Baumwolle ist eine beliebte Pflanze – nicht nur bei Menschen, sondern auch bei Insekten. Aber nicht alle Insekten sind auch gut für die Baumwolle. Als Schädlinge können sie ganze Ernten und damit das Einkommen einer Familie bedrohen. Diese Sorge belastet auch Baumwollbauer Thomas Bwambale aus Uganda. Dass jedoch nicht immer giftige Pflanzenschutzmittel notwendig sind, um die kostbare Ernte vor Schädlingen zu schützen, hat Bwambale durch seine Partnerschaft mit Cotton made in Africa und die Teilnahme an landwirtschaftlichen Schulungen gelernt.

Traditionell entscheiden Baumwollbauern in Subsahara-Afrika nach dem Kalender, wann sie ihre Felder spritzen müssen. Das heißt sie sprühen in regelmäßigen zeitlichen Abständen chemische Mittel zum Schutz ihrer Baumwollpflanzen. Sie berücksichtigen dabei nicht, ob der Einsatz der Chemikalie tatsächlich erforderlich ist. Dies geht zu Lasten ihres Geldbeutels, ihrer Gesundheit und ihrer Umwelt.

Ziel des CmiA Standards ist es, die Baumwollbauern darin zu schulen Pestizide wenn nur eingeschränkt und verantwortungsvoll zu nutzen. Gemäß des Schadschwellenprinzips wird anhand der Anzahl der Schädlinge auf den Pflanzen gemessen, ob die Ernte von Schädlingen bedroht ist. Dies ist meist schon durch einfaches stichprobenartiges Zählen der Ungeziefer möglich. Diese Methode wendet auch Thomas Bwambale an: „In den Schulungen wurde mir gezeigt, wie man Schädlinge zählt, sie von Nützlingen unterscheidet und bestimmt, wann es nötig ist, Pestizide einzusetzen.“ Die teils auch in Piktogrammen gemessenen Schadschwellengrenzen geben den Bauern eine einfache Orientierung. Dass diese Sensibilisierung im Umgang mit Pestiziden fruchtet, betont auch Bwambale. „Dank der Trainings weiß ich jetzt, dass Pestizide schlecht sind für die Umwelt und meinen Boden. Ich nutze sie daher nur, wenn der Schädlingsbefall auf meinem Feld besorgniserregend hoch ist“, berichtet der Bauer. „Heute spraye ich nicht mehr regelmäßig, sondern nur, wenn es wirklich sein muss“, so Bwambale weiter. Durch den bewussten Einsatz von Pestiziden können die Kleinbauern viel Geld sparen und zudem die Umwelt, ihre Gesundheit und ihre Böden schonen.

Da der Einsatz von Pestiziden sowohl für die Umwelt als auch die Gesundheit der Bauern ein Risiko darstellt, schließt der Cotton made in Africa Standard die von internationalen Konventionen als gefährlich eingestufte Pestizide strikt aus.1 Schwangeren, Stillenden, Kranken, Minderjährigen und unausgebildeten bzw. unerfahrenen Personen ist zum eigenen Schutz die Arbeit mit Pestiziden ganz verboten. Außerdem lernen die Bauern wie Thomas Bwambale, wie sie sich sachgemäß beim Sprühen schützen können und welche schonenderen, umweltfreundlicheren und nachhaltigeren Alternativen bei der Schädlingsbekämpfung eingesetzt werden können. Hierzu zählen etwa Biopestizide oder Molasse-Fallen.

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1) Pesticides regulated by the Rotterdam and Stockholm Convention or which the WHO has ranked as extremely or highly hazardous (class Ia and Ib) may not be used. For their own safety, pregnant women, nursing mothers, sick people, children, and untrained and/or inexperienced persons are prohibited from working with pesticides.

Die Umwelt schonen und die eigene Gesundheit schützen, gleichzeitig aber auch die Baumwollernte sichern oder gar die Einnahmen erhöhen – geht das? Diese Frage stellte sich auch Hariet Muhindo, Baumwollbäuerin aus dem Dorf Nyamirangara in Uganda. In den Schulungen, die fester Bestandteil von Cotton made in Africa (CmiA) sind, lernte sie dann, dass es geht – und vor allem, wie.

