Hamburg, 13 Mai 2019

Die Aid by Trade Foundation (AbTF) ist Zeichner der ISEAL Alliance. Als standardsetzende Organisation hat die Stiftung die Cotton made in Africa (CmiA) Initiative ins Leben gerufen und 2008 den zugehörigen CmiA Nachhaltigkeitsstandard lanciert.

Knapp eine Million Kleinbauern in zehn Ländern Sub-Sahara Afrikas bauten in der Saison 2017/18 Baumwolle entsprechend des Cotton made in Africa Standards an. Die Einhaltung des Standards wird durch unabhängige Dritte verifiziert, und erlaubt es den Baumwollgesellschaften die entkörnte Baumwolle unter der Bezeichnung CmiA zu handeln. Textil- und Modehändler, die eine Partnerschaft mit CmiA unterhalten, können ihre Waren mit dem CmiA-Logo kennzeichnen.

Um CmiA-Verkaufszertifikate auszustellen, beauftragt die AbTF unabhängige und ISO akkreditierten Kontrollstellen in Sub-Sahara Afrika regelmäßig Verifizierungen bei allen CmiA Partnern durchzuführen. Es werden sowohl die landwirtschaftliche Produktion als auch die Entkörnungsfabriken, die den ersten Verarbeitungsschritt der Baumwolle durchführen, den Audits unterzogen.

Seit der CmiA Standard 2008 in Kraft trat, wurde er kontinuierlich verbessert. Die neue Version (Vol. 4) markiert einen neuen Meilenstein in der Entwicklung und stellt eine umfassende Überarbeitung des bisherigen CmiA Standards dar.

Entsprechend des ISEAL Leitlinien für Sozial- und Umweltstandards führt die AbTF eine öffentliche Konsultation für eine Dauer von 60 Tagen durch. Die Öffentlichkeit und alle Interessensgruppen sind eingeladen daran teilzunehmen.

Die AbTF freut sich auf qualifiziertes Feedback bis zum 12. Juli 2019. Bitte schicken Sie Ihre Rückmeldung, Kommentare oder Fragen an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Sie können den vollständigen Entwurf des CmiA Standards Vol. 4 hier herunterladen.

 

 

Verstärken Sie unser Team als (Junior-) Projektmanager (m/w/d) für Verifizierungsmanagement für die Region West- und Zentral-Afrika bei der Cotton made in Africa Initiative in Hamburg - zunächst befristet für 2 Jahre

Die Aid by Trade Foundation bringt in der Initiative Cotton made in Africa (CmiA) unterschiedliche Partner aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und NGOs zusammen und baut im Sinne eines „social business“ eine Nachfrageallianz zur Abnahme der nachhaltig produzierten CmiA-Baumwolle auf.

Mit „Entwicklungszusammenarbeit durch Handel“ trägt die Initiative zur Verbesserung der Lebensbedingungen von afrikanischen Baumwollbauern und ihren Familien und zum Umweltschutz bei. Weitere Schwerpunkte liegen in der Entwicklung und Überprüfung des Nachhaltigkeitsstandards, dem Wirkungsmonitoring, dem Kontakt zu den Produzenten in Afrika und deren kontinuierliche Verbesserung der Performance, sowie in der Durchführung von CmiA Kooperationsprojekten.

Was Sie erwartet

  • Sie verantworten das Key Account Partner Management in Richtung der frankophonen Partner-Baumwollgesellschaften und begleiten die Partner bei der Umsetzung des CmiA-Standards im kleinbäuerlichen Umfeld, in enger Absprache mit dem CmiA Assurance Officer für West- und Zentralafrika
  • Sie sind zuständig für das Management und Qualitätsmonitoring der Zertifizierungseinsätze im frankophonen Afrika, insbesondere
    • Management der Auditprozesse mit Hilfe des hauseigenen IT-Systems
    • Aus- und Weiterbildung von Auditoren
    • Vertragsmanagement mit den Zertifizierungsunternehmen
    • Aufbereitung und Kommunikation der Zertifizierungsergebnisse
  • Weiterentwicklung des CmiA Baumwollstandards sowie von standard-relevanten Hintergrunddokumenten, Positionspapieren und Schulungsmaterialien etc.
  • Sie beantworten Anfragen zu Standardvergleichen, und übermitteln Informationen zum Standard an verschiedene Plattformen,
  • Sie unterstützen notwendige Arbeiten zur Mitgliedschaft bei ISEAL
  • Sie bereiten relevante Informationen für den Bereich Marketing und Kommunikation auf, um die Erfolge der CmiA Initiative zu kommunizieren
  • Sie unterstützen die Bereichsleitung in der Erstellung von Berichten für die Gremien der AbTF
  • Weitere Einsatzfelder liegen in der Organisation von Workshops und Konferenzen

