AbTF LogoSetzen Sie Zeichen: als Werkstudent/in bei der Aid by Trade Foundation für die Cotton made in Africa Initiative in Hamburg

Die Aid by Trade Foundation bringt in der Initiative Cotton made in Africa (CmiA) unterschiedliche Partner aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und NGOs zusammen und baut im Sinne eines „social business“ eine Nachfrageallianz zur Abnahme der nachhaltig produzierten CmiA-Baumwolle auf.

Mit „Entwicklungszusammenarbeit durch Handel“ trägt die Initiative zur Verbesserung der Lebensbedingungen von afrikanischen Baumwollbauern und ihren Familien und zum Umweltschutz bei. Weitere Schwerpunkte liegen in der Entwicklung und Überprüfung des Nachhaltigkeitsstandards, dem Wirkungsmonitoring, dem Kontakt zu den Produzenten in Afrika sowie in der Durchführung von CmiA Community Kooperationsprojekten in den Bereichen Frauenförderung, Gesundheit, Bildung, Umwelt & Naturschutz.
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Was Sie erwartet:
Ihr fachliches Einsatzspektrum liegt hauptsächlich im entwicklungspolitischen Bereich der Stiftung.

• Sie unterstützen das Team bei der Organisation der Zertifizierungseinsätze und dem Qualitätsmonitoring der Verifizierungsberichte
• Sie unterstützen bei der Auswertung von implementierten CmiA Community Kooperationsprojekten, insbesondere in der Aufbereitung der erzielten Ergebnisse und Wirkungen für Kommunikationszwecke
• Mögliche weitere Einsatzfelder liegen bei der Adaption und Einführung einer neuen Software für Self-Assessments und Verifizierungsberichte, sowie im Wirkungsmonitoring (M&E), sowohl des CmiA Nachhaltigkeitsstandards als auch der laufenden Kooperationsprojekte
• Durch die Unterstützung des Teams im Tagesgeschäft ermöglichen wir ein Kennenlernen weiterer Bereiche (Kommunikation & Marketing, Supply Chain Management) der AbTF.

Was Sie mitbringen sollten:
• Hochschulstudium der Wirtschafts-, Agrar, Sozial- oder Geisteswissenschaften, im letzten Drittel des Studiums
• Interesse und Spaß an Fragestellungen zu Nachhaltigkeit im Spannungsfeld zwischen Entwicklungspolitik und Privatwirtschaft
• Interesse, Talent und Spaß an Zahlen und am Datenmanagement
• Selbstständige Arbeitsweise, hohe Eigenmotivation, ausgeprägte kommunikative Fähigkeiten, analytisches Denkvermögen sowie Organisationsgeschick
• Sicherer Umgang mit MS-Office Anwendungen, insbesondere Excel; Erfahrungen mit Salesforce und Survey-Software wären ein zusätzliches Plus
• Sehr gute Englischkenntnisse und gute Französischkenntnisse sind ein Muss, Auslandserfahrungen ein Plus
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Ihre zeitliche Verfügbarkeit für diese Tätigkeit sollte bei 12-15 Stunden/Woche liegen und ist zunächst befristet auf 6 Monate, eine Verlängerung ist möglich.
Einsatzort ist Hamburg. Beginn sobald wie möglich.

Bitte senden Sie Ihre aussagekräftige Bewerbung ausschließlich per Email bis 10.11.2017.

Für Rückfragen / Bewerbungen:
Alexandra Perschau, Aid by Trade Foundation
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Tel. 040 / 2576 755-31

Bruce Chinyaka Bruce Chinyaka lebt in Tobonte im Süden Sambias und baut auf seiner kleinen Farm CmiA Baumwolle an. Er ist 35 Jahre alt und hat zwei Töchter und vier Söhne. Sein ältestes Kind ist 15, sein jüngstes gerade geboren. Um seine Familie zu versorgen begann Bruce im Jahr 2001 Baumwolle anzubauen. Als er 2005 mit seiner Farm Teil der Cotton made in Africa Initiative wurde, bekam er verschiedene Schulungen. „Durch die Schulungen, an denen ich teilnahm, lernte ich zu diversifizieren. Neben Baumwolle und Mais baue ich nun Soya und Sonnenblumen an. Mein Einkommen aus dem Baumwollanbau gab mir außerdem ausreichend Kapital um ein kleines Lebensmittelgeschäft zu eröffnen und die alltäglichen Bedürfnisse meiner Familie zu decken.“

