Kleinbäuerinnen in Afrika nehmen eine Schlüsselrolle bei der Cotton made in Africa (CmiA) Initiative ein. Als starke Frauen tragen sie maßgeblich dazu bei, Perspektiven für sich und ihre Familien in ländlichen Regionen Afrikas zu schaffen und müssen wahre Multitalente sein – als Mütter, Kleinbäuerinnen und Kleinunternehmerinnen. Hier setzt Cotton made in Africa an, um Frauen in den CmiA-Baumwollanbaugebieten schwerpunktmäßig durch Schulungen und finanzielle Förderungen einen gleichberechtigten Zugang zu Bildung und wirtschaftlicher Unabhängigkeit zu verschaffen.

Die Welt braucht starke Frauen. Starke Frauen, deren Selbstbewusstsein durch eine besondere Förderung stetig wächst, sind ein wesentlicher Schlüssel für eine nachhaltige Entwicklung im ländlichen Afrika, wo Cotton made in Africa aktiv ist und mit zahlreichen Kleinbäuerinnen zusammenarbeitet. Kleinbäuerinnen kümmern sich um die Kindererziehung und das Wohlergehen der gesamten Familie, und außerdem liegt das Pflanzen und Ernten der Baumwolle in ihren Händen. Viele Aufgaben, die viel Kraft erfordern, der Initiative Cotton made in Africa aber auch viele Ansatzpunkte für Unterstützung bieten.

Zum Beispiel durch landwirtschaftliche Schulungen, die speziell auf die Bedürfnisse der Kleinbäuerinnen zugeschnitten sind. Eine dieser Bäuerinnen ist Juliyana Kabugho aus Kasese in Westuganda. Durch ihre Teilnahme an Cotton made in Africa und die landwirtschaftlichen Schulungen hat sie einiges an ihren Anbaumethoden verändert. Dadurch kultiviert sie ihre Baumwollfelder heute unter ökologischen, ökonomischen und sozialen Gesichtspunkten nachhaltiger. „Durch meine Kooperation mit CmiA habe ich viel über bessere Anbaumethoden gelernt”, freut sich Juliyana Kabugho. „Nachdem ich am Training teilgenommen habe, hat sich meine Baumwollernte von 200 auf 500 Kilogramm pro Hektar erhöht. Ich bin froh, dass ich durch den Verkauf meiner Baumwolle in der vergangenen Saison so viel verdient habe, dass ich das Geld nutzen konnte, um anzufangen, ein Haus zu bauen”, so Kabugho weiter.

„Durch die Förderung der Frauen in den CmiA-Anbaugebieten können wir maßgeblich dazu beitragen, die Lebensbedingungen der CmiA-Kleinbäuerinnen, ihrer Familien und ganzer Gemeinden zu verbessern“, so Tina Stridde, Managing Director der Aid by Trade Foundation. „Denn durch unsere Unterstützung gewinnen die Baumwollbäuerinnen ein Stück Unabhängigkeit, die sich unmittelbar auf die Familien auswirkt“, erläutert Stridde. Insgesamt erreicht CmiA

In den Trainings hat Juliyana alles über die Prinzipien einer guten landwirtschaftlichen Praxis lernen können – darunter beispielsweise, wie Düngemittel effizient eingesetzt werden und Bio-Dünger erzeugt werden kann. Da der CmiA Standard künstliche Bewässerung ausschließt, passt Juliyana den Baumwollanbau an die Regenzeiten an. Die Methoden dieses sogenannten Regenfeldanbaus hat sie ebenfalls in den Farmer Trainings erlernt. So können pro Kilogramm CmiA-Baumwolle im globalen Vergleich über 2.000 Liter Wasser gespart werden.

Der Weltfrauentag am 08. März wurde vor rund 100 Jahren offiziell eingeführt und wird heute auf der ganzen Welt gefeiert. Es ist einer von zahlreichen Anlässen, die den Kampf für Gleichberechtigung in den Fokus rücken.