Was Sie mitbringen sollten

  • Abgeschlossenes Studium der Wirtschafts-, Natur- oder Sozialwissenschaften bzw. eine vergleichbare Qualifikation
  • Teamplayer mit Kommunikationstalent, gepaart mit sorgfältiger Arbeitsweise, ausgeprägtem Analysevermögen, Zielorientierung und Entscheidungsfähigkeit
  • Fähigkeit komplexe Aufgaben zu managen und Prioritäten zu setzen
  • Affinität zu Zahlen und zu digitalen Lösungen
  • Hohe interkulturelle Kompetenz
  • Fließendes Deutsch sowie sehr gut Französisch und Englisch in Wort und Schrift
  • Sehr gute EDV- und MS-Office Kenntnisse ein Muss, Salesforce-Kenntnisse ein Plus
  • Know-how zu Audits und/oder zu nachhaltig produzierten (Agrar-)Rohstoffen sind wünschenswert
  • Bereitschaft zu Reisen (in Deutschland, Europa und nach Afrika)
  • Identifikation mit den Zielen und Werten der Aid by Trade Foundation

Einsatzort ist Hamburg.

Wir freuen uns auf Ihre aussagekräftige Bewerbung (gerne per Email) mit Gehaltsvorstellung und dem frühestmöglichen Starttermin.

Für Rückfragen / Bewerbungen:

Alexandra Perschau, Aid by Trade Foundation

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!; Tel. 040 / 2576 755-31

Um auf die Welt hinter unseren Textilien aufmerksam zu machen und die Geschichten der Farmer, die das Rohmaterial für unsere Kleidung herstellen, mit einer breiten Zuhörerschaft von Konsumenten zu teilen hat Cotton made in Africa die #BathrobeChallenge gestartet. Die spaßige Social Media Kampagne entstand um den Bademantel als starkes Symbol für Farmer wie Juliet Kabugho.

Juliet und ihr Mann sind stolze Baumwollbauern und Eltern von fünf Kindern – zwei große Aufgaben für die beiden. Durch landwirtschaftliche, gesellschaftliche und betriebswirtschaftliche Schulungen haben sie einiges über nachhaltigen und effizienten Baumwollanbau gelernt. Dies ermöglicht ihnen, ihre Lebensbedingungen selbst zu verbessern. Seit ihrer Teilnahme an den Farmer Trainings haben sie gelernt, an einem Strang zu ziehen: „Als ich dem Farmer Training Programm beitrat hat sich mein Leben verändert“, erzählt Juliet. Sie erklärt: „Durch die Gender Trainings haben mein Mann und ich gelernt, wie wichtig es ist, unsere Landwirtschaft gemeinsam anzugehen – einer der Gründe weshalb sich unsere Ernteerträge verbessert haben. Und mein Mann hilft mir jetzt auch mit dem Haushalt, und holt zum Beispiel Wasser und Holz.“ In den Trainings hat Juliet auch viel über nachhaltige Anbaumethoden und betriebswirtschaftliche Grundlagen gelernt. Dies hat es ihr erleichtert, ihr Feld effizient zu bewirtschaften, ihre Erträge zu steigern und entsprechend zu planen und zu budgetieren. „Wir können uns die Schulgebühren jetzt leisten, also gehen meine Kinder jetzt alle zur Schule“, berichtet sie stolz. „Und wir haben auch gelernt, warum Cotton made in Africa keine Kinderarbeit erlaubt und weshalb es so wichtig ist, unsere Kinder zur Schule zu schicken.“


Farmer wie Juliet unterstützen? Ganz einfach – im Bademantel bei der #Bathrobechallenge mitmachen und Aufmerksamkeit dafür schaffen, was wir durch die Wahl von Produkten mit dem Cotton made in Africa Label bewirken können. Mehr auf www.bathrobechallenge.com