"Durch die CmiA-Trainings habe ich gelernt, wie man mit weniger Pestiziden auskommt und wie man richtig mit ihnen umgeht," berichtet Hariet. Pestizide sind im konventionellen Baumwollanbau meist fester Bestandteil, um die Pflanzen vor Schädlingen zu schützen und damit Ernteausfälle zu vermeiden. Dass deren Einsatz allerdings nicht immer nötig ist, dass es auch alternative Lösungen gibt und was man beim Umgang mit Pestiziden beachten muss, erfahren Kleinbauern wie Hariet Muhindo in sogenannten Farmer Trainings.

Seit sie an CmiA teilnimmt, arbeitet Hariet nach dem Schadschwellenprinzip. Das bedeutet, dass sie den Schädlingsbefall auf ihrem Feld überprüft und nur dann Pestizide auf ihrem Feld ausbringt, wenn die Menge der Schädlinge eine bestimmte Grenze übersteigt. Außerdem wichtig ist dabei die Unterscheidung zwischen Schädlingen und Nützlingen – etwas, das Hariet in den Farmer Trainings gelernt hat. Insekten, die natürliche Feinde von Schädlingen sind, werden in der Landwirtschaft als Nützlinge bezeichnet, da sie helfen, die Ernte des Bauern zu schützen. Mit ihrem gelernten Wissen kann Hariet heute viel weniger Pestizide einsetzen, die Nützlinge auf ihrem Feld schützen und damit höhere Ernten erzielen.

Auch über alternative Methoden zum Schutz ihrer Felder hat Hariet in den Farmerschulungen einiges gelernt. So weiß sie heute, welche biologischen Pestizide es gibt und wie man aus verfügbaren Mitteln wie Molasse einfache Schädlingsfallen baut. Solche Alternativen sind für Hariet gleich dreifach wertvoll: Sie sind lokal verfügbar und kosten wenig –so kann sie ihre Ausgaben senken. Sie sind natürlich und schützen sie und ihre Umwelt. Und sie sind effektiv, da sie ihre Ernte schützen. In den Fällen, in denen Hariet Muhindo noch Pestizide verwendet, sind es solche, die gemäß internationaler Konventionen und somit im CmiA Standard geregelt sind. Die Auflagen hierzu sind streng: Es dürfen keine Pestizide eingesetzt werden, die auf den Listen des Rotterdam Protocols und der Stockholm Convention stehen oder von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) als extrem oder hochgefährlich eingestuft werden. Ein Verstoß gegen diese Richtlinien führt zum Ausschluss aus dem CmiA-Programm.

Hariet Muhindo weiß um die Gefahren und Auswirkungen bestimmter Pestizide. Um sich und ihre Familie bestens zu schützen, hat sie einiges über den bewussten und gesundheitsschonenden Umgang mit Pestiziden gelernt. So bewahrt sie jetzt beispielsweise Behälter mit Pflanzenschutzmitteln für Kinder unerreichbar auf und entsorgt die leeren Gefäße sachgemäß. "Und ich weiß jetzt, wie wichtig Schutzkleidung ist, wenn ich Pestizide auf meinem Feld einsetze", fügt sie hinzu. "Ich trage jetzt einen Overall oder ein langärmeliges Shirt, Hosen und eine Gesichtsmaske, sobald ich Pestizide nutze.”

Mit dem Ziel, den Einsatz von gefährlichen Pestiziden auf dem Baumwollfeld kontinuierlich und nachhaltig zu reduzieren, setzt Cotton made in Africa durch Farmer Trainings somit auf Dialog und Sensibilisierung und bietet Kleinbauern eine Reihe an alternativen praktischen Methoden und Lösungen.

 

Matakon Hacda

 

 

 

 

 

Bildung ist eine der wichtigsten Voraussetzungen, um die Lebensbedingungen der Menschen in Subsahara Afrika zu verbessern und Fluchtursachen zu bekämpfen. Als Standard für nachhaltige Baumwolle legt Cotton made in Africa deshalb einen Schwerpunkt auf die land- und betriebswirtschaftliche Schulung der teilnehmenden Baumwollbauern. Um darüber hinaus möglichst vielen Kindern den Schulbesuch zu ermöglichen, unterstützt CmiA den Kampf gegen Kinderarbeit.


