CmiA und die SDGsDie Ziele für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals - kurz SDGs) wurden von den Vereinten Nationen 2015 ins Leben gerufen, um eine bessere und nachhaltigere Zukunft für alle zu erreichen - auf ökonomischer, sozialer und ökologischer Ebene. Sie befassen sich mit den globalen Herausforderungen, denen wir gegenüberstehen und definieren Ziele, um bis 2030 gegen Armut, Ungleichheit, die Folgen des Klimawandels und Umweltzerstörung zu kämpfen und für mehr Wohlstand für alle, sowie Frieden und Gerechtigkeit zu sorgen. Auch die Arbeit von Cotton made in Africa hat einen unmittelbaren Einfluss auf die Sustainable Development Goals. Klicken Sie sich auf dieser Seite durch die unterschiedlichen Ziele und wie Cotton made in Africa im Schulterschluss mit Partnern auf die Erreichung der Ziele einwirkt. 

SDG 1 No Poverty: Durch die Schulungen können die Baumwollbauern ihre Anbaumethoden verbessern. Damit sollen sie in die Lage versetzt werden, höhere Erträge und damit höheres Einkommen zu erwirtschaften. Armutsbekämpfung ist ein zentrales Anliegen von CmiA. Durch Hilfe zur Selbsthilfe durch Handel baut Cotton made in Africa Handelsbeziehungen auf Augenhöhe zwischen Kleinbauern in Afrika und Marken sowie Textilunternehmen weltweit auf. Als Social Business profitieren davon alle Partner – insbesondere die aktuell über eine Million Kleinbauern und mit ihren Familien Millionen Menschen in Afrika. Denn die Einnahmen aus dem Vertrieb der CmiA Lizenz am Produkt reinvestiert Cotton made in Africa in den Baumwollanbaugebieten. Sie kommen den Kleinbauern durch Schulungen zum nachhaltigen Anbau und weitere Projekte zu Gute. 

SDG 2 Zero Hunger:  Eine von CmiA aufgebaute Allianz aus Unternehmen und Brands der Textil- und Fashion-Branche fragt spezifisch CmiA Baumwolle nach. Dadurch tragen wir dazu bei Kleinbauern in der nachhaltigen und effizienten Bewirtschaftung ihrer Felder zu schulen. Nach Einschätzungen des World Economic Forum hat wirtschaftliches Wachstum im Agrarsektor einen elfmal positiveren Einfluss auf die Bekämpfung von Armut als Wachstum in anderen Bereichen. Investitionen in eine nachhaltige bäuerliche Landwirtschaft bieten hierfür große Potentiale, um gerade für junge Menschen Perspektiven auf dem Land zu schaffen und gegen Hunger zu kämpfen. Spezifisch fordern unsere Kriterien Fruchtfolge, d.h. es wird sichergestellt, dass neben der Baumwolle auch andere Pflanzen (Nahrungsmittel) angebaut werden. In diesem Kontext werden wir als einer von fünf Piloten zum Test des von Welthungerhilfe, WWF und ZEF entwickelten Food Security Standards in diesem Jahr zur Verfügung stehen.

SDG 3 Good Health and Wellbeing:  Auch auf dem Baumwollfeld und beim ersten Verarbeitungsschritt der Baumwolle, in der so genannten Entkörnungsfabrik, dienen die CmiA Standard-Anforderungen dem Schutz der Gesundheit von Kleinbauern und -bäuerinnen sowie Fabrikarbeitern und -arbeiterinnen. Dies umfasst unter anderem das Verbot besonders gefährliche Pestizide für die Bauern zu ihrem eigenen Schutz oder geregelte Arbeitszeiten für Fabrikarbeiter. Sauberes Trinkwasser und hygienische Toiletten beugen Krankheiten vor und sind essentiell, wenn es um das Wohlbefinden und die Gesundheit geht. Im ländlichen Afrika ist der Zugang zu Toiletten und sauberem Trinkwasser eingeschränkt. Gerade Mädchen müssen meist weite Wege gehen, um zum nächsten Brunnen zu kommen. Dagegen setzt sich CmiA ein. Die Wasser-, Sanitär und Hygiene-Projekte - kurz WASH - im Rahmen unseres Kooperationsprogramms zur Unterstützung von Baumwolle anbauenden Dörfern tragen maßgeblich zur Reduzierung von wasserverursachten Erkrankungen (Durchfall, Cholera etc.) bei.

