Namika beim Auftakt der CmiA Bathrobe ChallengeIm Bademantel ein Zeichen für Baumwollbauern in Afrika setzen

Bademantel tragen für den guten Zweck – so lautet das Motto der Bathrobe Challenge von Cotton made in Africa (CmiA). Wegbegleiter und Freunde von CmiA zelebrierten am Abend des 30. August mit einer exklusiven Bathrobe Party im Halleschen Haus in Berlin den Startschuss der Bathrobe Challenge 2018. Namika performte als Live-Act und neben Prominenten wie Merlin Leonhardt und Samuel Bartz, Influencern wie Riccardo Simonetti und Aminata Belli, feierten auch Textilunternehmen – unter anderem OTTO, HUGO BOSS, bonprix und REWE Group - sowie NGOs wie der WWF, die Welthungerhilfe, CARE und der Nabu – mit.
Bereits zum zweiten Mal setzt die Initiative mit dem Bademantel ein ungewöhnliches Zeichen für nachhaltige Mode. Mit großem Spaß und kleinem Aufwand kann man sich für über eine Million Baumwollbauern in Afrika und den Schutz der Natur stark machen. Jeder, der am 30. August oder während der Bathrobe Challenge im September 2018 einen Bademantel trägt – ob in der Öffentlichkeit oder im Büro, für ein Selfie oder Video – und das auf einem Social Media-Kanal mit den Hashtags #BathrobeChallenge #cottonmadeinafrica postet, nimmt an der Aktion teil. Der Bademantel gilt als Exempel dafür, wie viel Baumwolle in unserer Kleidung steckt. Genauso wenig wie man das symbolträchtige Kleidungsstück außerhalb des Wellnessurlaubs in der Öffentlichkeit trägt, stehen die afrikanischen Kleinbauern, die den Rohstoff ressourcenschonend für Millionen von Textilien anbauen, für gewöhnlich im Fokus des öffentlichen Interesses. Das möchte die Hamburger Initiative CmiA, die sich für in Afrika nachhaltig produzierte Baumwolle einsetzt, mit Unterstützung von prominenten Botschaftern, Multiplikatoren, Textilunternehmen und Nichtregierungsorganisationen ändern.
Tina Stridde, Geschäftsführerin der Cotton made in Africa Initiative erklärt: „Jeder kann mit der Teilnahme an der Bathrobe Challenge sowohl Spaß haben als auch öffentlichkeitswirksam auf nachhaltige Mode und Cotton made in Africa aufmerksam machen.“ Seit der Gründung der Initiative im Jahr 2005 von Dr. Michael Otto, engagiert sich die Initiative für den Schutz der Umwelt und für bessere Lebensbedingungen für afrikanische Kleinbauern. Sie produzieren den wertvollen Rohstoff Baumwolle für unsere Kleidung und stehen ganz am Anfang der Modeindustrie. „Mit der Challenge setzen wir gemeinsam mit zahlreichen Unterstützern ein positives Zeichen für die über eine Million Baumwollbauern in Afrika, mit denen wir zusammenarbeiten“, so Stridde weiter.
Zum ersten Bathrobe Day 2017 zeigten sich Prominente – unter anderem CmiA-Botschafterin und TV-Jurorin Motsi Mabuse, Revolverheld-Frontmann Johannes Strate, die Sängerinnen Maite Kelly und Namika sowie die Schauspielerinnen Marie Nasemann, Valentina Pahde und Minh-Khai PhanThi – im Bademantel.

Weitere Infos erhalten Sie unter www.bathrobechallenge.com

CmiA unterstützt mehr als eine Million BaumwollbauernCotton made in Africa (CmiA) wurde 2005 als Social Business von Dr. Michael Otto gegründet, um die Umwelt zu schützen und Kleinbauern sowie ihre Familien in Subsahara Afrika zu unterstützen. Im Jahr 2017 erreichte CmiA ein Rekordwert von rund 90 Millionen mit dem CmiA Label ausgezeichnete Textilien. Von jedem einzelnen Textil profitieren erstmals mehr als eine Million Baumwollbauern in Afrika, mit denen die Nachhaltigkeitsinitiative zusammenarbeitet. 


