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Die Stiftung: Träger der Cotton made in Africa Initiative

Bild Dr.Otto in AfrikaCotton made in Africa ist eine Initiative der Aid by Trade Foundation. Aus der Überzeugung heraus, nur durch eine nachhaltige Entwicklung die Zukunftsfähigkeit folgender Generationen sichern und lebenswichtige Ressourcen schützen zu können, gründete Dr. Michael Otto im Jahr 2005 die Aid by Trade Foundation (AbTF) – zunächst unter dem Namen “Foundation for Sustainable Agriculture and Forestry in Developing Countries” (FSAF). Im Jahr 2007 nannte sich die Stiftung dann in “Aid by Trade Foundation for Sustainable Agriculture and Forestry” um. Stiftungszweck der Aid by Trade Foundation sind die Förderung des Umweltschutzes und die Verbesserung der sozialen Verhältnisse in Entwicklungsländern.

stiftungsaufbau-DMit Unterstützung der unterschiedlichen Partner aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und NGOs setzt die Stiftung auf Entwicklungszusammenarbeit durch Handel. Neben der Unterstützung des nachhaltigen Anbaus land- und forstwirtschaftlicher Produkte sollen langfristig auch die Prozessketten in den Produktionsländern der Rohstoffe ausgebaut werden, um dort möglichst viel Wertschöpfung zu generieren. Afrika ist hier zunächst der regionale Förderungsschwerpunkt der Stiftung. Mit ihrer Initiative Cotton made in Africa will die Stiftung ihr Ziel, Hilfe zur Selbsthilfe durch Handel, in die Tat umsetzen. Wesentlicher Hebel hierfür ist derzeit das COMPACI-Programm , an dem die Stiftung maßgeblich beteiligt ist. Die Aid by Trade Foundation ist eine gemeinnützige („non profit“) Organisation und verfolgt gemeinnützige Zwecke.

Das Kuratorium: Übergeordnetes Entscheidungsgremium der Stiftung

Das Kuratorium der Aid by Trade Foundation ist mit führenden Persönlichkeiten aus Nichtregierungsorganisationen, der öffentlichen Hand und der Wirtschaft international besetzt. Es trägt dafür Sorge, dass die übergeordneten Ziele der Stiftung umgesetzt werden. Das Kuratorium besteht aus mindestens 6 und höchstens 12 Mitgliedern unter Vorsitz von Dr. Michael Otto und seinem Vertreter Herrn Bruno Wenn (Deutsche Investitions- und Entwicklungsgesellschaft). Die ersten Mitglieder des Gremiums wurden vom Gründer der Aid by Trade Foundation, Dr. Michael Otto, berufen. Neue Mitglieder werden durch die AbTF Geschäftsführung vorgeschlagen und vom bestehenden Kuratorium für zwei Jahre gewählt. Eine Wiederwahl der Mitglieder ist möglich. Die Geschäftsführung der Stiftung erstattet dem Kuratorium zweimal jährlich Bericht über die Aktivitäten der Stiftung und stellt ihre Planungen vor.

Dr. Michael Otto

 

Dr. Michael Otto

Vorsitzender des Kuratoriums / Aufsichtsratsvorsitzender der Otto Gruppe

„Cotton made in Africa ist innovativ, weil die Initiative Marktkräfte aktiviert und dauerhaft eine Win-Win-Situation zwischen allen Akteuren und auf allen Ebenen der Wertschöpfungskette schafft – vom Bauern bis zum Konsumenten.“

Bruno Wenn

Bruno Wenn

Stellvertretender Vorsitzender des Kuratoriums / Sprecher der Geschäftsführung der Deutschen Investitions- und Entwicklungsgesellschaft mbH (DEG)

„Die Aid by Trade Foundation unterstützt sehr erfolgreich hunderttausende Kleinbauern in Afrika dabei die Baumwollproduktion so zu verbessern, dass sie ein auskömmliches Einkommen erwirtschaften. Mit diesem unternehmerischen Ansatz wird eine nachhaltige Verbesserung der Lebensbedingungen der Menschen erreicht. Dies entspricht dem Auftrag der DEG, durch Finanzierung von Unternehmen die nachhaltige wirtschaftliche und soziale Entwicklung zu fördern. Und wir bringen als DEG unsere Erfahrung mit Vorhaben des Baumwollanbaus in Afrika sowie mit der Finanzierung von Textilunternehmen weltweit in die Arbeit der Aid by Trade Stiftung ein.“

 

Eberhard Brandes

Geschäftsführender Vorstand des WWF Deutschland

„Unser Ziel: Wir wollen die weltweite Zerstörung der Natur und Umwelt stoppen und eine Zukunft gestalten, in der Mensch und Natur in Harmonie miteinander leben. Wirkungsvolle Maßnahmen des Natur- und Umweltschutzes sowie einer nachhaltigen Entwicklung der afrikanischen Länder müssen mit der Förderung eines nachhaltigen Handels einhergehen. Cotton made in Africa ist die Umsetzung dieses Prinzips: Die Verbindung des Baumwollbauern in Benin mit dem Konsumenten in Europa über Handelswege einerseits und die Garantie für schonendes und nachhaltiges Landmanagement andererseits."

