, Zugang zu sauberem Trinkwasser, einer Schulausbildung oder Mikrokrediten. Dank der wachsenden Nachfrageallianz ist der Absatz von Cotton made in Africa-Baumwolle in den letzten Jahren stetig gestiegen und immer mehr Menschen in Subsahara Afrika konnten unterstützt werden.

  • Wie wird Cotton made in Africa in der textilen Weiterverarbeitung weiter verfolgt? Open or Close

    Bei der Weiterverarbeitung der Baumwolle unterscheiden wir zwischen den Varianten Hard Identity Preserve (HIP) und Massenbilanzierung (MB). Beide Systeme garantieren eine lückenlose Rückverfolgung vom Anbau über die Entkörnungsanlage bis zur Spinnerei. Danach unterscheiden sie sich und der Grad der Transparenz ändert sich entsprechend. Bei Cotton made in Africa haben die Partner die Wahl, über welches System sie die Arbeit von Cotton made in Africa unterstützen möchten. Das System der Massenbilanzierung funktioniert in der Logik des „Ökostrom“-Modells. Die Bilanz zwischen CmiA Baumwolle und CmiA Garnen wird auf Ebene der Spinnerei kontrolliert. Unternehmen, die Partner der Initiative Cotton made in Africa sind und über Massenbilanz CmiA einsetzen, unterstützen durch ihre volumenabhängige Lizenzgebühr die Arbeit der Initiative in den Projektgebieten. Beim Hard Identiy Preserved System wird die CmiA-Baumwolle vom Baumwollballen bis zum Fertigprodukt lückenlos zurückverfolgt.

Kooperationen

  • Warum kooperieren CmiA und BCI? Open or Close

    Seit Juli 2012 kooperieren CmiA und BCI, erst im Rahmen einer Interimspartnerschaft, seit August 2013 mit einer dauerhaften Kooperationsvereinbarung. Beide Initiativen bleiben aber unabhängige Organisationen. Die Zusammenarbeit macht Sinn, denn beide Initiativen wollen Textilunternehmen und Händlern einen Zugang zu nachhaltiger Baumwolle ermöglichen, um so den Absatz nachhaltiger afrikanischer Baumwolle auf dem Weltmarkt sowie die wirtschaftliche und ökologische Nachhaltigkeit der Kleinbauern zu steigern. Zudem zielt die Partnerschaft auf die Verbesserung der Lebensbedingungen von Hunderttausenden von Baumwollbauern und ihren Familien ab. Während die BCI einen globalen Ansatz verfolgt, fokussiert CmiA afrikanische Kleinbauern, die wirtschaftlich und ökologisch nachhaltige Landwirtschaft betreiben. Beide Initiativen arbeiten mit Partnerunternehmen zusammen. Im Rahmen der Kooperationsvereinbarung ist es nun für die BCI-Partner möglich, im Rahmen ihrer globalen Einkaufsstrategien auch CmiA-Baumwolle als BCI-Baumwolle zu beziehen. Die CmiA-Unternehmenspartner hingegen werden weiterhin ausschließlich mit Baumwolle aus Subsahara-Afrika entsprechend der CmiA-Kriterien versorgt.

  • Fragen zur Kooperation mit Platz schaffen mit Herz Open or Close

    1. Wie profitiert die Aid by Trade Foundation von „Platz schaffen mit Herz“ – der Kleiderspende im Paket? Nicht mehr getragene, gespendete Kleidung und Schuhe werden über den Hermes-Paketdienst eingesammelt und in Deutschland an SOEX, den Weltmarktführer für Textilsortierung und -recycling, weitergeleitet. Von dort wird die sortierte Kleidung an Händler im In- und Ausland verkauft. Die gesamten Erlöse aus diesen Verkäufen werden an verschiedene gemeinnützige Organisationen gespendet - eine davon ist die Aid by Trade Foundation mit ihrer Initiative Cotton made in Africa.

    2. Wie werden die Spenden bei der AbTF verwendet? Wir werden die Einnahmen vor allem zur Finanzierung unserer Kooperationsprojekte in den ländlichen Baumwollanbauregionen verwenden. Dort unterstützen wir gemeinsam mit unseren Unternehmenspartnern, Baumwollgesellschaften und der öffentliche Hand Projekte zur Verbesserung der Schulsituation auf dem Land oder unterstützen Frauen dabei finanziell unabhängiger zu werden, indem wir ihre Kleinst-Unternehmen mit finanzieren. Außerdem engagieren wir uns für Hygienemaßnahmen und eine Verbesserung der Trinkwasserversorgung der Gemeinden durch den Bau von Brunnen und durch Information und Aufklärung der Menschen vor Ort.

    3. Schaden die Altkleiderspenden nicht dem Markt in Afrika? Mit dieser Frage haben wir uns sehr intensiv auseinandergesetzt und unsere Antwort hierzu fällt eindeutig aus: Nein, der pauschale Vorwurf, Altkleiderexporte seien die Hauptursache für den Niedergang der Textilindustrie auf dem afrikanischen Kontinent, ist überholt. Vielmehr haben schlechte Produktionsbedingungen wie häufige Stromausfälle, mangelnde Verkehrsinfrastruktur, schlechter Ausbildungsstand, niedrige Produktivität oder staatliche Eingriffe in Privatunternehmen genauso wie die günstigen Textilimporte aus Asien zu einem großen Teil dazu beigetragen, dass sich keine nennenswerte Textilindustrie in Sub-Sahara Afrika entwickelt hat oder bestehende Betriebe schließen mussten. Weitere Informationen hierzu von "Platz schaffen mit Herz" finden Sie hier.