Cotton made in Africa arbeitet erstmals mit mehr als einer Million Baumwollbauern, davon 17 Prozent Frauen, zusammen. Dr. Michael Otto, Gründer von CmiA, freut sich über diese positive Entwicklung: „Afrika liegt mir am Herzen - als Mensch und Unternehmer fühle ich mich unserem Nachbarkontinent sehr verbunden. Als ich 2005 die Initiative Cotton made in Africa gegründet habe, geschah dies mit dem Bewusstsein, dass unsere Zukunft auch von der Bewältigung der großen Herausforderungen in Afrika abhängt. CmiA bietet hierfür Lösungen an und gibt uns die Chance, das Leben von Millionen Menschen in Subsahara Afrika positiv zu beeinflussen.“
Ein Kleinbauer bei Cotton made in Africa verfügt im Durchschnitt über eine Anbaufläche von knapp 1,5 Hektar Land. Außerdem sind über 11.000 Fabrikarbeiter in der baumwollverarbeitenden Industrie Afrikas Teil der Initiative. Rund 496.000 Tonnen entkörnter Baumwolle auf einer Anbaufläche von 1.620.000 Hektar in Äthiopien, Burkina Faso, Côte d’Ivoire, Ghana, Kamerun, Mosambik, Sambia, sowie Tansania und Uganda wurden 2017 nach den Kriterien von Cotton made in Africa produziert. Dies macht einen Anteil von rund 40% der kleinbäuerlichen Baumwollproduktion in Subsahara Afrika aus. Der CmiA Standard für nachhaltige Baumwolle steht für den Schutz der Umwelt, sowie Schulungen im nachhaltigen und modernen Baumwollanbau. Die Trainings versetzen die Kleinbauern in die Lage ihre Arbeits- und Lebensbedingungen aus eigener Kraft zu verbessern. Darüber hinaus zertifiziert CmiA die Entkörnungsanlagen und damit den ersten Schritt der Weiterverarbeitung der Baumwolle in Afrika.
Im Jahr 2017 stieg die Zahl der Textilien, die das CmiA Label trugen, um 79 Prozent im Vergleich zum Vorjahr und erreichte einen Rekordwert von rund 90 Millionen Artikeln. „Mit knapp 90 Millionen CmiA gelabelten Textilien haben wir einen neuen Rekord erreicht. Nachhaltigkeit ist damit kein Nischenprodukt mehr“, betont Tina Stridde, Geschäftsführerin der Aid by Trade Foundation. „Jedes Textil, das das CmiA Zeichen trägt, ist ein Schritt in die richtige Richtung. Denn jedes CmiA gelabelte Produkt schont die Umwelt und unterstützt Millionen Menschen in Afrika dabei sich eine Perspektive in ihrer Heimat aufzubauen“, so Stridde weiter. Für jedes Textil mit dem CmiA Label bezahlen Partnerunternehmen Lizenzgebühren, die zurück in die Projektgebiete fließen. Statt Spenden setzt CmiA damit auf einen marktwirtschaftlichen Ansatz. Aktuell ordern 36 Unternehmen und Brands CmiA Baumwolle - darunter die Otto Group mit Bonprix und OTTO, die Rewe Group, Tchibo, Aldi Süd, Jack & Jones oder Asos. Auch kleinere Fair Fashion Brands wie Hiitu aus Deutschland oder Cooee aus England nutzen CmiA zertifizierte Baumwolle, um ein Zeichen für Mensch und Natur zu setzen. Durch die steigende Nachfrage der Textilindustrie nach CmiA-Baumwolle wird CmiA weitestgehend von den Unternehmen, die CmiA-Baumwolle verarbeiten und einsetzen, getragen und die Stiftungsdevise – Hilfe zur Selbsthilfe durch Handel – in die Tat umgesetzt.

Lesen Sie mir mehr über die Entwicklungen und die Wirkung von CmiA im Jahresbericht für das Geschäftsjahr 2017 hier.