Matakon Hacda besitzt ein kleines Baumwollfeld in Mafa-Kilda im Norden Kameruns, mit dessen Erträgen er den Unterhalt für seine Familie erwirtschaftet. Gemeinsam mit seiner Frau hat er 13 Kinder. Dass diese nicht wie Erwachsene auf dem Feld mitarbeiten, geht darauf zurück, dass Matakon Teil der Cotton made in Africa Initiative ist. Sämtliche Baumwollbauern, die am Programm teilnehmen, müssen die Kriterien des CmiA-Verifizierungssystems einhalten. Kinderarbeit ist ein Ausschlusskriterium im CmiA-Standard. Die regelmäßige Überprüfung durch unabhängige Verifizierungsunternehmen stellt sicher, dass dieses Verbot eingehalten wird.

Die Farmertrainings der Initiative unterstützen die Kleinbauern darin, die Nachhaltigkeitskriterien von CmiA zu erfüllen. In den sogenannten Farmer Business Schools hat der 42-Jährige Matakon viel über effiziente und nachhaltige Anbaupraktiken gelernt. So konnte er seine Erträge bereits deutlich steigern. Da seine Familie nun mehr Einkommen hat, können seine Kinder zur Schule gehen statt auf dem Feld zu arbeiten. Die CmiA-Trainings vermitteln den Kleinbauern aber nicht nur Wissen darüber, wie sie ihre Farm wirtschaftlicher und umweltfreundlicher führen können, sondern sensibilisieren auch zu Themen wie Kinderarbeit. Die teilnehmenden Kleinbauern erlangen ein Verständnis dafür, warum Kinderarbeit schlecht ist und vermieden werden muss. Sie lernen, dass von einer guten Schulbildung der Kinder langfristig auch die gesamte Familie profitiert.

Matakon Hacda stellt schon heute fest, dass sich durch seine Teilnahme an Cotton made in Africa die Lebenssituation seiner Familie erheblich verbessert hat: „Von der Farmer Business School haben wir eine ganze Menge profitiert, vor allem was die Verwaltung unserer Farmen und Haushalte betrifft. Alles in allem hat sich durch diese Trainings einiges verändert: Wir haben viel über effiziente Anbaupraktiken gelernt, aber genauso auch über Kinderarbeit.”

Frauen wie Juliyana Kabugho müssen in Subsahara-Afrika wahre Multitalente sein. Sie kümmern sich um die Kindererziehung und das Wohlergehen der gesamten Familie, und außerdem liegt das Pflanzen und Ernten der Baumwolle in ihren Händen. Viele Aufgaben, die viel Kraft erfordern, der Initiative Cotton made in Africa aber auch viele Ansatzpunkte für Unterstützung bieten. Zum Beispiel durch landwirtschaftliche Schulungen, die speziell auf die Bedürfnisse der Kleinbäuerinnen zugeschnitten sind. „Durch meine Kooperation mit CmiA habe ich viel über bessere Anbaumethoden gelernt”, freut sich Juliyana. Und das hat vieles verbessert: „Nachdem ich am Training teilgenommen habe, hat sich meine Baumwollernte von 200 auf 500 Kilogramm pro Hektar erhöht”, berichtet sie.

Im Rahmen der CmiA-Schulungen können die teilnehmenden Kleinbäuerinnen ihre Fähigkeiten im Baumwollanbau kontinuierlich und nachhaltig verbessern. Das ermöglicht ihnen, ihre Felder schonend für Mensch und Natur zu bewirtschaften, wodurch sie höhere Ernteerträge erzielen und ihre Lebensbedingungen verbessern können. So ist es auch bei Juliyana Kabugho.

