Benin ZoomBenin - Länderprofil

  • Fläche: 112.622 Quadratkilometer
  • Einwohnerzahl (2014): 9,8 Mio.
  • Unabhängig: seit 1960
  • Hauptstadt: Porto Novo
  • Staatsform: Präsidialrepublik; Verfassung von 1990
  • Durchschnittliche Lebenserwartung (Stand 2012): 56,5 Jahre
  • Analphabetenrate: 57,6 % (Bevölkerung über 15 Jahre)
  • Top 3 Exportgüter: Baumwolle, Erdnüsse, Sheabutter
  • Durchschnittliche Familiengröße eines Baumwollbauern: 8,5 Personen
  • Typisch für: Voodoo
  • Anzahl „Cotton made in Africa"-Bauern: Durch die von der beninischen Regierung geänderten Rahmenbedingungen für den Baumwollsektor in 2012/2013 ist die Verifizierung von CmiA-Baumwolle aus Benin derzeit ausgesetzt, da die Einhaltung und Nachvollziehbarkeit der CmiA-Nachhaltigkeitskriterien nicht mehr gewährleistet werden konnte. Um die Baumwollbauern und ihre Familien aber weiterhin zu unterstützen, werden die Trainingsmaßnahmen im Rahmen des COMPACI Programms ebenso fortgesetzt wie das Kooperationsprojekt zur Verbesserung der schulischen Infrastruktur des Landes.

Benin liegt in Westafrika. Das kleine Land hat Grenzen zu Nigeria, Niger, Burkina Faso, Togo und im Süden ans Meer, an den Golf von Guinea. Das Klima ist geographisch in zwei Bereiche gegliedert: Im Norden herrscht trockenes Süd-Sahel-Klima, im Süden tropisch-feuchtes Klima.
In Cotonou, Hauptort an der Küste Benins und wirtschaftliches Zentrum des Landes, blüht der Handel mit Gebrauchtautos. Doch der Eindruck vom blühenden Wirtschaftsleben in der quirligen Stadt zeigt nicht die ganze Wahrheit: Benin zählt, wie auch die übrigen Länder, in denen Cotton made in Africa aktiv ist, zu den ärmsten Regionen der Erde. Fast die Hälfte der Menschen lebt in extremer Armut. Das heißt sie müssen mit weniger als 1,25 Dollar pro Tag auskommen. Das Land ist hochverschuldet und leidet unter seiner schlechten wirtschaftlichen Infrastruktur. Entsprechend stehen Armutsbekämpfung und Förderung der wirtschaftlichen Entwicklung im Vordergrund der Regierungspolitik. Die Landwirtschaft ist wichtiger Wirtschaftsfaktor - und baut im Wesentlichen auf Baumwolle.

Bild Benin

Rund zwei Drittel der beninischen Bevölkerung arbeiten in der Landwirtschaft. Vorwiegend bauen die Landwirte Mais, Maniok, Yamswurzel, Süßkartoffeln und Hülsenfrüchte für den Eigenbedarf und für den lokalen Markt an. Cashewnüsse und Ananas sind wichtige Exportprodukte, am meisten aber führen die Beniner Baumwolle aus. Die Abhängigkeit von der Landwirtschaft und insbesondere vom Baumwollexport - der bis zu 40 Prozent der Exporteinnahmen ausmacht - macht Benin als Land empfindlich gegenüber den Auswirkungen des regionalen Klimas, aber auch von den globalen Marktpreisen.

Neben den Schulungen zur Steigerung der Baumwollerträge und somit Einkommen unterstützt CmiA gemeinsam mit Partnern der öffentlichen und privaten Hand den Aufbau der Schulinfrastruktur in den ländlichen Baumwoll-Anbaugebieten. Zudem besuchte der Star- und Fashionfotograf Albert Watson im Auftrag der Aid by Trade Foundation das westafrikanische Land, um abseits jeglicher Stereotype die Menschen, die im Mittelpunkt von CmiA stehen, zu fotografieren. Die Bilder wurden anschließend im Rahmen einer großen Retrospektive in den Hamburger Deichtorhallen sowie im Rahmen der Ausstellung "Albert Watson: 14 days in Benin" im Rautenstrauch-Joest-Museum ausgestellt.

Quellen: Human Development Report 2013 (UN); The World Fact Book 2014, Auswärtiges Amt 2013; World Development Indicators 2014;2010-2014 Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) Digitale Kommunikation Referat L 5.

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