Baumwolle wird in vielen Teilen der Welt künstlich bewässert. Im globalen Durchschnitt werden über 2.100 Liter Wasser pro Kilogramm Faser verbraucht.1 Anders ist dies bei Cotton made in Africa (CmiA), nachhaltiger Baumwolle aus Afrika, die nur mit Regenwasser angebaut wird. Die im Jahr 2017 gehandelte CmiA Baumwolle sparte im Anbau rund 63 Milliarden Liter Wasser. Dies entspricht in etwa dem jährlichen Wasserverbrauch von München.2

„Beim konventionellen Anbau wird Baumwolle mitunter stark bewässert“, betont Tina Stridde, Geschäftsführerin der Aid by Trade Foundation. „Dies kann extreme Folgen für das Ökosystem und die Verfügbarkeit von Wasser als lebensnotwendige Ressource haben – gerade in ohnehin schon extrem wasserarmen Regionen. Durch den Regenfeldanbau trägt Cotton made in Africa maßgeblich dazu bei, die Umwelt zu schonen“, so Stridde weiter.


Im Vergleich zum globalen Durchschnitt werden beim Anbau von CmiA zertifizierter Baumwolle mehr als 2.100 Liter Wasser pro Kilogramm Baumwolle eingespart, da nur Regenwasser zum Einsatz kommt. Das entspricht einer Menge von über 500 Litern Wasser pro T-Shirt.


Um die Menschen in den Anbauregionen der CmiA-Baumwolle zusätzlich zu unterstützen, setzt Cotton made in Africa Projekte für sauberes Trinkwasser, Hygienemaßnahmen und Sanitäranlagen um. Denn Krankheiten als Folge verunreinigten Trinkwassers sind ein häufiges Problem, wie Melisiana Machibia, Baumwollbäuerin aus Tansania zu berichten weiß: „Vor dem Brunnenbau mussten wir täglich vier Kilometer zur nächsten Wasserstelle laufen. Während der Regenzeiten holten wir Wasser aus verunreinigten Quellen und wurden häufig krank.“


Deutschland ist wasserreich. Sauberes Trinkwasser ist jederzeit verfügbar. In weiten Teilen der Welt herrscht dagegen extreme Dürre. Wasser ist ein Luxusgut und sauberes Trinkwasser kaum verfügbar. In Sub-Sahara-Afrika haben laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) über 30% der Bevölkerung keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser.

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[1] Quelle: PE International

[2] Der tägliche Pro-Kopf-Wasserverbrauch lag 2016 in Deutschland bei 123 Liter (Quelle: statista).

Internationale Expansion mit neuen Partnern

Hamburg, 20.08.2018 Als weltweit größtes Label für nachhaltige Baumwolle aus Afrika zertifiziert Cotton made in Africa (CmiA) mittlerweile rund 40% der kleinbäuerlichen Baumwollproduktion in Subsahara Afrika. Im Vergleich zum Vorjahr stieg die Nachfrage seitens der Textilindustrie nach CmiA-Baumwolle um rund 79%. Und der Trend hält 2018 weiter an. Mit Tendam Global Fashion Retailer aus Spanien, Vlisco aus Holland und Gudrunsjöden aus Schweden setzen weitere Unternehmen auf den Rohstoff Cotton made in Africa.  Rund 1.033.500 Kleinbauern in Subsahara Afrika arbeiten aktuell mit CmiA zusammen und bauen Baumwolle gemäß den kontrollierten Nachhaltigkeitskriterien an.

Neue internationale Partner verstärken ab sofort die Nachfrageallianz für CmiA-Baumwolle. Als erster CmiA-Partner in Spanien bietet Tendam Global Fashion Retailer, ehemals Grupo Cortefiel und eines der führenden Fashion-Unternehmen in Europa, unter der Marke Springfield erstmals Shirts für Männer und Frauen mit dem CmiA-Siegel an. Über die Verwendung der nachhaltig angebauten Baumwolle hinaus, geht das Unternehmen noch einen Schritt weiter und lässt die CmiA-Produkte komplett in Äthiopien nach dem HIP-System herstellen. Das Hard Identity Preserved (HIP)-System stellt eine vollständige Transparenz über die gesamte textile Wertschöpfungskette her. Die Baumwolle kann auf ihrem Weg vom Baumwollfeld bis zum fertigen Produkt komplett zurückverfolgt werden. 