In den Trainings hat Juliyana alles über die Prinzipien einer guten landwirtschaftlichen Praxis gelernt – darunter beispielsweise, wie Düngemittel effizient eingesetzt werden und Bio-Dünger erzeugt werden kann. Da der CmiA Standard künstliche Bewässerung ausschließt, verwendet Juliyana für den Baumwollanbau ausschließlich Regenwasser. Die Methoden dieses sogenannten Regenfeldanbaus hat sie ebenfalls in den Farmer Trainings erlernt. So weiß sie nun worauf sie achten muss, um auch ohne künstliche Bewässerung eine ertragreiche Ernte zu erwirtschaften.

Außerdem hat die Bäuerin aus Uganda erfahren, dass Pestizide für Mensch und Umwelt schädlich sind und nach den CmiA-Kriterien – wenn überhaupt – nur unter strengsten Auflagen eingesetzt werden dürfen. Sie weiß nun, warum es so wichtig ist, dass sich schwangere oder stillende Frauen von Pestiziden fernhalten. Und dass ein geschulter Umgang mit Pestiziden und das Tragen von Schutzkleidung die Gesundheit der Bäuerinnen und Bauern schützen. Durch die erlernte bedarfsgesteuerte Anwendung und Verwendung von biologischen Alternativen kann Juliyana außerdem den Einsatz künstlicher Pestizide zunehmend vermeiden.

Durch ihre Teilnahme an Cotton made in Africa und die landwirtschaftlichen Schulungen hat Juliyana Kabugho einiges an ihren Anbaumethoden verändert. Dadurch kultiviert sie ihre Baumwollfelder heute unter ökologischen, ökonomischen und sozialen Gesichtspunkten nachhaltiger. So hat sich ihre Baumwollernte mehr als verdoppelt, und sie konnte ihre Lebensumstände aus eigener Kraft verbessern. „Ich bin froh, dass ich durch den Verkauf meiner Baumwolle in der vergangenen Saison so viel verdient habe, dass ich das Geld nutzen konnte, um anzufangen, ein Haus zu bauen”, erzählt Juliyana.

Jeder Baumwollbauer in Subsahara-Afrika muss als eigenständiger Unternehmer täglich weitreichende Entscheidungen für seinen kleinen Betrieb – sein Baumwollfeld – treffen. Menschen wie Ali Dandi sorgen dafür, dass ihnen dies mit nachhaltigem Erfolg gelingt: Der 48-Jährige ist in Mafa-Kilda im Norden Kameruns bei einer Cotton made in Africa (CmiA)- zertifizierten Baumwollgesellschaft als Regional Trainer angestellt. Er unterrichtet Kleinbauern und vermittelt ihnen einfache betriebswirtschaftliche Kenntnisse in den sogenannten Farmer Business Schools. Diese sind fester Bestandteil des CmiA Trainingsprogramms. „Die Trainings haben das Leben der Farmer wirklich verändert“, berichtet Ali. „Einerseits planen sie nun ihre Produktion voraus und können genau einschätzen, was sie tun müssen, um ihre Ziele zu erreichen. Andererseits sind sie in der Lage, ihr Einkommen und ihre Ausgaben viel besser zu verwalten als zuvor – zum großen Vorteil für ihre Familien.“


Trainings wie die im Rahmen der Farmer Business Schools sind ein zentraler Bestandteil des Cotton made in Africa Programms. Während die Bauern früher kaum Zugang zu einfachsten Ausbildungsprogrammen hatten, lernen sie nun ihren kleinen Betrieb vorausschauend zu organisieren und erfolgreich zu führen. Welcher Anteil des Ertrags soll für neues Saatgut eingeplant werden, wie hoch müssen die Rücklagen sein und wie viel Geld brauchen wir für die Ernährung der Familie und die Schulausbildung der Kinder? Diese wichtigen Entscheidungen müssen nun nicht mehr aus dem Bauch heraus getroffen werden.


Die Farmer Business Schools vermitteln den Kleinbauern in den CmiA-Projektgebieten wichtige betriebswissenschaftliche Grundkenntnisse und geben ihnen Entscheidungshilfen für die Bewirtschaftung ihrer Familienbetriebe an die Hand. Ali Dandi und seine Kollegen veranschaulichen den Kleinbauern anhand des eigens entwickelten Lehrmaterials, wie sie Markt- und Produktionsrisiken ihres Baumwollanbaus besser einschätzen und ihr Budget sinnvoll verwalten können. Aber auch die private Haushaltsführung ist ein Thema der Kurse. So erläutert Ali seinen Teilnehmern zum Beispiel, welche Lebensmittel sie anbauen sollten, um ihre Familie gesund und ausgewogen zu ernähren.