SDG 4 Quality Education: Schulungen für Kleinbäuerinnen und Kleinbauern zu einfachen betriebswirtschaftlichen sowie modernen und effizienten Agrarkenntnissen bilden weiter und schaffen Perspektiven für die ländliche Bevölkerung. Um Kinder in den Baumwollanbaugebieten zu schützen und sich für ihre Rechte einzusetzen, stößt CmiA Projekte an, die die schulische Infrastruktur in ländlichen Regionen verbessern und macht in speziellen Sensibilisierungsmaßnahmen auf die Bedeutung der Bildung aufmerksam.

SDG 5 Gender Equality: Im kleinbäuerlichen Anbau packt die ganze Familie mit an, und insbesondere Frauen leisten einen enormen Beitrag zum Wohlergehen der ganzen Familie, arbeiten sie doch auf dem Feld, kümmern sich um den Haushalt, pflegen Kranke und vieles mehr. Vor diesem Hintergrund setzt sich CmiA für die Verbesserung der Stellung von Frauen und für ihre Rechte ein. Ergänzend  zu den in den CmiA-Kriterien festgeschriebenen Maßnahmen zur Gleichberechtigung von Mann und Frau initiiert die CmiA Initiative unterschiedliche Aktivitäten: So werden die Schulungen im nachhaltigen Baumwollanbau an die Bedürfnisse der weiblichen Teilnehmer angepasst und viele Baumwollbäuerinnen zu so genannten Lead-Farmerinnen ausgebildet, um ihre Rolle innerhalb der Schulungsgruppen zu stärken. Der Zusammenschluss von Frauen (Clubs/Kooperativen) wird gefördert und über die Community Projekte werden Maßnahmen für zusätzliche Einkommensquellen angeschoben. Die Mitarbeiter der Baumwollgesellschaften erhalten Trainings zum Thema Gleichberechtigung und Frauenbeauftragte werden als feste Ansprechpartner in den Unternehmen etabliert.

SDG 6 Clean Water: Wasser ist eine kostbare Ressource. Der Zugang zu sauberem Trinkwasser aus dem Wasserhahn ist in vielen Teilen der Welt eine absolute Ausnahme. Dürren gerade im südlichen Afrika machen deutlich, welche Bedeutung Wasser für Mensch und Umwelt hat und verdeutlichen, dass die wertvolle Ressource Wasser geschützt werden muss. Baumwolle wird in viele Teilen der Welt künstlich bewässert. Anders bei Cotton made in Africa. Allein durch Regenwasser wachsen die Pflanzen, und so „spart“ CmiA auf ein T-Shirt über 500 Liter Wasser im Vergleich zum globalen Durchschnittsverbrauch im Baumwollanbau. Der CmiA Standard fordert außerdem ein, dass Wasserquellen vor Verschmutzungen durch Pestizide und Düngemitteln geschützt werden. Zusätzlich fördert Cotton made in Africa verschiedene Projekte, die in den Baumwollanbaugebieten den Zugang zu sauberem Trinkwasser verbessern und Sanitäranlagen beispielsweise an Schulen, neu bauen. Das wirkt sich positiv auf die Gesundheitslage aus, denn Durchfallerkrankungen werden deutlich reduziert. Und insbesondere Frauen und Mädchen, die für die Wasserversorgung der Familien Sorge tragen, gewinnen Zeit, die sie für oftmals lange und teilweise gefährliche Wege zum Heranschaffen von Wasser investieren mussten.

SDG 8 Decent Work: Gemäß des CmiA Standards müssen die ILO Kernarbeitsnormen erfüllt werden, sodass für Kleinbauern und Arbeiter in den Baumwoll-Entkörnungsfabriken eine menschenwürdige Arbeit gewährleistet ist. 