Mit einem einmaligen Ereignis feierten die Dibella Firmengruppe und die Cotton made in Africa (CmiA) Initiative auf der Heimtextil Messe in Frankfurt letzte Woche ihre erfolgreiche Partnerschaft. Anlässlich ihres einjährigen Jubiläums hatte Laura Chaplin, Enkelin von Charlie Chaplin, ein exklusives Bettwäsche-Set aus Cotton made in Africa-Baumwolle kreiert. Die CmiA-Botschafterin Chaplin persönlich präsentierte das Original am Mittwoch, den 10. Januar erstmals der Öffentlichkeit. Produziert wurde die Bettwäsche im Zebra-Look von Dibella.

"Laura Chaplin, unser Partner Dibella und Cotton made in Africa verbindet das gemeinsame Ziel Aufmerksamkeit für nachhaltige Baumwolle aus Afrika als Rohstoff für Textilien weltweit zu schaffen und den Menschen aus den Anbaugebieten ein Gesicht im internationalen Handel zu geben," so Tina Stridde, Geschäftsführerin der Aid by Trade Foundation, Trägerin von Cotton made in Africa. "Mit dem exklusiven Bettwäsche-Set, das von Laura Chaplin kreiert wurde, setzen wir ein Zeichen in der Branche - für Nachhaltigkeit und Textilien. So schenken wir allen Menschen - vom Kleinbauern bis zum Konsumenten - ein Lächeln", freut sich Ralf Hellmann, Geschäftsführer der 1986 gegründeten Dibella Firmengruppe. "Wir fühlen uns geehrt mit Laura Chaplin und Cotton made in Africa dieses exklusive Bettwäsche-Set präsentieren zu dürfen", so Hellmann weiter.

Erst im Oktober 2017 reiste Laura Chaplin zum Ursprung der Cotton made in Africa-Baumwolle nach Uganda, einem der insgesamt 10 Länder in Subsahara Afrika, in denen die nachhaltige Baumwollinitiative aktiv ist. Auf ihrer Reise folgte sie der Baumwolle auf ihrem Weg vom Baumwollfeld über die so genannte Entkörnungsanlage, in dem die Baumwollfaser von den Samen getrennt wird, bis in die Textilproduktionsfirma Fine Spinners nach Kampala. "Afrika hat meine Designs inspiriert - durch die wundervolle Natur, die Farben, die Erde, die Tierwelt und die Menschen, die ich vor Ort getroffen habe", berichtet Laura Chaplin nach ihrer Reise. Als Cotton made in Africa-Botschafterin und Designerin möchte sie den Menschen, die sie vor Ort so beeindruckt haben, und der Natur etwas zurückgeben. Ihr exklusives Bettwäsche-Set ist Auftakt ihrer Mission.

Um zu prüfen, ob es sich bei der Baumwolle im Bettwäsche-Set von Laura Chaplin um Cotton made in Africa handelt, detektierten Hellmann und Chaplin mit einer neuesten Scanmethode live auf der Messe das Original. Sie konnten anhand der Methode zurückverfolgen, dass im Produkt Cotton made in Africa-Baumwolle enthalten ist und legten damit den Ursprung des Bettwäsche-Originals offen.

Neben Dibella arbeitet Cotton made in Africa aktuell mit mehr als 30 Textilunternehmen und Brands zusammen. Durch ihre Nachfrage nach CmiA-zertifizierter Baumwolle schaffen Unternehmen Mehrwert für inzwischen mehr als 780.000 Kleinbauern in 10 Ländern Afrikas und schützen die Natur.

CmiAs größte AbnahmepartnerModemarken und Textilhändler setzen auf Cotton made in Africa

Cotton made in Africa (CmiA) Baumwolle ist gefragter denn je. Alleine in 2016 trugen rund 50 Millionen Textilien das Cotton made in Africa-Siegel. Zu den größten Abnehmern zählen die Otto Group mit Spitzenreiter bonprix, Tchibo und die REWE Group.

