Baumwolle ist der meist verwendete Rohstoff für die globale Textilproduktion und Lebensgrundlage von Millionen von Menschen in Afrika. Im ostafrikanischen Äthiopien wird sowohl Baumwolle angebaut als auch zu Textilien für den internationalen Handel weiterverarbeitet. Statt das „weiße Gold“ nur zu exportieren, investiert das Land in den Aufbau der gesamten textilen Wertschöpfungskette. Diese Entwicklung wird von der internationalen Textilbranche mit großem Interesse verfolgt und stand auch auf der diesjährigen Cotton made in Africa (CmiA) und COMPACI Stakeholder Conference in Addis Abeba, Äthiopien ganz oben auf der Agenda. 

Gastgeberland der diesjährigen CmiA und COMPACI Stakeholder Konferenz war Äthiopien, das seit diesem Jahr zu den Cotton made in Africa-Baumwollanbauländern zählt und laut McKinsey ein Textilproduktionsstandort mit sehr großem Wachstumspotential ist. Tadesse Haile, Staatsminister für Industrie in Äthiopien eröffnete das Branchentreffen. In seiner Eröffnungsrede verwies er auf die beeindruckende Zusammenarbeit von Cotton made in Africa und COMPACI mit Tausenden von Baumwollkleinbauern in ganz Afrika, die für die Entwicklung der wachsenden Textilindustrie seines Landes eine unverzichtbare Grundlage schaffen. Auch Jaswinder Bedi, Geschäftsführer der African Cotton and Textiles Industries Federation (ACTIF) betonte in seiner Rede die immense Bedeutung, die der Aufbau textiler Wertschöpfungsketten in Afrika hat, da er Millionen von Menschen die Chance auf Beschäftigung gebe und so soziale Katastrophen, die Menschen zwinge über das Mittelmeer nach Europa zu fliehen, verhindere.
Engagiert diskutiert wurden die Anstrengungen von CmiA und COMPACI, um einen kontinuierlich verbesserten Schutz der Umwelt und die r Förderung der kleinbäuerlichen Familien, die am Anfang der textilen Kette stehen und für die sich CmiA und COMPACI im Kontext einer wachsenden Textilproduktion stark machen. Diskutiert wurden vor allem Maßnahmen zur Frauenförderung oder der Einsatz von biologischen Schädlingsbekämpfungsmitteln. Ein weiteres Thema war der Ausbau der Farmer Business Schools, die den CmiA-Kleinbauern und Kleinbäuerinnen betriebswirtschaftliche Grundkenntnisse vermitteln und ihre ökonomische Eigenständigkeit fördern. Ergänzt wurde der Konferenztag durch eine Besichtigung bei AYKA ADDIS Textile & Investment Group PLC, einer vertikal integrierten Textilproduktion, und bei Kanoria Africa Textiles PLC, einem Produzenten von Jeansstoffen. Beide Unternehmen engagieren sich für den Schutz der Umwelt und für die Einhaltung von Sozialstandards. Für beide Unternehmen spielt der Rohstoff Cotton made in Africa eine wichtige Rolle. Tina Stridde, Cotton made in Africa Geschäftsführerin, resümiert: „Wir freuen uns mit CmiA in Äthiopien die Grundlage für eine Textilindustrie zu liefern, in der Nachhaltigkeit vom Feld bis zum Produkt eine maßgebliche Rolle spielt. Diese kann zu einer verbesserten Wertschöpfung in Äthiopien beitragen und Millionen Menschen zu Arbeit und Wohlstand verhelfen.“

Dr. Michael OttoSeit ihrer Gründung im Juni 2005 setzt sich die von Dr. Michael Otto initiierte Aid by Trade Foundation (AbTF) mit Ihrer Cotton made in Africa (CmiA) Initiative erfolgreich für die Kleinbauern in Afrika, den Schutz der Umwelt und die Etablierung von Handelsbeziehungen auf Augenhöhe zwischen internationalen Textilunternehmen und afrikanischen Baumwollbauern ein. Anlässlich des Jubiläums investiert Dr. Michael Otto eine Million Euro in das neu ins Leben gerufene Cotton made in Africa-Kooperationsprogramm zur weiteren Unterstützung der Gemeinden im ländlichen Afrika.