Loft Mpili Als Loft Mpili anfing, seine Baumwolle nach Cotton made in Africa Kriterien anzubauen, hat sich auf seiner kleinen Farm in Moono, Zambia, einiges verändert. Unter anderem der Pflanzenschutz. “Ich bekam eine Schulung in integrierter Schädlingsbekämpfung und dem Einsatz von Bio-Pestiziden”, berichtet er. “Das half mir, mehr Nützlinge auf meinem Feld zu halten und es ist außerdem sehr gut für meine Gesundheit. Ich become keine Kopfschmerzen oder allergischen Reaktionen wenn ich Bio-Pestizide sprühe und die leeren Behälter sind weniger umweltschädlich.” Loft ist 21 Jahre alt und baut neben Baumwolle auch andere Feldfrüchte an. Außerdem hält und verkauft er Nutztiere.

Choolwe Mweemba Choolwe Mweemba ist 28 und Kleinbäuerin aus dem Dorf Simabwachi in der südlichen Region Sambias. Sie hat drei Söhne und baut seit dem Jahr 2012 auf ihrer kleinen Farm Baumwolle an. „Mit dem Einkommen aus dem Baumwollanbau kann ich meine Familie versorgen“, erzählt Choolwe. Um ihre Böden gesund zu halten pflanzt sie abwechselnd Baumwolle und andere Feldfrüchte an, hauptsächlich Gemüsepflanzen wie Mais. Seit Choolwe in sogenannten Farmer Business School Trainings wirtschaftliche Grundkenntnisse gelernt hat, kann sie ihre Farm wie ein kleines Unternehmen betreiben. „Ich habe gelernt zu sparen und Geld auf der Bank anzulegen. Früher habe ich meine Einnahmen einfach im Haus behalten und sie ausgegeben, ohne groß zu planen oder zu budgetieren. Jetzt plane ich meine Ausgaben und kaufe Saatgut für meine Farm.“

Papa Shabani for CmiA

 

 

Im April 2017 belgeitete Papa Shabani, ein junger Fotograf, Kommunikationsdesigner und Künstler aus Uganda,  Cotton Made in Africa (CmiA) in die Baumwoll-Anbaugebiete in Kasese in Uganda, um dort die Arbeit der Initiative zu fotografieren. Dieses Projekt ist Teil der CmiA-Kampagne #WearASmile. Die Fotos von Papa Shabani sind lebendig, inspirierend und ehrlich, ein Grenzgang zwischen künstlerischer und dokumentarischer Fotografie. Also die beste Voraussetzung für die farbenfrohe #WearASmile-Kampagne von Cotton made in Africa. Nach dem erfolgreichen Start der Kampagne erzählt Papa Shabani in einem kurzen Interview mit CmiA von dem gemeinsamen Fotoshooting:

 

CmiA: Wie bist du zur Fotografie gekommen?

Papa Shabani: Ich bin unter anderem bei meiner Großmutter aufgewachsen. Dort habe ich mir als Kind unzählige Foto-Journale ansehen können. Afrika war damals anders als heute. Die Zeitungen waren sehr anschaulich, vor allem für kleine Jungs in meinem Alter. Die Politik in Afrika war Mitte der 1990er-Jahre von blutigen Ereignissen geprägt: dem Genozid in Ruanda 1994, den Bürgerkriegen, in die Uganda im Kongo und im Sudan verwickelt war. All das prägte mich und meinen Wunsch, Fotojournalist mit Schwerpunkt auf der dokumentarischen Fotografie zu werden.

Wie sehr beeinflusst dich deine Heimat als Fotograf?

Uganda ist heute ein unglaublich kulturelles und lebhaftes Land. Die Bevölkerung von Uganda ist sehr jung, mehr als 73 % sind unter 35 Jahren alt. Und auch in unseren Nachbarländern geht es sehr lebhaft zu: Ruanda, der neue Südsudan, Kongo und Burundi. All das inspiriert mich dazu, lebendige und ausdrucksvolle Fotos zu machen.