Rund 30 Unternehmen und Brands nutzen CmiA-Baumwolle für ihre Textilien. Zu den Top-Abnehmern zählen 2016 die Otto Group mit bonprix als größtem Abnehmer, Tchibo und die REWE Group mit ihren Vertriebslinien REWE, Penny und Toom Baumarkt. Zudem unterstützen Engelbert Strauss, Ernsting’s family, Asos, ALDI SÜD und BESTSELLER als weitere große Abnehmer durch ihre Nachfrage nach CmiA-Baumwolle die Initiative. Auch kleinere Modelabels wie Hiitu aus Deutschland, Cooekid aus Großbritannien, Weaverbirds aus Dänemark oder Abaana aus Uganda leisten einen wichtigen Beitrag, indem sie Cotton made in Africa-Baumwolle beziehen. Sie bieten von Kinderkleidung bis zu High Fashion-Textilien eine exklusive Palette an Produkten aus Cotton made in Africa-Baumwolle an.

Cotton made in Africa-Baumwolle wird sowohl von international agierenden Textilunternehmen als auch kleinen Modelabels genutzt. Die Partner zeigen damit, dass nachhaltige Baumwolle aus Afrika fester Bestandteil ihrer Beschaffung ist und vielseitig eingesetzt werden kann. Christian Barthel, Direktor Supply Chain Management unterstreicht: „Angesichts der vielen heterogenen Abnehmer von Cotton made in Africa-Baumwolle wird deutlich, dass nachhaltige Baumwolle aus Afrika für zahlreiche, unterschiedliche Produktgruppen einsetzbar ist.“ Konsumenten können damit auf ein breites Spektrum an CmiA-Textilien zurückgreifen und ohne Mehrkosten etwas Gutes tun. Mit jedem Verkauf bzw. Kauf eines CmiA Textils tragen Unternehmen und Konsumenten zum Schutz der Umwelt als auch zu besseren Arbeits- und Lebensbedingungen für afrikanische Kleinbauern und ihre Familien bei. „Nachhaltige Baumwolle ist auf sehr breiter Basis in der Textilindustrie einsetzbar. Unsere Partner zeigen erfolgreich, dass Cotton made in Africa-Baumwolle für viele Branchen eine nachhaltige Grundlage legen kann“, so Barthel weiter.

Cotton made in Africa-Baumwolle wird unter Berücksichtigung von ökologischen und sozioökonomischen Kriterien von mehr als 780.000 Kleinbauern in 10 Ländern Subsahara Afrikas angebaut. In 2016 wurden mehr als 320.000 Tonnen CmiA-zertifizierter Baumwolle geerntet und von Textilproduzenten in Asien, Europa und Afrika weiterverarbeitet. Mehr als 100 Partner in der textilen Kette arbeiten weltweit mit Cotton made in Africa zusammen, um das Prinzip Hilfe zur Selbsthilfe durch Handel umzusetzen.

v.l. Jan Sass, CHA; Tina Stridde, Aid by Trade Foundation; Bundesminister Müller  - Credit Florian Gaertner Zur Förderung des nachhaltigen Baumwollanbaus und der Verbesserung der Lebensumstände von Kleinbauern in Afrika stellt das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) Zuschussmittel in Höhe von insgesamt bis zu 8 Millionen Euro über 4 Jahre bereit. Finanziert werden sollen hiermit Fördermaßnahmen für 1,2 Millionen Kleinbauern in 16 afrikanischen Ländern. Durchgeführt werden die Fördermaßnahmen durch das Cotton Expert House Africa (CHA), das von der Aid by Trade Foundation (AbTF) und der GFA Consulting Group (GFA) als gemeinnützige Gesellschaft gegründet wurde.