Nick Earlam

 

Nicholas Earlam

Vorsitzender und Eigentümer von Plexus Cotton Ltd.

"Cotton made in Africa bietet die Möglichkeit, auf allen Stufen der Wertschöpfungskette Wert und Chancen zu schaffen und dabei die Ideale und Integrität der jeweiligen Teilnehmer zu resepktieren. Es ist ein visionäres Projekt, das den Wandel des afrikanischen Kontinents erkennt und hilft in den Projektländern Hilfe zur Selbsthilfe durch nachhaltigen Handel zu schaffen."

 

Olaf Gieseler

Geschäftsführer der CURATAX Treuhand GmbH Steuerberatungsgesellschaft

„Cotton made in Africa ist eine sinnvolle und innovative Initiative. Ich freue mich daher, wenn ich einen Beitrag zur Gestaltung der rechtlichen und steuerlichen Rahmenbedingungen sowie zur inneren Organisation von Cotton made in Africa leisten kann.“

 

Dr. Wolfgang Jamann

Generalsekretär Care International

„Ich bin gerne Kurator bei CmiA, weil ich fest daran glaube, dass Hunger und Armut in Afrika nur besiegt werden können, wenn neben den NGOs und staatlichen Entwicklungsorganisationen auch Unternehmen und Unternehmer nach sozialen und ökologischen Kriterien handeln und die Anliegen von Kleinbauern in der Dritten Welt aktiv fördern. Hinzu kommt, dass wir selbst unser Konsumverhalten anpassen müssen; dafür bietet die Produktion (bzw. der Kauf) von Kleidung mit CmiA Baumwolle eine wunderbare Gelegenheit. Die Arbeit in der Stiftung ist bereichernd, weil wir über 'Sektorengrenzen' hinaus miteinander im Gespräch sind."

 

Dr. Johannes Merck

Direktor Corporate Responsability der Otto Group
"Cotton made in Africa steht für neue und erfolgreiche Wege in der Entwicklungszusammenarbeit und gilt dort genauso wie im Rahmen des Corporate Responsibility-Engagements von Textilunternehmen als innovative und richtungsweisende Initiative. Die Prinzipien der Wirtschaft sind maßgeblich für die Arbeit von Cotton made Afrika, denn die Initiative setzt auf Hilfe zur Selbsthilfe, mobilisiert Marktkräfte und berücksichtigt die Regeln des Marktes. Auf diesem Wege schafft Cotton made in Africa einen Zugang zu Wissen und Bildung für solche Menschen, für die dies bisher unerreichbare Güter waren."

Dr Hans-Joachim Preuß

 

Dr. Hans-Joachim Preuß

Mitglied des Vorstandes der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ)
"Für mich bedeutet „Cotton made in Africa“, die richtigen Akteure zusammenzubringen - Kleinbauern, Entwicklungszusammenarbeit und Privatwirtschaft. So können wir besser voneinander lernen und Impulse für Innovation entstehen. Wesentlich für mich ist, dass alle gemeinsam davon profitieren: Wenn in Afrika funktionierende Strukturen für ein weltweit erfolgreiches Produkt aufgebaut werden, dann ist dies ein wichtiger Beitrag für eine bessere Welt. Daher bin ich stolz, Teil einer solchen Initiative zu sein."
Mahmoud Rajan

Majmoud Rajan

Réseau Aga Khan de développement (AKDN) 

„Dem Kuratorium beizutreten ist eine einzigartige Gelegenheit, um sich an einer Initiative zu beteiligen, die sich um die Verbesserung der Lebensbedingungen der Baumwollbauern in Afrika kümmert. Die Aid by Trade Foundation fördert das Unternehmertum und bietet Landwirten die einmalige Chance, wirtschaftlich solide Aktivitäten in ihre Arbeit zu integrieren. Die Aktivitäten der Stiftung passen perfekt zu dem übergeordneten Ziel des AKDNs (Aga Khan Development Network), das für die Verbesserung der Lebensqualität – und nicht nur gegen die Armut – der Menschen in Entwicklungsländern kämpft. Beide Initiativen engagieren sich für die Verbesserung des materiellen Lebensstandards, für Gesundheit, Bildung sowie Werte und Normen in der Organisation einer Gesellschaft.“

OptimizedUwe Schröder

 

Uwe Schröder

Ehrenmitglied des Kuratoriums / Aufsichtsratsvorsitzender der Tom Tailor Holding AG

„Eine jede partnerschaftliche Beziehung besteht aus Geben und Nehmen. In diesem Fall können wir mit dem Geben sogar etwas bewirken - und das langfristig. Auf der anderen Seite bekommen wir dafür ökologisch angebaute Baumwolle in guter Qualität zurück. Dies ist das wertvolle Prinzip der AbTF-Stiftung - mit Hilfe nachhaltige Hilfe leisten."