Vor 10 Jahren legte Dr. Michael Otto mit der Aid by Trade Foundation und ihrer Cotton made in Africa Initiative den Grundstein für eine sozial und ökologisch nachhaltig erzeugte Baumwolle aus Afrika und Hilfe zur Selbsthilfe für die afrikanischen Kleinbauern. Was mit 150.000 Baumwollproduzenten in drei Ländern begann, gehört heute zu den größten Projekten der deutschen Entwicklungszusammenarbeit in Afrika. In ihrem Jubiläumsjahr ist die Initiative in 10 Ländern Subsahara Afrikas aktiv, arbeitet mit 650.000 Kleinbauern zusammen und erreicht insgesamt über 5,5 Millionen Menschen. Durch Schulungen konnten die beteiligten Kleinbauern und Kleinbäuerinnen ihre Erträge im Laufe ihrer Partnerschaft mit CmiA um rund 20% steigern. Von 2008 bis Ende 2014 wurden mehr als 660.000 Tonnen entkörnter CmiA-Baumwolle weltweit zu Textilien verarbeitet; Partnerunternehmen brachten mehr als 100 Millionen Kleidungsstücke mit dem CmiA-Siegel in den Handel. Sie stehen für Mode mit Verantwortung und setzen Zeichen für sozial und ökologisch nachhaltiges Wirtschaften. Durch die lizenzierten CmiA-Produkte konnte die AbTF von 2008 bis Ende 2014 Lizenzeinnahmen von knapp 5 Millionen Euro erwirtschaften und zu Gunsten der afrikanischen Bauernfamilien investieren. In 2014 verbesserte die Stiftung erneut ihre so genannte Program Service Expense Ratio um knapp 2 Prozentpunkte auf 68,9 Prozent. Sie beschreibt die Effektivität der eingesetzten Mittel zur Erreichung der Stiftungsziele im Vergleich zu den Gesamtausgaben. Insgesamt unterstreicht Cotton made in Africa damit, dass Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit sich nicht ausschließen müssen und alle Beteiligten davon profitieren können.

Auch zukünftig widmet sich Cotton made in Africa der Aufgabe, einen massenmarkttauglichen Rohstoff anzubieten, der Wirtschaft und Nachhaltigkeit in Einklang bringt und von dem die Kleinbauern unmittelbar profitieren. Anlässlich des 10. Jubiläums der Initiative wird darüber hinaus das CmiA Kooperationsprogramm ins Leben gerufen. Im Sinne des Stiftungsauftrages werden damit Projekte in den Bereichen Bildung, Gesundheit, Frauenförderung und Naturschutz in den Anbauregionen der Cotton made in Africa-Baumwolle gefördert. Anträge zur Projektförderung sollen direkt aus den CmiA-Anbaugebieten kommen und durch Zuwendungen privater Geber finanziert werden. Dr. Michael Otto geht mit gutem Beispiel voran und stattet das Programm mit einem Grundkapital von einer Million Euro aus. „Mit dem Programm schaffen wir die notwendigen Rahmenbedingungen dafür, dass die Menschen in den ländlichen Regionen Afrikas ihre Potentiale besser nutzen und ihre Lebensbedingungen aus eigener Kraft verbessern können. Die im Programm berücksichtigten Bereiche wie Bildung oder Frauenförderung sind für die Entwicklung vieler Länder in Afrika unabdingbar“, betont Dr. Michael Otto.


Erfahren Sie mehr über die Entwicklung der Initiative und ihre Meilensteine von 2005 bis 2015 hier.

Möchten Sie mehr über die Aktivitäten von CmiA in 2014 erfahren? Dann schauen Sie sich unseren Jahresbericht hier an.

Eine Partnerschaft mit HerzWeltweit haben 780 Millionen Menschen keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser. 2,5 Milliarden Menschen verfügen über keine angemessene Sanitärver-sorgung. 4 Milliarden Menschen – darunter insbesondere Kinder unter 5 Jahren – leiden unter den daraus resultierenden, oft töd-lichen Krankheiten. Dagegen setzen sich ab sofort OTTO Öster-reich, die Aid by Trade Foundation (AbTF), die Welthungerhilfe und die Deutsche Investitions- und Entwicklungsgesellschaft (DEG) mit Mitteln des Bundesministeriums für wirtschaftliche Entwicklung und Zusammenarbeit ein. Gemeinsam investieren sie 320.000 Euro, um für saubere Wasser- und Sanitärversor-gungen in den ländlichen Regionen Simbabwes zu sorgen.