 

 

v.l. Jan Sass - Cotton Expert House Africa | Tina Stridde - Aid by Trade Foundation | Bundesminister Müller - Credit Florian Gaertner

„Faire Mode muss Vorfahrt haben. Umweltgerecht produzierte und fair bezahlte Baumwolle bedeutet nicht automatisch teure Kleidung. Initiativen wie ‚Cotton made in Africa‘ gehen hier voran. So schaffen wir gemeinsam bessere Lebensperspektiven für Kleinbauern und ihre Familien. Das sollte uns unsere Kleidung wert sein“, betont Bundesentwicklungsminister Müller anlässlich der offiziellen Bekanntgabe der finanziellen Förderung des nachhaltigen Baumwollanbaus und der Verbesserung der Lebensumstände von Kleinbauern in Afrika durch das Bundesministerium für wirtschaftliche Entwicklung und Zusammenarbeit (BMZ). Ziel der Förderung ist, den Anteil der in Afrika nachhaltig produzierten Baumwolle zu steigern, die Lebensumstände der Kleinbauern zu verbessern und mehr nachhaltige Baumwolle in die Textil-Wertschöpfungsketten zu integrieren.

Das BMZ fördert seit langem staatliche und privatwirtschaftliche Initiativen zur Förderung einer nachhaltigen Baumwollproduktion, auch als Grundlage für die Entwicklung der afrikanischen Textilindustrie. Die Förderung baut auf eine langjährige Kooperation mit der Aid by Trade Foundation und ihrem erfolgreich am Markt etablierten Nachhaltigkeitsstandard Cotton Made in Africa (CmiA) im Rahmen der Competitive African Cotton Initiative (COMPACI) auf. Als größter Standard für nachhaltige Baumwolle aus Afrika unterstützt Cotton made in Africa 780.000 Kleinbauern in 10 Ländern. „Im Cotton made in Africa-Programm ist ein Schulungssystem für die Kleinbauern sowie der Aufbau einer Allianz aus aktuell mehr als 30 Unternehmen und Brands, die die zertifizierte CmiA-Baumwolle für ihre Produkte nachfragen, fest verankert,“ erläutert Tina Stridde, Geschäftsführerin der Aid by Trade Foundation. „Wir freuen uns mit dem Cotton Expert House Africa als Implementierungspartner in Afrika, an die Erfolgsgeschichte von Compaci anknüpfen zu können und weiter daran zu arbeiten die Kapazitäten von Hundertausenden Kleinbauern zu stärken.“

Als Social Business fließen die Einnahmen aus Lizenzgebühren der Unternehmen und Brands zurück in die afrikanischen Projektegebiete, um die Weiterbildungsmaßnahmen der Kleinbauern sowie Projekte zur Unterstützung der Dorfgemeinden und zum Schutz der Natur zu finanzieren. Bundesentwicklungsminister Müller unterstrich in seiner Ankündigung des Förderprogramms die Bedeutung der Beteiligung der Privatwirtschaft an den Förderungen, mit der ein finanzielles Gesamtvolumen von bis zu 20 Millionen Euro realisiert werden soll.

Der afrikanische Baumwoll- und Textilsektor leistet einen großen Beitrag zur wirtschaftlichen, sozialen und ökologischen Entwicklung in den ländlichen Regionen Afrikas. Baumwolle wird in Afrika überwiegend von Kleinbauern produziert und dient ihnen als so genannte „Cash Crop“- etwa 20 Millionen Menschen leben dort direkt oder indirekt von der Baumwollproduktion.

WASH Projekt SimbabweSauberes Trinkwasser, Toiletten und 10.000 Hygie-nebotschafter verbessern Lebensbedingungen in Simbabwe
Hunger und Arbeitslosigkeit prägen den Alltag in Simbabwe. Nach fast 40 Jahren unter Präsident Mugabe liegt die einst blühende Landwirtschaft des ostafrikanischen Landes am Boden. Auf Initiative von Cotton made in Africa (CmiA) haben sich OTTO Österreich und die Welthungerhilfe mit der Baumwollinitiative zusammengeschlossen, um gemeinsam ein Wasser- und Hygiene-Projekt ins Leben zu rufen. Ziel des 2015 gestarteten Projektes war es gerade die ländliche Bevölkerung zu unterstützen. Nun kann das Projekt erfolgreich abgeschlossen werden. Insgesamt 20 Dörfer erhielten Zugang zu sauberem Trinkwasser und Schulen wurden mit dringend benötigten Sanitäreinrichtungen ausgestattet.