James Shikwati

 

James Shikwati

Direktor des Inter Region Economic Networks (IREN) Kenya

„Ich begrüße Cotton made in Africas Bemühungen afrikanische Bauern in den wertschöpfenden Handel mit europäischen Märkten zu integrieren.“

Till Wahnbaeck

Dr. Till Wahnbaeck

Vorstandsvorsitzender der Welthungerhilfe

“Kleinbäuerliche Baumwollproduzenten in Afrika brauchen ein existenzsicherndes Einkommen und menschenwürdige Arbeitsbedingungen, um Hunger und Armut zu überwinden. Cotton made in Africa schafft hierfür wichtige Grundlagen - gerade durch die Zusammenarbeit unterschiedlicher Partner aus Wirtschaft und Entwicklungszusammenarbeit. Im Kampf gegen zunehmende soziale Ungleichheit ist soziale, ökologische und ökonomische Nachhaltigkeit von zentraler Bedeutung.“

Der Beirat: Expertise und Beratung für die Initiative

Der Beirat von Cotton made in Africa ist mit namhaften Vertretern verschiedener Interessensgruppen international besetzt: Nichtregierungsorganisationen, Textilunternehmen, Baumwollgesellschaften und staatliche sowie private Förderorganisationen bringen unterschiedliche Sichtweisen und Erfahrungen ein. Mit ihrer verschieden gelagerten Expertise sind die Beiräte wichtige Diskussionspartner und Berater der Geschäftsführung:

Baumwollsektor

Stiftungen und Nichtregierungsorganistionen

  • Bremer Baumwollbörse
  • Plexus Cotton
  • Ivoire Coton S.A.
  • Paul Reinhart AG
  • Bill & Melinda Gates Foundation
  • Naturschutzbund Deutschland e.V. (NABU)
  • Welthungerhilfe (WHH)
  • WWF Deutschland

Regierungsorganisationen 

Textilunternehmen

  • Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ)
  • Deutsche Investitions- und Entwicklungsgesellschaft mbH (DEG)
  • Otto (GmbH & Co KG)
  • Rewe Group
  • Tchibo GmbH

Die Geschäftsführung leitet die Arbeit der Stiftung

Die Gesamtverantwortung für die Initiative Cotton made in Africa teilt sich die Aid by Trade Foundation mit der ATAKORA Fördergesellschaft GmbH, die für die Vermarktung der Rechte an der Marke Cotton made in Africa zuständig ist.

Die Geschäftsführer der Aid by Trade Foundation werden auf die Dauer von zwei Jahren berufen. Ihre Wiederberufung ist zulässig. Bei Vorliegen eines wichtigen Grundes können die Geschäftsführer vor Ablauf der Amtszeit durch Beschluss des Kuratoriums abberufen werden.

Portraet Tina Stridde

 

Tina Stridde

Aid by Trade Foundation

Managing Director

Gurlittstrasse 14
20099 Hamburg

 

 
Portraet Christian Barthel

Christian Barthel

ATAKORA GmbH

Managing Director
Direktor Supply Chain Management

Gurlittstrasse 14
20099 Hamburg

S.Kleinewiese

Sabine Kleinewiese

ATAKORA Fördergesellschaft

Managing Director
Direktor Finanzen & Controlling

Gurlittstrasse 14
20099 Hamburg

Competitive African Cotton Initiative – Hebel der Stiftungsarbeit

Die Competitive African Cotton Initiative (COMPACI) hat die Stärkung des Baumwollsektors in verschiedenen Ländern Subsahara-Afrikas zum Ziel. Der Fokus liegt auf einem umwelt- und sozialverträglichen Anbau im kleinbäuerlichen Vertragsanbau. COMPACI wurde im Jahr 2008 aufgrund der erfolgreichen Pilotphase von CmiA gegründet. Mit der Implementierung wurden die DEG (Deutsche Investitions- und Entwicklungsgesellschaft mbH, KfW Bankengruppen) und die GIZ (Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit) beauftragt. Sie zählen neben der Aid by Trade Foundation zum Vorstand der Initiative. Gefördert wird sie von der Bill & Melinda Gates Foundation, vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, von der Aid by Trade Foundation, der Gatsby Foundation sowie Walmart.

Baumwollgesellschaften – Partner vor Ort

Aufgabe der kooperierenden Baumwollgesellschaften ist es den Anbau gemäß CmiA Standards sicherzustellen. Verträge mit COMPACI und AbTF zur Ko-Finanzierung der Tätigkeiten sichern die Einhaltung der Standard-Kriterien. Die aktuelle Liste der beteiligten Baumwollgesellschaften finden Sie hier.

Textilunternehmen – eine Nachfrageallianz für afrikanische Baumwolle

Die Partner der Nachfrage-Allianz fragen explizit die nach CmiA-Standard produzierte Baumwolle aus Afrika nach und setzen sie in ihren Produkten ein. Dafür führen sie eine volumenabhängige Lizenzgebühr an die Stiftung ab, die in den Projektregionen re-investiert wird - für Schulungen oder Projekte vor Ort. Um die verifizierte Baumwolle zu beziehen, schließen die Partnerunternehmen individuelle Verträge mit der ATAKORA Fördergesellschaft. Derzeit sind mehr als 25 Textilhändler und Modemarken Partner der CmiA Nachfrage-Allianz. Wie Sie Partner werden können lesen Sie hier.