Laut Vereinte Nationen sind die meisten Krankheiten in Entwicklungsländern auf eine unzureichende Sanitärversorgung sowie den mangelnden Zugang zu sauberem Trinkwasser zurückzuführen. Hier setzt das Projekt an: „Um Armut zu bekämpfen und nachhaltig Entwicklungschancen zu schaffen, haben wir das Projekt für sauberes Trinkwasser und eine entsprechende Sanitärversorgung in den Anbaugebieten der CmiA-Baumwolle in Simbab-we initiiert, “ erläutert Alexandra Perschau, Projektverantwortliche der Aid by Trade Foundation. „Mit unserem Engagement für das gemeinsame Pro-jekt möchten wir uns auf unserem Weg zu 100% nachhaltige Baumwolle bis 2020 für verbesserte Lebensbedingungen und wirtschaftlichen Chancen jener Baumwollbauern einsetzen, die den für uns so wichtigen Rohstoff auf nachhaltige Art und Weise produzieren,“ ergänzt Mag. Georg Glinz, Unter-nehmenssprecher von OTTO Österreich.

In insgesamt 20 Dörfern in der Baumwollanbauregion Gokwe-Süd werden Brunnen errichtet und Sanitäreinrichtungen gebaut bzw. wieder in Stand gesetzt. Um einen möglichst nachhaltigen und langfristigen Effekt des Pro-jekts zu gewährleisten, wird das Bewusstsein für gesundheitsfördernde Maßnahmen durch Schulungen und Kampagnen gestärkt. Eigens installier-te Komitees werden sich um den nachhaltigen Gebrauch der angelegten Wasserstellen kümmern und fungieren als Schnittstelle zur Bevölkerung. Die Schulungen und Kampagnen des Projekts richten sich an rund 5.000 Schülerinnen und Schüler, die zu „Hygienebotschaftern“ ausgebildet werden und ihr Wissen als Multiplikatoren in ihre Familien weitergeben werden.

„Gerade die Mobilisierung der Jugendlichen stellt für uns eine wichtige Komponente des Vorhabens dar. Damit stellen wir sicher, dass die Bevölke-rung auch nach Beendigung des Projekts selbständig die zur Verfügung gestellte Infrastruktur zur Förderung der eigenen Hygiene und Gesundheit nutzt“, betont Michael Hofmann, Vorstand Marketing der Welthungerhilfe.

In der Region Gokwe-Süd ist die Bevölkerung überdurchschnittlich stark von einer unzureichenden Wasser- und Sanitärversorgung betroffen: nur 61 Prozent haben Zugang zu sauberem Wasser, ausreichende Sanitäranlagen stehen nur 18 Prozent zur Verfügung. In Simbabwe sind jährlich mehr als 4.000 Todesfälle von Kindern unter fünf Jahren auf Cholera und Diarrhoe zurückzuführen.

 

Foto: Laschet / Welthungerhilfe 

Das soziale Engagement von Cotton made in Africa (CmiA) für die Einhaltung der ILO Kernarbeitsnormen, für Mindestlöhne in den Entkörnungsanlagen oder für faire Verträge zahlt sich aus. Der neueste CmiA Verifzierungsbericht für 2014 zeigt, dass die Partner in Afrika eindeutig von der Initiative profitieren. Der jetzt veröffentlichte Bericht gibt Auskunft über die unabhängigen Kontrollen durch die Verifizierungsgesellschaften AfriCert, EcoCert und Control Union.

„Cotton made in Africa setzt sich erfolgreich dafür ein, dass international geltende Rechte auch für die Menschen Anwendung finden, die den Rohstoff unserer Kleidung produzieren: die Baumwollbauern und Mitarbeiter der Baumwollindustrie in Afrika. Unser Standard kommt Hunderttausenden Kleinbauernfamilien in den Baumwollanbaugebieten und der Umwelt zu Gute“, so Tina Stridde, Managing Director der Aid by Trade Foundation.