Wie war es für dich, die Kampagne „Wear a Smile“ in deiner Heimat Uganda zu shooten?

Für mich war das eine großartige und sehr lehrreiche Erfahrung! Ich habe viel über das Leben der Kleinbauern erfahren, die Baumwolle für den Weltmarkt produzieren. Ich fühle mich geehrt, dass ich ausgewählt wurde, die Gegenwart für eine bessere Zukunft zu dokumentieren, und zugleich freut es mich, dass ich Fotos machen konnte, die das falsche Bild über afrikanische Baumwollbauern korrigieren. Cotton made in Africa hat mich total begeistert und die Bauern, die ich fotografiert habe, haben mich fasziniert.

Wie hast du die Zusammenarbeit mit den Menschen vor Ort wahrgenommen?

In der Regel bekomme ich Fotoaufträge in der Hauptstadt. In Kampala gibt es selten jemanden, der nein sagt, wenn ich ihn fotografieren will. Der WearASmile-Sticker, den ich mit mir herumtrug, sorgte bei dieser Kampagne noch für zusätzlichen Spaß. Es war ein wunderbares Fotoshooting!

Was wolltest du mit den Bildern ausdrücken?

Die Botschaft ist einfach und klar: Das Bild von den afrikanischen Kleinbauern, die Baumwolle anbauen, entspricht meist nicht der Realität. Die Verbraucher sollten unbedingt darauf achten, welche Baumwollprodukte sie kaufen. Sie sollten sich lieber für CmiA-Baumwolle entscheiden, denn dies bedeutet für die Baumwollbauern bessere Arbeitsbedingungen und Lebensbedingungen. Und auch für die Umwelt ist es besser!

Was hat dir die Kampagne persönlich bedeutet?

Ich bin begeistert von der Kampagne Wear a Smile. Sie vermittelt den Verbrauchern einen wirklich tiefen Einblick in das Leben afrikanischer Kleinbauern und die Arbeit von CmiA. Die Verbraucher kommen mit den Menschen in Berührung, die die Baumwolle, die sie tragen, anbauen. Das ist sehr wichtig. Die Kampagne zeigt uns, wie CmiA-Bauern leben und lädt uns in ihre Welt ein.

Welchen Eindruck hast du von der Kooperation zwischen CmiA, den Baumwollbauern und Fabrikarbeitern in Uganda mitgenommen?

Mir ist sofort aufgefallen, dass arbeiten zusammenarbeiten. Jeder ist ein Teil von Cotton made in Africa, und die verschiedenen Gruppen – die Bauern, die Baumwollgesellschaften und CmiA – sind alle auf Augenhöhe und ziehen an einem Strang. Das ist ganz entscheidend, um die Vision von CmiA Wirklichkeit werden zu lassen. Man kann wirklich sehen, welchen Vorteil die Bauern und ihre Familien von dieser Initiative haben.

 

Vielen Dank für das Interview, Papa!

Neugierig geworden? Entdecke die Fotos von Papa Shabani auf unseren sozialen Kanälen: instagram     facebook     twitter

 

Emelly MwanzaEmelly Mwanza ist 24 Jahre alt und baut in Zambia Cotton made in Africa Baumwolle an. Sie hat zwei Töchter im Alter von 2 und 4 Jahren. 2013, kurz nach der Geburt ihres ersten Kindes, fing Emelly mit dem Baumwollanbau an. Baumwolle ist eine wichtige Einkommensquelle für Emelly, mit der sie ihre Familie und ihren Haushalt versorgen kann. So gibt es und es gibt immer genug zu Essen. Durch Cotton made in Africa nahm Emelly an Trainings in good agricultural practices teil, wodurch sie ihre Anbaupraktiken verbessern konnte. “Dadurch nahmen meine Ernteerträge und meine Einnahmen zu. Ich habe ein Haus mit zwei Schlafzimmern gebaut, eine Kuh gekauft und angefangen, andere Nutzpflanzen anzubauen.”

Kontakt

Aid by Trade Foundation

Cotton made in Africa
Gurlittstraße 14
20099 Hamburg
Deutschland

info@abt-foundation.org

Tel.: +49 (0)40 - 2576 - 755 - 00

Fax: +49 (0)40  - 2576 755 - 11

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