    4. Warum kooperiert die AbTF bzw. CmiA mit diesem Projekt? Zum einen bietet uns die Beteiligung bei "Platz schaffen mit Herz" potentielle Einnahmen, die zur Ko-Finanzierung unserer Kooperationsprojekte benötigt werden und natürlich sehr willkommen sind. Außerdem haben wir als Initiative, die sich mit Baumwolle und damit mittelbar auch mit Textilien beschäftigt, ein besonderes Interesse am Thema Kleidung und was damit am Ende ihres Lebens passiert. Von den Altkleiderlieferungen in Märkte wie Kenia oder Tansania können die Menschen auch profitieren. Zunächst einmal bieten die Altkleider eine sehr günstige Einkaufsmöglichkeit für teilweise top modische und qualitativ hochwertige Kleidung, die sich viele afrikanische Verbraucher als Neuware nicht leisten könnten. Viele Afrikaner schätzen die riesige Auswahl an Modestilen, Größen und Qualitäten auf den "Mitumba"-Märkten. Neben den Kunden profitieren von dem Angebot an Gebrauchtkleidung auch die afrikanischen Händler und die Schneider, die die Kleidung nach Kundenwünschen umarbeiten. Schätzungen gehen davon aus, dass bis zu 30 Prozent der informellen Arbeit in Afrika vom Handel mit Gebrauchtkleidung abhängt. Es hat sich durch die Altkleider ein neuer Beschäftigungszweig für viele Afrikaner entwickelt, die sonst keine oder nur tageweise Arbeit hätten.

    5. Ist es kein Widerspruch die Baumwollbauern in Afrika zu fördern und gleichzeitig indirekt von Altkleider-Lieferungen zu profitieren? Die Aid by Trade Foundation setzt sich mit ihrer Initiative Cotton made in Africa für die Verbesserung der Lebensbedingungen der afrikanischen Kleinbauern ein. Wir sind mit dem Ziel angetreten, etwas verändern zu wollen vor allem für die Menschen in den abgelegenen ländlichen Gebieten, die Kleinbauern und ihre Familien. Die Einnahmen aus dieser Kooperation unterstützen unsere Arbeit in Afrika und die Kooperationsprojekte von denen vor allem die Frauen und Kinder der Kleinbauern profitieren. Damit können die Altkleiderspenden eine positive Wirkung in Afrika entfalten.

    6. Beteiligt sich die AbTF noch an weiteren Altkleider-Projekten? Nein, die Kooperation mit "Platz schaffen mit Herz" ist das einzige Altkleider-Projekt, an dem wir beteiligt sind.

    7. Wer ist bei der Aktion noch beteiligt? Als weitere gemeinnützige Organisationen sind die Welthungerhilfe und der Naturschutzbund Deutschland e.V. (NABU) mit dabei.

    8. Wie unterscheidet sich „Platz schaffen mit Herz“ von anderer Sammlungen? Unabhängig davon, ob der Anbieter, der die Altkleider sammelt gemeinnützig oder gewerblich agiert, sind Altkleider ein Handelsgut. Auch wenn viele Altkleidercontainer das Emblem einer gemeinnützigen Organisation tragen, gehen doch nur rund ein Prozent der gesammelten Kleidung in Kleiderkammern, um bedürftigen Menschen in Deutschland mit Textilien zu helfen. Der Bedarf in Deutschland ist ausreichend gedeckt und die Kleiderkammern der karitativen Organisationen sind gut gefüllt. Auch bei "Platz schaffen mit Herz" wird die eingesammelte Kleidung weiterverkauft, die Erlöse werden jedoch vollständig an gemeinnützige Organisationen zur Förderung ökologischer und sozialer Projekte ausgeschüttet. Ein weiterer Unterschied liegt auch im Spendenweg, denn die Kleiderspenden werden jetzt per Hermes Paket verschickt. Das hat den Vorteil, dass Verbraucher sich nicht auf die Suche nach Containern machen müssen. Die Möglichkeit, nicht mehr gebrauchte Kleidung via Hermes der Verwertung zuzuführen, kann außerdem dazu beitragen, dass mehr Altkleidung gesammelt wird. Denn ungefähr die Hälfte von Altkleidung in Deutschland landet derzeit noch im Müll, und nicht in der Verwertung. Zudem die Textilien optimal geschützt sind, sauber und trocken bleiben und somit auch tatsächlich als Kleidung weiterverwendet werden können. Dies ist wichtig, um eine höchstmögliche Spendensumme für die gemeinnützen Einrichtungen zu erwirtschaften.

 

Kontakt

Aid by Trade Foundation

Cotton made in Africa
Gurlittstraße 14
20099 Hamburg
Deutschland

info@abt-foundation.org

Tel.: +49 (0)40 - 2576 - 755 - 00

Fax: +49 (0)40  - 2576 755 - 11

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