Rösch bringt erste Nachtwäsche-Kollektion aus 100%-CmiA-Baumwolle auf den Markt, die bis zur Anbauregion in Afrika zurückverfolgt werden kann

Baumwollberg

Die textile Wertschöpfungskette zeichnet sich durch ihre hohe Komplexität aus. Auf dem Weg vom Rohmaterial bis zum Endprodukt durchlaufen Textilien zahlreiche Produktionsschritte.

Mit einer Nachtwäsche-Kollektion aus 100%-CmiA-Baumwolle, die bis zur Anbauregion in Afrika zurückverfolgt werden kann, schafft Rösch maximale Transparenz in seiner textilen Wertschöpfungskette. Dies konnte sich das Unternehmen durch den neu verabschiedeten Hard Identity Preserved (HIP)-Standard der Aid by Trade Foundation (AbTF) nachweislich attestieren lassen.

Nachdem die Aid by Trade Foundation den Hard Identity Preserved (HIP-) Standard für die lückenlose Rückverfolgbarkeit der CmiA-Baumwolle in der textilen Kette auf den Weg gebracht hat, bringt Rösch die erste Kollektion aus 100%-CmiA Baumwolle gemäß HIP-Standard auf den Markt: „Durch den neu lancierten Hard Identity Preserved Standard trägt die Aid by Trade Foundation maßgeblich zu mehr Transparenz in der textilen Wertschöpfungskette bei. Für uns ist es ein großer Erfolg, das erste Unternehmen zu sein, das seinen Kunden Produkte anbieten kann, die bis zum Anbaugebiet der CmiA-Baumwolle in Afrika zurückverfolgt werden können,“ so Andreas Söffker, Geschäftsführer bei Gerhard Rösch. Christian Barthel, Supply Chain Manager der Aid by Trade Foundation ergänzt: „Wir freuen uns, dass es Rösch gelungen ist, die Anforderungen des Hard Identity Preserved Systems zu erfüllen und so die ersten CmiA-Produkte gemäß HIP-Standard auf den Markt zu bringen. Diese Anforderungen folgen unserem Anspruch an Transparenz bei gleichzeitiger pragmatischer Umsetzbarkeit und sind so für ein breites Kundenspektrum einsetzbar.“

Zu den Voraussetzungen des HIP-Standards zählt unter anderem die separate Lagerung der Baumwolle in allen Produktionsschritten der Wertschöpfungskette. Weitere Anforderungen für die gesamte textile Kette hat die Aid by Trade Foundation in ihrer Chain of Custody (CoC) Guideline zusammengefasst und online veröffentlicht. Mit Workshops und Analysen der Warenströme unterstützt die Stiftung ihre Partner zusätzlich dabei, die Verarbeitung der CmiA-Baumwolle in der textilen Prozesskette lückenlos zu kontrollieren. Der Konsument kann CmiA HIP-Produkte anhand eines entsprechenden Labels erkennen.

Soziale und ökologische Verantwortung für das Unternehmen und für die Wertschöpfungskette ist fester Bestandteil der Unternehmensphilosophie der Gerhard Rösch GmbH. Seit 2013 ist das familiengeführte Textilunternehmen aus Tübingen Partner der Cotton made in Africa (CmiA) Initiative und unterstützt so die Verbesserung der Lebensbedingungen von aktuell 435.000 afrikanischen Kleinbauern und inklusive ihrer Familienangehörigen über 3,2 Millionen Menschen.

 

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