In Subsahara-Afrika steht die Verbesserung der Lebensbedingungen von Kleinbauern im direkten Zusammenhang mit der Förderung von Frauen. Baumwollbäuerinnen erledigen den größten Teil der Arbeit auf dem Feld und zu Hause, haben jedoch häufig nicht die gleichen Rechte und Stellungen wie Männer. Vor diesem Hintergrund setzt sich Cotton made in Africa (CmiA) im Schulterschluss mit lokalen Partnern, den CmiA-zertifizierten Baumwollgesellschaften, für die Rechte der Frau und ihre Position in der Gesellschaft ein. Um Frauen den Schritt in die wirtschaftliche und soziale Unabhängigkeit zu ermöglichen, werden die Gründung von Frauenclubs unterstützt, in einkommensschaffende Projekte für Frauengruppen investieren und Maßnahmen zur Gleichstellung von Mann und Frau in den Baumwollanbaugebieten angestoßen. 

Vor kurzem reiste unsere Kollegin Nina Schöttle, Junior-Projektleiterin für Monitoring und Evaluation bei der Aid by Trade Foundation, nach Sambia, um an Fokusgruppendiskussionen mit Frauenclubs und an einem Workshop für Gleichstellungsbeauftragte in den CmiA zertifizierten Baumwollgesellschaften teilzunehmen. Ziel war es, die Auswirkungen der Frauenförderungsmaßnahmen von CmiA zu überwachen und zu bewerten. Die Fokusgruppendiskussionen wurden mit drei verschiedenen Frauenclubs durchgeführt - dem Tuyandane-Frauenclub in der Region Nampundwe, dem Shakunkuma-Frauenclub in der Region Nampundwe sowie dem Choolwe-Frauenclub in der Region Sinazongwe. Während zwei Clubs in die Aufzucht von Ziegen investieren, investiert eine Gruppe in ein Schneiderprojekt. Alle Gruppen verfügen über eine Verfassung und die Mitglieder haben bestimmte Rollen inne, wie z.B. als Vorsitzende, Sekretärin oder Schatzmeisterin. Sie haben regelmäßige Treffen, in der Regel einmal pro Woche.

Während der Fokusgruppendiskussionen wurden verschiedene Aspekte diskutiert - wie die Aktivitäten der Clubs, die Motivation und die Auswirkungen für einzelne Mitglieder Clubmitglied zu sein sowie kontinuierliche Herausforderungen und Verbesserungsmöglichkeiten für die Frauen. Die Mitglieder kamen zu dem Schluss, dass die Organisation in einer Gruppe und die Unterstützung durch Gleichstellungsbeauftragte den Austausch von Ideen und Wissen erleichtern. Sie bilden sich gegenseitig in unterschiedlichen Fähigkeiten weiter und unterstützen sich auch emotional. Infolgedessen sind sie in der Lage, nicht nur ihr Einkommen zu erhöhen, sondern auch mehr Autonomie und Selbstvertrauen zu gewinnen.

Um Frauenclubs erfolgreich zu gründen und ihre Projekte umzusetzen, spielen in Sambia Gleichstellungsbeauftragte wie Merit Tembo, Violet Mandauka und Nyambe Muchindu eine entscheidende Rolle. Die drei Frauen sind Mitarbeiter der Baumwollgesellschaften Alliance, HTC und CGL. Ihre Training für die Frauen geht weit über das Baumwolltraining hinaus und umfasst auch Themen wie HIV / AIDS und die Gleichstellung der Geschlechter, wirtschaftliche Grundkenntnisse (Finanz- und Haushaltsplanung), Ernährung, Kinderarbeit, Sicherheitsfragen (z. B. nicht während der Schwangerschaft zu sprühen) und nicht zuletzt Geschlechterrollen zu Hause. Darüber hinaus geben sie moralische Unterstützung, wenn die Clubs Schwierigkeiten haben, und praktische Ratschläge für die Durchführung der Aktivitäten. Sie helfen den Clubs, ihre Ideen zu strukturieren und solide Pläne für die Zukunft aufzustellen. 