Darüber hinaus ist Vlisco Group, der niederländische Hersteller von hochwertigen Textilien für den zentral- und westafrikanischen Markt, offizieller Partner der Initiative. In den Vlisco Group Fabriken in Ghana und Côte d'Ivoire werden bei der Herstellung der Marken Uniwax, GTP und Woodin bereits erhebliche Mengen an CmiA-Baumwolle verwendet. Die niederländische Marke Vlisco wird ab 2019 folgen. "Die Zusammenarbeit mit CmiA passt perfekt zu unserer Strategie, mehr in Afrika zu tun, für Afrika, ganz zu schweigen davon, uns eine einzigartige Chance zu geben, etwas in Bezug auf die soziale Verantwortung von Unternehmen zu bewirken", freut sich Fiona Coyne, Direktorin Beschaffung und CSR bei der Vlisco Group, über die Partnerschaft.

Aus Schweden schloss sich außerdem die Naturmode-Marke Gudrunsjöden an, die mit ihrer bunten Kleidung Vielfalt, Nachhaltigkeit und Kreativität für Frauen jeden Alters verbindet. Mit Filialen von den USA über Skandinavien bis England ist Gudrunsjöden international vertreten.

CmiA-Baumwolle ist gefragter denn je – das ergaben die Kennzahlen für das Geschäftsjähr 2017. Fast alle der weltweit über 30 Unternehmenspartner und Brands aus der Textilbranche, die den nachhaltigen Rohstoff einkaufen und verarbeiten, haben die Planungszahlen für 2017 übertroffen. Insgesamt wurden in 2017 rund 90 Millionen Produkte mit dem CmiA-Siegel auf den Markt gebracht, das entspricht einer Steigerung von 79 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Zudem wurden die Einnahmen aus Lizenzgebühren durch die Vermarktung der Rechte an der Marke Cotton made in Africa (CmiA) gegenüber dem Vorjahr um 14 Prozent auf 1.696 TEUR gesteigert. Damit konnte sich die Aid by Trade Foundation (AbTF) erstmals vollkommen ohne öffentliche Zuschüsse finanzieren. Das bedeutet, dass die Stiftungsdevise – Hilfe zur Selbsthilfe durch Handel – in die Tat umgesetzt wird.

Zu den Top-Abnehmern in 2017 zählen die Otto Group mit Spitzenreiter bonprix, die REWE Group, ALDI Süd und Tchibo. Auch Engelbert Strauss, Ernsting’s family, ASOS, BESTSELLER, Armani, s.Oliver, Hakro und Bestseller sind weitere große Abnehmer der CmiA-Baumwolle. Auch kleinere Modelabels wie Hiitu aus Deutschland, Cooee aus Großbritannien, Weaverbirds aus Dänemark oder Abaana aus Uganda leisten einen wichtigen Beitrag, indem sie von Kinderkleidung bis zu High Fashion-Textilien eine exklusive Palette an Produkten aus Cotton made in Africa-Baumwolle anbieten.

„Unsere Partner zeigen erfolgreich, dass nachhaltige Baumwolle weltweit auf sehr breiter Basis in der Textilindustrie einsetzbar ist. Mit Cotton made in Africa können Textilunternehmen Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit in Einklang bringen und tragen zum Schutz der Umwelt und zu besseren Arbeits- und Lebensbedingungen für afrikanische Kleinbauern und ihre Familien bei“, erklärt Tina Stridde, Geschäftsführerin von Cotton made in Africa, den Erfolg der Initiative.

Motsi Mabuse neue CmiA BotschafterinRTL-Star engagiert sich für Baumwollbäuerinnen in Afrika

Bei „Let’s Dance“ begeistert Motsi Mabuse seit 2007 als TV-Jurorin die Zuschauer. Als Botschafterin der Initiative Cotton made in Africa (CmiA) engagiert sich die 36-Jährige ab sofort für Baumwollbauern in Afrika. Durch die Zusammenarbeit mit der Nachhaltigkeitsinitiative möchte die gebürtige Südafrikanerin vor allem die Frauen im Baumwollanbau unterstützen und ihnen eine starke Stimme in der Öffentlichkeit verleihen.