SDG 12 Responsible consumption: Immer mehr Menschen fragen sich, woher ihre Kleidung stammt, wer diese wo und unter welchen Bedingungen produziert hat. Das Interesse an den Menschen und ihren Geschichten hinter unseren Produkten steigt. Durch das Tracking System sowie die Zusammenarbeit mit Kleinbauern und Fabrikarbeitern in Afrika schafft Cotton made in Africa Transparenz und zeigt die Menschen und ihre Arbeit am Ursprung unserer Kleidung. Der Konsument erkennt Cotton made in Africa an einem kleinen roten Label am Produkt.

SDG 13 Climate Action: Die Auswirkungen des Klimawandels angesichts von Wetterextremen und Umweltkatastrophen wird immer deutlicher und spürbarer. Emissionen von Treibhausgasen sind in den letzten Jahren deutlich gestiegen. Cotton made in Africa trägt dazu bei, das Klima zu schützen. CmiA-Baumwolle stößt bis zu 40% weniger Treibausgasemissionen für ein Kilogramm Baumwolle aus als konventionelle Baumwolle. Das ist umgerechnet die Menge Baumwolle, die für 4 Shirts benötigt wird. Aktive Klimaschutzmaßnahmen waren u.a. Baumpflanz-Aktionen (für Bio-Pestizide – eine Maßnahme, vielfältige Wirkungen). Trainings, die an den Klimawandel angepasste Agrartechniken vermitteln, verschaffen Kleinbauern das nötige Wissen, wie sie ihren Anbau adaptieren und ihre Pflanzen widerstandsfähiger machen können.

SDG 15 Life on Land: CmiA setzt sich mit diversen agrartechnischen Maßnahmen aktiv für den Schutz des Bodens und der Biodiversität ein. Als Standard verbietet er den Eingriff in Primärwälder und Schutzgebiete. 

SDG 17 Partnerships for the Goals: Kooperatinen sind ein wichtiger Schlüssel auf dem Weg zu einer nachhaltigen Textilproduktion. Aus diesem Grund ist Cotton made in Africa als Social Business Teil eines großen Netzwerkes aus Nichtregierungs-und Regierungsorganisationen, Textilunternehmen des Massenmarktes sowie kleinen Modebrands. Zu den unterstützenden Partnern zählen der WWF, die Welthungerhilfe, das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ), OTTO, Tchibo, die Rewe Group, und viele mehr. Indem CmiA eine Nachfrageallianz für die CmiA Baumwolle aufbaut, schafft sie Partnerschaften für eine nachhaltige Zukunft in der Textilindustrie.

Lesen Sie mehr zu den Kriterien und Anforderungen des CmiA Standards zur Umsetzung der Sustainable Development Goals hier.

Internationale Expansion mit neuen Partnern

Hamburg, 20.08.2018 Als weltweit größtes Label für nachhaltige Baumwolle aus Afrika zertifiziert Cotton made in Africa (CmiA) mittlerweile rund 40% der kleinbäuerlichen Baumwollproduktion in Subsahara Afrika. Im Vergleich zum Vorjahr stieg die Nachfrage seitens der Textilindustrie nach CmiA-Baumwolle um rund 79%. Und der Trend hält 2018 weiter an. Mit Tendam Global Fashion Retailer aus Spanien, Vlisco aus Holland und Gudrunsjöden aus Schweden setzen weitere Unternehmen auf den Rohstoff Cotton made in Africa.  Rund 1.033.500 Kleinbauern in Subsahara Afrika arbeiten aktuell mit CmiA zusammen und bauen Baumwolle gemäß den kontrollierten Nachhaltigkeitskriterien an.