Bei der Frage danach, wie die Bauern Themen wie die Stellung der Frauen wahrnehmen, konnten Merit, Violet und Nyambe eine signifikante Veränderung seit Beginn ihrer Arbeit feststellen: Sie berichten, dass die Bauern vor einigen Jahren nicht interessiert waren und nichts über das Thema 'Gender" lernen wollten. Heute werden die Themen allgemein besser wahr- und angenommen, erzählen die Gender-Beauftragten. Diese Verschiebung ist auch auf eine Veränderung in der Zusammensetzung der kooperierenden Kleinbauern zurückzuführen: Mehr Frauen haben jetzt eigene Verträge mit den Baumwollgesellschaften. Darüber hinaus gibt es mehr weibliche Landwirte, die andere Landwirte in nachhaltigen und effizienten Anbautechniken anleiten. Sie werden auch Lead Farmer genannt. Infolgedessen nimmt eine größere Anzahl von Frauen an Schulungen teil und äußert sich öffentlich, erläutern Merit, Violet und Nyambe. Insgesamt sind rund 16% der CmiA-Bauern Frauen.

Durch die Umsetzung von Maßnahmen zur Stärkung von Frauen trägt CmiA dazu bei, die Rechte und die Position von Frauen in der Gesellschaft zu stärken. Das als Gruppe verdiente Einkommen wird von der Schatzmeisterin einbehalten, und wenn ein bestimmter Betrag erreicht ist, wird das Geld zu gleichen Teilen unter den Mitgliedern verteilt oder reinvestiert, um ihr Geschäft auszubauen, anderen bedürftigen Frauen zu helfen oder Schulgebühren für ihre Kinder zu finanzieren.

Nina Schöttle sagt abschließend: "Ich war zutiefst beeindruckt von den Bäuerinnen in Sambia, die sich selbständig gemacht haben, um finanziell unabhängig zu werden. Ich freue mich, dass wir mit der Förderung von Frauenprojekten Frauen dabei unterstützen können, ihre Geschäftsideen auf den Weg zu bringen. Ich bin beeindruckt von der großen Motivation der Bäuerinnen, ihre eigenen Projekte zum Wohle ihrer Familien zu verwirklichen, und der Arbeit der Gleichstellungsbeauftragten im ländlichen Sambia, die die Kleinbäuerinnen dabei unterstützen. "

2018 wurden die Gleichstellungsbeauftragten in Sambia von der Ana Kwa Ana Foundation finanziell unterstützt. 'Ana kwa Ana' bedeutet 'Hand in Hand' und ist eine Stiftung für bedürftige Frauen und Kinder, die von Janina Özen-Otto, der Tochter von CmiA-Gründer Prof. Dr. Michael Otto, ins Leben gerufen wurde. Alle Gender-Aktivitäten werden in enger Zusammenarbeit mit den lokalen Baumwollunternehmen wie Alliance, Highland Cotton Trading und CGL in Sambia durchgeführt.

 

Verstärken Sie unser Team als Mitarbeiter im Bereich Marketing (m/w/d) bei Cotton made in Africa in Hamburg in Vollzeit – zunächst befristet auf 2 Jahre

Die Aid by Trade Foundation bringt in der Initiative Cotton made in Africa (CmiA) unterschiedliche Partner aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und NGOs zusammen und baut im Sinne eines „social business“ eine Nachfrageallianz zur Abnahme der nachhaltig produzierten CmiA-Baumwolle auf.

Mit „Entwicklungszusammenarbeit durch Handel“ trägt die Initiative zur Verbesserung der Lebensbedingungen von afrikanischen Baumwollbauern und ihren Familien und zum Umweltschutz bei. Viele Textilunternehmen und Brands nutzen die Marke Cotton made in Africa – sowohl für ihre Kollektionen als auch ihre Kommunikation. In der Öffentlichkeit ein klares, attraktives, wiedererkennbares und sichtbares Zeichen für unser Siegel zu schaffen ist Aufgabe für PR und Marketing.   