Neben ökologischen Aspekten wie dem generellen Verbot genverändertes Saatgut einzusetzen, Primärwälder abzuholen oder in Schutzgebiete einzugreifen, setzt sich CmiA für die Einhaltung grundlegender sozialer Maßnahmen ein. CmiA-Baumwolle wird gemäß der Vorgaben der internationalen Kernarbeitsnormen (ILO) angebaut und in den verarbeitenden Betrieben in Afrika – den Entkörnungsanlagen – weiter veredelt. Für die Arbeiter in den Entkörnungsfabriken heißt das unter anderem: Sie haben das Recht auf Tarifverhandlungen oder Versammlungsfreiheit. Bei den Kleinbauern, die Teil der Cotton made in Africa Initiative sind, ist die rechtzeitige Bezahlung für ihre Ernte gesichert und in den Anforderungen des Standards festgelegt. Bevor Cotton made in Africa-Bauern am Anfang jeder Saison entscheiden, ob sie wieder Baumwolle anbauen, werden sie von den lokalen Baumwollgesellschaften über zu erwartende Kosten und Preise informiert. Diese Transparenz schafft Vertrauen auf beiden Seiten. Gerade im ländlichen Afrika verfügen die Kleinbauern kaum über Rücklagen. Um gerade am Anfang einer Saison die notwendigen Investitionen tätigen zu können, profitieren die Kleinbauern von Vorfinanzierungen. Dadurch müssen sie keine Kredite aufnehmen, die sie an den Rand der Existenz bringen können. Auf Ebene der Entkörnung, die der Veredelung der Baumwolle dient, werden zu 100% gesetzlich geregelte Mindestlöhne bezahlt – bei 16 von 18 der Baumwollgesellschaften, die CmiA-Baumwolle verarbeiten, erhalten die Mitarbeiter sogar Löhne über dem gesetzlichen Minimum.

Cotton made in Africa setzt auf gezieltes Training. Dadurch wird sichergestellt, dass viele Kleinbauern die Chance haben zu lernen, wie sie effizient und nachhaltig Baumwolle anbauen. Die aktuellen Ergebnisse zeigen, dass dieser Ansatz wirkt: Während im Jahr 2013 in einigen Regionen beispielsweise nur 15% der Kleinbauern die Pflanzenschutzbehälter korrekt lagerten, waren es jetzt bereits über 50%.

Über 440.000 Kleinbauern profitierten bis Ende 2014 von den CmiA-Nachhaltigkeitsstandards, die CmiA und seit Ende letzten Jahres auch CmiA Organic umfassen. Sie produzierten über 360.000 Tonnen Rohbaumwolle mit dem Cotton made in Africa Qualitätssiegel. Drei weitere Baumwollgesellschaften sind seit Anfang 2015 Partner der CmiA Initiative. Somit erreicht Cotton made in Africa aktuell über 650.000 Kleinbauern in 10 Ländern Subsahara Afrikas. Mehr Informatione finden Sie im Verifizierungsbericht 2014

Severina Bilale CmiA farmerSauberes Trinkwasser und eine ausreichende Sanitärversorgung sind hierzulande eine Selbstverständlichkeit – im ländlichen Afrika dagegen kostbare Güter. Den Menschen in den Anbauregionen von Cotton made in Africa ab sofort Zugang zu sauberem Wasser und hygienischen Lebensbedingungen zu verschaffen, hat sich OTTO in Kooperation mit der Aid by Trade Foundation, Care Mosambik, der Deutschen Investitions- und Entwicklungsgesellschaft (DEG) mit Mitteln des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) sowie der Baumwollgesellschaft Plexus zum Ziel gesetzt. Insgesamt investieren die Partner dafür 300.000 Euro in Mosambik.

Ein Volumen von 1.350 Tonnen CmiA Baumwolle hat allein im letzten Jahr die OTTO Einzelgesellschaft in ihren Textilien verarbeitet. Dies entspricht einem Anteil von 33% an den Eigenmarken. Tendenz weiter steigend. Dar-über hinaus macht sich das Unternehmen ab sofort auch direkt vor Ort für die Menschen in den afrikanischen Baumwollanbaugebieten Cotton made in Africas stark. Im Rahmen des Gemeinschaftsprojekts „Drop for Life“ setzen sich die Partner für eine verbesserte Wasser-, Sanitär- und Hygieneversorgung der ländlichen Bevölkerung ein und erreichen damit bis zu 30.000 Menschen in Mosambik. Severina Bilale, CmiA-Baumwollbäuerin, ist eine von ihnen. Unter folgendem Link erhalten Sie einen Einblick in ihre Lebensumstände und das Projekt: Drop for Life.