Geboren und aufgewachsen in einem kleinen Dorf in der südafrikanischen Provinz, ist Motsi Mabuse heute eine erfolgreiche Profitänzerin, Jurorin mehrerer TV-Formate und Besitzerin eines eigenen Tanzstudios. Als neues Gesicht von Cotton made in Africa möchte sie ihrer Heimat, der sie sich nach wie vor eng verbunden fühlt, langfristig etwas zurückgeben: „Mit meinem Engagement für Cotton made in Africa möchte ich auf die starken Persönlichkeiten in Afrika aufmerksam machen, die am Anfang der Modeindustrie stehen. Es ist eine Herzensangelegenheit für mich, gerade die Baumwollbäuerinnen darin zu unterstützen, sich aus eigener Kraft ein besseres Leben aufzubauen. Statt Spendengeldern setzt Cotton made in Africa auf das Prinzip der Hilfe zur Selbsthilfe und arbeitet auf Augenhöhe mit den Baumwollbauern und -bäuerinnen zusammen - eine großartige Initiative, der ich mich mit Begeisterung anschließe!“

Auf dem Weg zu mehr Unabhängigkeit und Selbstständigkeit spielen Frauen im Baumwollanbau eine Schlüsselrolle. Als Self-Made Woman möchte Motsi Mabuse mit ihrer Energie und Leidenschaft, die sie sonst für das Tanzparkett nutzt, genau hier anknüpfen: „Ich stand bereits früh in meinem Leben auf eigenen Beinen. Meine Mutter war mir diesbezüglich immer ein Vorbild. Ein solches Vorbild möchte ich nun auch für andere Frauen sein. Mit Cotton made in Africa kann ich darauf aufmerksam machen, dass die Lebensqualität der gesamten Familie verbessert werden kann, wenn man Baumwollbäuerinnen in Afrika fördert, sie schult und ihnen ein eigenes Einkommen ermöglicht. Deshalb werde ich mich mit CmiA dafür einsetzen, die Stellung der Frau weiter zu stärken und freue mich bereits auf meine erste Reise zu den Baumwollbäuerinnen in Afrika.“

“Mit Motsi Mabuse haben wir eine Powerfrau gewonnen, die den starken Frauen in Afrika eine Stimme in der Öffentlichkeit gibt. Wir freuen uns mit ihr gemeinsam zwei Welten noch enger miteinander zu verbinden - die Welt der Baumwollbäuerinnen auf der einen und die Welt der Konsumentinnen auf der anderen Seite“, freut sich Tina Stridde, Geschäftsführerin der Initiative.

Für Cotton made in Africa, als größtes Label für nachhaltige Baumwolle aus Afrika, spielt die Unterstützung für Frauen im Baumwollanbau eine zentrale Rolle. Durch Frauenkooperativen fördert CmiA Frauen in den Baumwollanbauregionen auf ihrem Weg zu mehr Selbstbestimmung und Unabhängigkeit und stärkt so ihre Rolle in der Gesellschaft. Darüber hinaus unterstützt die Initiative Projekte, die den Alltag der Frauen erleichtern sollen. Schulungen sensibilisieren die Dorfgemeinschaften beim Thema Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau. Wichtige Maßnahmen findet auch Motsi Mabuse: „Ich bin mit 18 Jahren nach Deutschland gekommen und schätze es sehr, dass ich eine eigene Meinung haben, mein eigenes Geld verdienen und selbstständig sein kann. In Afrika, wo noch der Großteil meiner Familie lebt, sieht die Welt für Frauen anders aus. Deshalb engagiere ich mich mit all meinen Möglichkeiten dafür, dass Frauen in Afrika dieselbe Chance erhalten.“

Kleinbäuerinnen in Afrika nehmen eine Schlüsselrolle bei der Cotton made in Africa (CmiA) Initiative ein. Als starke Frauen tragen sie maßgeblich dazu bei, Perspektiven für sich und ihre Familien in ländlichen Regionen Afrikas zu schaffen und müssen wahre Multitalente sein – als Mütter, Kleinbäuerinnen und Kleinunternehmerinnen. Hier setzt Cotton made in Africa an, um Frauen in den CmiA-Baumwollanbaugebieten schwerpunktmäßig durch Schulungen und finanzielle Förderungen einen gleichberechtigten Zugang zu Bildung und wirtschaftlicher Unabhängigkeit zu verschaffen.