 
Was Sie erwartet:

Als Mitarbeiter (m/w/d) für Marketing bei Cotton made in Africa

  • arbeiten Sie in einem kleinen motivierten Team mit internationaler Ausrichtung
  • setzen Sie spannende Aufgaben in einem inspirierenden und internationalen Umfeld um
  • organisieren, gestalten und pflegen Sie den Online-Auftritt von Cotton made in Africa auf der Website sowie in den Social-Media-Kanälen
  • aktualisieren Sie bestehende und entwickeln Sie neue Marketingmaterialien sowie Publikationen –in Eigenregie oder in Abstimmung mit Freelancern oder Agenturen
  • kreieren, gestalten und versenden Sie Mailings an Interessenten und Partner der Initiative
  • begleiten Sie bestehende Kooperationspartner bei ihren Marketingmaßnahmen
  • unterstützen Sie bei der Planung und Durchführung öffentlicher Auftritte von CmiA
  • dokumentieren, kontrollieren und optimieren Sie die Ergebnisse der durchgeführten Marketing- und PR-Maßnahmen und leiten daraus neue Erkenntnisse ab
  • unterstützen Sie das Team bei den vielen kleinen Dingen, die im Bereich Marketing und PR anfallen


Was Sie mitbringen sollten:

  • Sie verfügen über eine erfolgreich abgeschlossene Ausbildung als Kaufmann/-frau für Marketingkommunikation, Medienkaufmann/-frau oder über ein abgeschlossenes Studium in einem vergleichbaren Bereich
  • Sie haben bereits erste Praxiserfahrungen in einer vergleichbaren Position gesammelt
  • Sie fühlen sich als Allrounder mit den vielfältigen Aufgaben des Marketings – von der grafischen Gestaltung über das Performance Marketing bis hin zum Online Marketing – wohl und überzeugen mit Kenntnissen der einschlägigen Programme wie Joomla oder Wordpress, Mailchimp, CoSchedule, Gimp, DaVinci oder Illustrator. Und auch Google Analytics oder SEA sind keine Fremdwörter für Sie.
  • Sie haben einen Blick für Details, gestalterisches Geschick und ein gutes Auge für Trends und Themen
  • Teamfähigkeit, Flexibilität und Kommunikationsstärke zur vernetzten Arbeit in einem kollegialen und hochmotivierten Umfeld zeichnen Sie aus
  • Sie überzeugen durch Verantwortungsbewusstsein und Eigenmotivation
  • Sie verfügen über gute Englisch- sowie MS-Office Kenntnisse

 

Die Stelle hat einen Umfang von 39 Stunden / Woche. Einsatzort ist Hamburg.

Wir freuen uns auf Ihre aussagekräftige Bewerbung (gerne per Email) mit Gehaltsvorstellung und dem frühestmöglichen Starttermin bis zum 31.01.2019.

Für Rückfragen / Bewerbungen:

Christina Ben Bella, Aid by Trade Foundation

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Tel. 040 / 2576 755-21

Im Bademantel ein Zeichen für Baumwollbauern in Afrika setzen? Genau! Angesichts von Klimakrisen, Tonnen von Mikroplastik in den Meeren und unmenschlichen Arbeitsbedingungen für die Menschen in den Anbaugebieten von Baumwolle, Kaffee, Reis und anderen Handelswaren ist es leicht, zu frustrieren und denken, dass wir als Individuen doch eh nichts ändern können. Doch das können wir. Cotton made in Africa (CmiA) zeigt, wie - und das mit einer postiven Note: durch die #BathrobeChallenge. Denn das Gute ist: jeder kann etwas bewegen und die Welt ein Stück besser machen. Und manchmal kann es ganz einfach sein, etwas Gutes zu tun. Wie das?


Mit der #BathrobeChallenge sendet CmiA eine klare Botschaft: jeder, der dabei ist und seinen Bademantel in der Öffentlichkeit trägt setzt sich für die mehr als eine Million afrikanischer Baumwollbauern ein, die mit CmiA zusammenarbeiten. Mary Mbambu ist eine von ihnen. Durch Cotton made in Africa konnten sie und ihr Mann Baluku an sogenannten Farmer Trainings teilnehmen – und viel über Methoden des nachhaltigen Baumwollanbaus und Themen wie Gleichberechtigung lernen. Als wir uns nach ihren Erfahrungen erkundigten und sie fragten, was sie in den Trainings gelernt hat, antwortete Mary promt „Wir teilen uns die Aufgaben. Wenn es mir nicht gut geht, dann kümmert sich auch Baluku um das Essen für die Kinder oder andere Aufgaben, die traditionellerweise eher Frauen erledigen. Gemeinsam besprechen wir, wie wir unser Geld ausgeben. Mir war es beispielsweise wichtig neben Baumwolle Feldfrüchte anzubauen, um unsere Familie zu versorgen. Ich konnte mich durchsetzen und nun besitzen wir sogar einen kleinen Vorratsraum für unsere Ernte.“ Ihr Brechen mit der traditionellen Rollenverteilung und ihr Wissen zum Thema Gleichberechtigung machte Mary zu einer Art Vorbild in ihrer Gemeinde. „Andere Frauen kommen oft auf mich zu, um zu fragen, wodurch ich so viel gelernt habe“, berichtet Mary. „Ich sage dann, dass die Schulungen in meiner gemischten Trainingsgruppe mir helfen.“