Insgesamt werden bis Mitte 2016 in mindestens 16 Dörfern der Baum-wollanbauregion Cabo Delgado in Mosambik Brunnen und Sanitäreinrich-tungen errichtet. Durch Sensibilisierungsmaßnahmen wird das Bewusstsein der lokalen Bevölkerung für gesundheitsfördernde Maßnahmen gestärkt. Sie lernen sowohl die Bedeutung einer sauberen Trinkwasser- und Sanitärversorgung kennen als auch eigenständig Sanitäranlagen zu bauen und in Stand zu halten. Eigens dafür einberufende Komitees werden sich um den nachhaltigen Gebrauch der angelegten Wasserstellen und Latrinen kümmern und fungieren als Schnittstelle zur ländlichen Dorfbevölkerung.
„Die Maßnahmen des Projekts „Drop for Life“ richten sich insbesondere an Frauen, da sie in besonderem Maße zur Verbesserung der Lebensbedingungen der ländlichen Bevölkerung beitragen. Sie sind es, die in ihren Familien auf die Bedeutung von sauberem Trinkwasser und von sanitären Einrichtungen hinweisen können. Den Frauen kommt in diesem Projekt also eine Schlüsselrolle zu“, betont Tina Stridde, Managing Director der Aid by Trade Foundation. Anja Dillenburg, Leiterin Corporate Responsibility bei OTTO fügt hinzu: „Vor Ort im ländlichen Afrika habe ich festgestellt, dass Frauen und Mädchen sowohl für die Wasserversorgung als auch die Pflege von Familienmitgliedern zuständig sind. Um Wasser zu beschaffen, müssen sie häufig mehrfach täglich kilometerlange Wege zu Fuß gehen. Viele Krankheiten sind zudem durch die schlechte Sanitärversorgung und mangelnden Zugang zu sauberem Trinkwasser verursacht. Wir stellen also sicher, dass die tägliche Belastung für die Frauen abnimmt und sich die Lebensqualität für die lokale Bevölkerung insgesamt verbessert.“

CmiA in UgandaCa. 5.400 Kleinbauern aus Uganda profitieren erstmals von der Aid by Trade Foundation (AbTF) und ihrer Cotton made in Africa (CmiA) Initiative. Dies ist das erfolgreiche Verifizierungsergebnis der ugandischen Baumwollgesellschaft Western Uganda Cotton Company (WUCC) und der ihr angeschlossenen Baumwollbauern. Als größte Baumwollinitiative in Afrika setzt sich CmiA ab sofort dafür ein, die Lebensbedingungen der ugandischen Kleinbauern und ihrer Familien durch einen nachhaltigen Baumwollanbau zu verbessern.

„Wir freuen uns ab sofort mit Kleinbauern aus Uganda zusammenzuarbeiten und sie durch Schulungen und den Aufbau einer Nachfrageallianz für ihre Baumwolle mit dem CmiA-Siegel zu unterstützen. Dies ist gut für die Menschen vor Ort und ein großer Erfolg unserer Stiftung, denn Uganda ist inzwischen das neunte Land Subsahara Afrikas, in dem wir uns aktiv für den umweltschonenden Baumwollanbau und die Rechte der Kleinbauern vor Ort einsetzen," so Tina Stridde, Managing Director der Stiftung. Als Partner von CmiA erhalten die Kleinbauern kontinuierlich agrarwirtschaftliche und betriebswirtschaftliche Schulungen. Zudem profitieren sie von verlässlichen Verträgen sowie einer rechtzeitigen Bezahlung für ihre Ernte. Durch ihren marktorientierten Ansatz will die Stiftung auch die Wettbewerbsfähigkeit der Baumwolle ugandischen Ursprungs erhöhen. In Uganda geht die AbTF zudem in absehbarer Zeit noch einen Schritt weiter: Durch die Kooperation mit dem kürzlich eröffneten Unternehmen Fine Spinners, dem ersten vollstufigen Textilunternehmen Ugandas, wird CmiA-Baumwolle perspektivisch die Grundlage für eine vollstufige Textilproduktion vom Baumwollfeld bis zum fertigen Produkt sein - Cotton und Textilien made in Africa.

Rund 80 Prozent der Bevölkerung Ugandas sind in der Landwirtschaft tätig. Baumwolle ist somit einer der Haupteinnahmequellen in den ländlichen Regionen des Landes. Indem Cotton made in Africa den Anbau des so genannten weißen Goldes auf eine nachhaltige Grundlage sowohl für Mensch als auch Natur stellt, trägt sie maßgeblich zur Armutsreduzierung und so zur Ernährungssicherheit für die ugandischen Kleinbauern bei.

Kontakt

Aid by Trade Foundation

Cotton made in Africa
Gurlittstraße 14
20099 Hamburg
Deutschland

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Tel.: +49 (0)40 - 2576 - 755 - 0

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Mahbub Khan

H#11, R#113/A, Gulshan-2
1212 Dhaka
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