Sauberes Trinkwasser direkt aus dem Wasserhahn ist für uns eine Selbstverständlichkeit. In Sub-Sahara-Afrika haben laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) über 30% der Bevölkerung keinen Zugang zu sauberem Trink-wasser. Hauptsächlich Frauen und Mädchen verbringen 40 Milliarden Stunden jährlich damit, Wasser zu holen. Hinzu kommt, dass an Schulen oft adäquate Toiletten fehlen und somit ältere Schülerinnen während der Menstruation dem Unterricht fernbleiben. „Mit Cotton made in Africa sind wir seit Jahren gemeinsam mit der Baumwollgesellschaft Alliance im ländlichen Simbabwe aktiv. Der fehlende Zugang zu sauberem Trinkwasser und Toiletten ist ein großes Hindernis für die Verbesserung der Lebensbedingungen. Deshalb haben wir 2015 gemeinsam mit unseren Partnern Otto Österreich und der Welthungerhilfe das Projekt angeschoben“, erläutert Alexandra Perschau, Projektverantwortliche von Cotton made in Africa. In der Region Gokwe-Süd ist die Bevölkerung überdurchschnittlich stark von einer unzureichenden Wasser- und Sanitärversorgung betroffen: rund 60 Prozent haben Zugang zu sauberem Wasser, ausreichende Sanitäranlagen stehen gerade einmal 18 Prozent zur Verfügung.

Um einen möglichst nachhaltigen und langfristigen Effekt des Projekts zu gewährleisten, wurde die lokale Bevölkerung zu den Themen Hygiene und sauberes Trinkwasser geschult. „Ein besonderes Anliegen für uns war, rund 10.000 Schülerinnen und Schüler in 20 Dörfern zu ‚Hygienebotschaftern‘ auszubilden. Sie sollen auch nach Projektende sicherstellen, dass das neuerworbene Wissen an ihre Dorfgemeinschaften und Familien weitergegeben wird,“ betont Dr. Iris Schöninger, Politikberaterin bei der Welthungerhilfe.

„Auf unserem Weg zu 100% nachhaltiger Baumwolle setzen wir maßgeblich auf das Cotton made in Africa-Siegel, denn mit CmiA-Baumwolle schützen wir die Umwelt, sparen mehr als 500 Liter Wasser pro T-Shirt und unterstützen die Menschen vor Ort. Wir freuen uns mit dem gemeinsamen Wasser- und Sanitärprojekt gerade für Mädchen und Jungen in den Baumwollanbaugebieten einen Zugang zu sauberem Wasser zu schaffen“, betont Harald Gutschi, Sprecher der Geschäftsführung von OTTO Österreich.

CmiA erzielt Einnahmenrekord50 Millionen CmiA Textilien im Geschäftsjahr 2016

Zur Veröffentlichung des Jahresberichts 2016 zieht Cotton made in Africa (CmiA) eine positive Bilanz des vergangenen Geschäftsjahres: Als größtes Label für nachhaltige Baumwolle aus Afrika zertifiziert CmiA mittlerweile 30% der Baumwollproduktion in Subsahara Afrika. Eine wachsende Nachfrage nach CmiA-Baumwolle seitens der Textilbranche sorgte dafür, dass rund 50 Millionen CmiA-Textilien auf den Markt gebracht wurden. Die Baumwollinitiative steigerte ihre Lizenzeinnahmen um 47 Prozent im Vergleich zu 2015.