Gemeinsam mit Partnern und Unterstützern wie OTTO, Tchibo, dem WWF oder der Welthungerhilfe lädt CmiA alle dazu ein, bei der #BathrobeChallenge mitzumachen und die Welt hinter unseren Textilien zu entdecken. Der Bademantel wurde als starkes Symbol für diese Mission gewählt, da er beispielhaft darstellt, wie viel Baumwolle in unseren Textilien verwendet wird. Als Kleidungsstück jedoch ist der Bademantel selten in der Öffentlichkeit zu sehen – ebenso wenig wie die Gesichter und Geschichten afrikanischer Baumwollbauern wie von Mary. Mit der #BathrobeChallenge will CmiA afrikanischen Baumwollbauern die Anerkennung geben, die ihnen im Internationalen Handel zusteht – und dem bisher anonymen Massenprodukt Baumwolle ein positives, wiedererkennbares „Gesicht“ geben.


Durch ihre Partnerschaft mit CmiA können Baumwollbauern an Trainingsprogrammen teilnehmen. Sie lernen neue Kenntnisse über effiziente und nachhaltige Anbau- und Geschäftsmethoden, und erfahren mehr über Themen wie Gleichberechtigung und die Bedeutung der Schulbildung für ihre Kinder. Diese Schulungen erleichtern es den Bauern die Umwelt zu schützen und ihre Lebens- und Arbeitsbedingungen aus eigener Kraft zu verbessern. Konsumenten können afrikanische Baumwollbauern wie Mary dabei ganz einfach unterstützen – nicht nur, indem sie einen Bademantel tragen und sich für nachhaltige Baumwolle einsetzen. Auch der Kauf von CmiA gelabelten Textilien unterstützt die Kleinbauern direkt. Produkte, die die Arbeit der Initiative unterstützen, tragen ein kleines, rotes Cotton made in Africa Label. Dadurch sind sie leicht zu erkennen und Konsumenten können Produkte wählen, die ihnen eine Freude schenken, die Baumwollbauern unterstützen und unsere wertvolle Umwelt schützen. Partner von CmiA sind aktuell über 30 Marken und Einzelhändler - von Armani bis Aldi. Eine vollständige Partnerliste gibt es hier.

Mehr über die #BathrobeChallenge unter www.bathrobechallenge.com

Kontakt

Aid by Trade Foundation

Cotton made in Africa
Gurlittstraße 14
20099 Hamburg
Deutschland

info@abt-foundation.org

Tel.: +49 (0)40 - 2576 - 755 - 0

Fax: +49 (0)40  - 2576 755 - 11

CmiA Repräsentanz Asien | Bangladesch

Mahbub Khan

H#11, R#113/A, Gulshan-2
1212 Dhaka
Bangladesch
Mobil: +88 (0)171 - 312 - 2417
Mail: mahbub.khan@abt-foundation.net

Newsletter

Anrede

 
 
Sie können Ihre Meinung jederzeit ändern, indem Sie auf den Abbestellungs-Link klicken, den Sie in der Fußzeile jeder E-Mail, die Sie von uns erhalten, finden können, oder indem Sie uns unter info@abt-foundation.org kontaktieren. Wir werden Ihre Informationen mit Sorgfalt und Respekt behandeln. Weitere Informationen zu unseren Datenschutzpraktiken finden Sie auf unserer Website. Indem Sie unten klicken, erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Ihre Informationen in Übereinstimmung mit diesen Bedingungen verarbeiten dürfen.

Hier lesen Sie mehr zu unseren Datenschutzbestimmungen

Bleiben Sie mit uns in Kontakt