Auf der Agenda von Ali Dandi steht mit den sogenannten Gender Trainings noch ein zweites zentrales Thema: die Förderung von Gleichberechtigung sowie die Stärkung der Frauenrechte. Frauen leisten in Subsahara-Afrika einen Großteil der Arbeit auf dem Feld und im Haushalt. Ihre Stellung in den Dorfgemeinschaften spiegelt dies allerdings meist nicht wider. Ergänzend zu den in den CmiA-Kriterien festgeschriebenen Maßnahmen zur Gleichberechtigung von Mann und Frau setzt Cotton made in Africa deshalb auf Gender Trainings. Diese stärken die Rolle der Frauen im Baumwollanbau und in den Dorfgemeinschaften. Frauen erhalten an ihre Bedürfnisse angepasste Schulungen in modernen und effizienten Maßnahmen für einen nachhaltigen Baumwollanbau. Viele Baumwollbäuerinnen werden außerdem zu sogenannten Lead-Farmerinnen ausgebildet und nehmen eine Vorbildfunktion für andere Frauen im Dorf ein.


Gender Trainings ebnen den Frauen den Zugang zu Krediten und eigenen Verträgen mit der regionalen Baumwollgesellschaft. In Gruppen organisiert bieten sie den Baumwollbäuerinnen ein starkes Netzwerk und mehr Selbstbestimmung. „Im Verlauf der Gender Trainings wurden bereits einige Frauengruppen gegründet“, berichtet Ali Dandi. In kleinen Gruppen bauen die Frauen gemeinsam Baumwolle sowie andere Feldfrüchte an. Das als Gruppe erwirtschaftete Einkommen reinvestieren die Frauen zum Beispiel in den Bau eines Lagerhauses, den Aufbau einer Hühnerzucht oder in die Schulbildung ihrer Kinder. Von den Gender Trainings profitieren somit sowohl die Frauen selbst, als auch ihre gesamten Familien – ein unermesslicher Gewinn für alle.

Elisé Zwischen den Ernten haben die Mitarbeiter in den Entkörnungsanlagen der Baumwollgesellschaften wenig zu tun, weshalb der Großteil von ihnen jedes Jahr als Saisonarbeiter beschäftigt wird. Elisé Balimaya Kabaya ist eine von ihnen. Seit 2014 arbeitet sie vom ersten bis zum letzten Tag der Entkörnung als Elektrikerin in einer der Entkörnungsanlagen von SOCOMA, einem Cotton made in Africa Partner in Burkina Faso. Gleich zu Beginn ihrer Tätigkeit hatte die 27-Jährige einen Arbeitsunfall, bei dem sie sich an der Hand verletzte. Alle daraus entstandenen Behandlungskosten wurden von SOCOMA bezahlt, was in Ländern wie Burkina Faso keine Selbstverständlichkeit ist. Nicht nur deswegen schätzt sie sich glücklich, diese Beschäftigung zu haben: „Mit dem Geld, das ich hier verdiene, kann ich meine Bücher und Schulgebühren bezahlen“, erzählt Balimaya Kabaya. Seit zwei Jahren bereitet sie sich auf das Abitur vor, das sie in diesem Jahr als externe Kandidatin mitschreiben wird. „Mein großer Traum ist es, Elektrotechnik zu studieren und später einen richtig guten Job zu finden“, verrät sie. „Aber auch die Arbeit bei SOCOMA ist extrem lehrreich, denn ich sehe hier, wie etwas in der Praxis funktioniert, das ich sonst nur in der Theorie in meinen Büchern lese.“ Balimaya Kabaya ist eine der wenigen Frauen in der Fabrik, einzige unter den Elektrikern. „Aber ich habe keine Probleme damit“, sagt sie. „Alle respektieren mich und nehmen mich aufgrund meiner guten Arbeit ernst.“

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