Die Welt braucht starke Frauen. Starke Frauen, deren Selbstbewusstsein durch eine besondere Förderung stetig wächst, sind ein wesentlicher Schlüssel für eine nachhaltige Entwicklung im ländlichen Afrika, wo Cotton made in Africa aktiv ist und mit zahlreichen Kleinbäuerinnen zusammenarbeitet. Kleinbäuerinnen kümmern sich um die Kindererziehung und das Wohlergehen der gesamten Familie, und außerdem liegt das Pflanzen und Ernten der Baumwolle in ihren Händen. Viele Aufgaben, die viel Kraft erfordern, der Initiative Cotton made in Africa aber auch viele Ansatzpunkte für Unterstützung bieten.

Zum Beispiel durch landwirtschaftliche Schulungen, die speziell auf die Bedürfnisse der Kleinbäuerinnen zugeschnitten sind. Eine dieser Bäuerinnen ist Juliyana Kabugho aus Kasese in Westuganda. Durch ihre Teilnahme an Cotton made in Africa und die landwirtschaftlichen Schulungen hat sie einiges an ihren Anbaumethoden verändert. Dadurch kultiviert sie ihre Baumwollfelder heute unter ökologischen, ökonomischen und sozialen Gesichtspunkten nachhaltiger. „Durch meine Kooperation mit CmiA habe ich viel über bessere Anbaumethoden gelernt”, freut sich Juliyana Kabugho. „Nachdem ich am Training teilgenommen habe, hat sich meine Baumwollernte von 200 auf 500 Kilogramm pro Hektar erhöht. Ich bin froh, dass ich durch den Verkauf meiner Baumwolle in der vergangenen Saison so viel verdient habe, dass ich das Geld nutzen konnte, um anzufangen, ein Haus zu bauen”, so Kabugho weiter.

„Durch die Förderung der Frauen in den CmiA-Anbaugebieten können wir maßgeblich dazu beitragen, die Lebensbedingungen der CmiA-Kleinbäuerinnen, ihrer Familien und ganzer Gemeinden zu verbessern“, so Tina Stridde, Managing Director der Aid by Trade Foundation. „Denn durch unsere Unterstützung gewinnen die Baumwollbäuerinnen ein Stück Unabhängigkeit, die sich unmittelbar auf die Familien auswirkt“, erläutert Stridde. Insgesamt erreicht CmiA

In den Trainings hat Juliyana alles über die Prinzipien einer guten landwirtschaftlichen Praxis lernen können – darunter beispielsweise, wie Düngemittel effizient eingesetzt werden und Bio-Dünger erzeugt werden kann. Da der CmiA Standard künstliche Bewässerung ausschließt, passt Juliyana den Baumwollanbau an die Regenzeiten an. Die Methoden dieses sogenannten Regenfeldanbaus hat sie ebenfalls in den Farmer Trainings erlernt. So können pro Kilogramm CmiA-Baumwolle im globalen Vergleich über 2.000 Liter Wasser gespart werden.

Der Weltfrauentag am 08. März wurde vor rund 100 Jahren offiziell eingeführt und wird heute auf der ganzen Welt gefeiert. Es ist einer von zahlreichen Anlässen, die den Kampf für Gleichberechtigung in den Fokus rücken.

Kontakt

Aid by Trade Foundation

Cotton made in Africa
Gurlittstraße 14
20099 Hamburg
Deutschland

info@abt-foundation.org

Tel.: +49 (0)40 - 2576 - 755 - 0

Fax: +49 (0)40  - 2576 755 - 11

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