Eine wachsende Nachfrageallianz für CmiA-Baumwolle

Rund 30 Textilunternehmen, darunter bonprix, OTTO, die Rewe Group oder Tchibo, nutzen CmiA-Baumwolle; seit 2016 zählen dazu auch Jack & Jones aus Dänemark, Asos aus Großbritannien, Kid Interior aus Norwegen und Aldi Süd. 50 Millionen Textilen wurden in 2016 mit dem CmiA-Label ausgezeichnet. Die Lizenzeinnahmen für das CmiA-Label stiegen im Vergleich zum Vorjahr um 47 Prozent auf 1.484.546 Euro. Dr. Michael Otto, Gründer von Cotton made in Africa, betont: „Jedes T-Shirt und jede Jeans mit dem CmiA-Siegel trägt zur Bekämpfung von Armut und damit von Fluchtursachen bei.“ 

Dank der gestiegenen Verkäufe von CmiA-zertifizierter Baumwolle in den Textilproduktionsländern konnte CmiA 2016 ein konsolidiertes Einnahmenplus von 47 Prozent erzielen. Der Anteil der öffentlichen Zuschüsse in 2016 erreichte einen Tiefstand von 1 Prozent. Das Ergebnis untermauert die Devise der Trägerorganisation - Aid by Trade. Die Effektivität der eingesetzten Mittel gemessen an den Stiftungszielen konnte im Vergleich zum Vorjahr um einen weiteren Prozentpunkt auf 72 Prozent gesteigert werden.

Erfolgreiche Projektimplementierung in den Baumwollanbauländern

Insgesamt 20 Verifizierungseinsätze in 2016 stellten die Einhaltung des CmiA Standards sicher und boten neben den kontinuierlich stattfindenden Schulungen hilfreiche Leitlinien für Verbesserungen. Die aggregierten Daten der Verifizierungseinsätze in 2016 belegen, dass bei Folgeverifizierungen die Umsetzung des CmiA Standards deutlich verbessert wurden. Durchgeführt werden die Kontrollen von den drei unabhängigen Audit-Unternehmen, EcoCert, Africert und Control Union. 

Im Rahmen der AbTF Standardfamilie nahmen 2016 rund 780.000 Kleinbauern, davon 18% Kleinbäuerinnen, teil und produzierten 320.000 Tonnen Faserbaumwolle. Damit zertifiziert CmiA 30% der Baumwollproduktion in Subsahara Afrika auf einer Anbaufläche von über 1,1 Millionen Hektar. CmiA ist damit der größte Standard für nachhaltige Baumwolle aus Afrika. Bob Akede, Lead Auditor von AfriCert aus Kenia, unterstreicht: „CmiA hat in den Erzeugerländern inzwischen eine enorme Bedeutung erlangt.“ Mit Familienangehörigen erreicht CmiA mehr als 6,7 Millionen Menschen. 

Darüber hinaus unterstützt Cotton made in Africa Projekte der Dorfgemeinschaften und finanziert bspw. Solarenergieprojekte für Farmer-Trainingszentren, Wasser-oder Frauenprojekte. Das Gesamtvolumen der in 2016 aktiven Kooperationsprojekte betrug 950.000 Euro. Die Projekte werden im Schulterschluss mit lokalen Baumwollgesellschaften, Partnern wie CARE, der Welthungerhilfe, OTTO, C&A, Otto Österreich sowie der Deutschen Investitions- und Entwicklungsgesellschaft (DEG) mit Mitteln des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) umgesetzt. 

Hier gelangen Sie zum direkten Download des Jahresberichtes 2016.

Kontakt

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Gurlittstraße 14
20099 Hamburg
Deutschland

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Tel.: +49 (0)40 - 2576 - 755 - 0

Fax: +49 (0)40  - 2576 755 - 11

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Mahbub Khan

H#11, R#113/A, Gulshan-2
1212 Dhaka
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Mobil: +88 (0)171 - 312 - 2417
Mail: mahbub.khan@abt-foundation.net

CmiA Koordinator Qualitätssicherung für Zentral- und Westafrika

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