Frauen wie Juliyana Kabugho müssen in Subsahara-Afrika wahre Multitalente sein. Sie kümmern sich um die Kindererziehung und das Wohlergehen der gesamten Familie, und außerdem liegt das Pflanzen und Ernten der Baumwolle in ihren Händen. Viele Aufgaben, die viel Kraft erfordern, der Initiative Cotton made in Africa aber auch viele Ansatzpunkte für Unterstützung bieten. Zum Beispiel durch landwirtschaftliche Schulungen, die speziell auf die Bedürfnisse der Kleinbäuerinnen zugeschnitten sind. „Durch meine Kooperation mit CmiA habe ich viel über bessere Anbaumethoden gelernt”, freut sich Juliyana. Und das hat vieles verbessert: „Nachdem ich am Training teilgenommen habe, hat sich meine Baumwollernte von 200 auf 500 Kilogramm pro Hektar erhöht”, berichtet sie.

Im Rahmen der CmiA-Schulungen können die teilnehmenden Kleinbäuerinnen ihre Fähigkeiten im Baumwollanbau kontinuierlich und nachhaltig verbessern. Das ermöglicht ihnen, ihre Felder schonend für Mensch und Natur zu bewirtschaften, wodurch sie höhere Ernteerträge erzielen und ihre Lebensbedingungen verbessern können. So ist es auch bei Juliyana Kabugho.

In den Trainings hat Juliyana alles über die Prinzipien einer guten landwirtschaftlichen Praxis gelernt – darunter beispielsweise, wie Düngemittel effizient eingesetzt werden und Bio-Dünger erzeugt werden kann. Da der CmiA Standard künstliche Bewässerung ausschließt, verwendet Juliyana für den Baumwollanbau ausschließlich Regenwasser. Die Methoden dieses sogenannten Regenfeldanbaus hat sie ebenfalls in den Farmer Trainings erlernt. So weiß sie nun worauf sie achten muss, um auch ohne künstliche Bewässerung eine ertragreiche Ernte zu erwirtschaften.

Außerdem hat die Bäuerin aus Uganda erfahren, dass Pestizide für Mensch und Umwelt schädlich sind und nach den CmiA-Kriterien – wenn überhaupt – nur unter strengsten Auflagen eingesetzt werden dürfen. Sie weiß nun, warum es so wichtig ist, dass sich schwangere oder stillende Frauen von Pestiziden fernhalten. Und dass ein geschulter Umgang mit Pestiziden und das Tragen von Schutzkleidung die Gesundheit der Bäuerinnen und Bauern schützen. Durch die erlernte bedarfsgesteuerte Anwendung und Verwendung von biologischen Alternativen kann Juliyana außerdem den Einsatz künstlicher Pestizide zunehmend vermeiden.

Durch ihre Teilnahme an Cotton made in Africa und die landwirtschaftlichen Schulungen hat Juliyana Kabugho einiges an ihren Anbaumethoden verändert. Dadurch kultiviert sie ihre Baumwollfelder heute unter ökologischen, ökonomischen und sozialen Gesichtspunkten nachhaltiger. So hat sich ihre Baumwollernte mehr als verdoppelt, und sie konnte ihre Lebensumstände aus eigener Kraft verbessern. „Ich bin froh, dass ich durch den Verkauf meiner Baumwolle in der vergangenen Saison so viel verdient habe, dass ich das Geld nutzen konnte, um anzufangen, ein Haus zu bauen”, erzählt Juliyana.

 

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