Neue internationale Partner verstärken ab sofort die Nachfrageallianz für CmiA-Baumwolle. Als erster CmiA-Partner in Spanien bietet Tendam Global Fashion Retailer, ehemals Grupo Cortefiel und eines der führenden Fashion-Unternehmen in Europa, unter der Marke Springfield erstmals Shirts für Männer und Frauen mit dem CmiA-Siegel an. Über die Verwendung der nachhaltig angebauten Baumwolle hinaus, geht das Unternehmen noch einen Schritt weiter und lässt die CmiA-Produkte komplett in Äthiopien nach dem HIP-System herstellen. Das Hard Identity Preserved (HIP)-System stellt eine vollständige Transparenz über die gesamte textile Wertschöpfungskette her. Die Baumwolle kann auf ihrem Weg vom Baumwollfeld bis zum fertigen Produkt komplett zurückverfolgt werden. 

Darüber hinaus ist Vlisco Group, der niederländische Hersteller von hochwertigen Textilien für den zentral- und westafrikanischen Markt, offizieller Partner der Initiative. In den Vlisco Group Fabriken in Ghana und Côte d'Ivoire werden bei der Herstellung der Marken Uniwax, GTP und Woodin bereits erhebliche Mengen an CmiA-Baumwolle verwendet. Die niederländische Marke Vlisco wird ab 2019 folgen. "Die Zusammenarbeit mit CmiA passt perfekt zu unserer Strategie, mehr in Afrika zu tun, für Afrika, ganz zu schweigen davon, uns eine einzigartige Chance zu geben, etwas in Bezug auf die soziale Verantwortung von Unternehmen zu bewirken", freut sich Fiona Coyne, Direktorin Beschaffung und CSR bei der Vlisco Group, über die Partnerschaft.

Aus Schweden schloss sich außerdem die Naturmode-Marke Gudrunsjöden an, die mit ihrer bunten Kleidung Vielfalt, Nachhaltigkeit und Kreativität für Frauen jeden Alters verbindet. Mit Filialen von den USA über Skandinavien bis England ist Gudrunsjöden international vertreten.

CmiA-Baumwolle ist gefragter denn je – das ergaben die Kennzahlen für das Geschäftsjähr 2017. Fast alle der weltweit über 30 Unternehmenspartner und Brands aus der Textilbranche, die den nachhaltigen Rohstoff einkaufen und verarbeiten, haben die Planungszahlen für 2017 übertroffen. Insgesamt wurden in 2017 rund 90 Millionen Produkte mit dem CmiA-Siegel auf den Markt gebracht, das entspricht einer Steigerung von 79 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Zudem wurden die Einnahmen aus Lizenzgebühren durch die Vermarktung der Rechte an der Marke Cotton made in Africa (CmiA) gegenüber dem Vorjahr um 14 Prozent auf 1.696 TEUR gesteigert. Damit konnte sich die Aid by Trade Foundation (AbTF) erstmals vollkommen ohne öffentliche Zuschüsse finanzieren. Das bedeutet, dass die Stiftungsdevise – Hilfe zur Selbsthilfe durch Handel – in die Tat umgesetzt wird.

Zu den Top-Abnehmern in 2017 zählen die Otto Group mit Spitzenreiter bonprix, die REWE Group, ALDI Süd und Tchibo. Auch Engelbert Strauss, Ernsting’s family, ASOS, BESTSELLER, Armani, s.Oliver, Hakro und Bestseller sind weitere große Abnehmer der CmiA-Baumwolle. Auch kleinere Modelabels wie Hiitu aus Deutschland, Cooee aus Großbritannien, Weaverbirds aus Dänemark oder Abaana aus Uganda leisten einen wichtigen Beitrag, indem sie von Kinderkleidung bis zu High Fashion-Textilien eine exklusive Palette an Produkten aus Cotton made in Africa-Baumwolle anbieten.

„Unsere Partner zeigen erfolgreich, dass nachhaltige Baumwolle weltweit auf sehr breiter Basis in der Textilindustrie einsetzbar ist. Mit Cotton made in Africa können Textilunternehmen Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit in Einklang bringen und tragen zum Schutz der Umwelt und zu besseren Arbeits- und Lebensbedingungen für afrikanische Kleinbauern und ihre Familien bei“, erklärt Tina Stridde, Geschäftsführerin von Cotton made in Africa, den Erfolg der Initiative.

Motsi Mabuse neue CmiA BotschafterinRTL-Star engagiert sich für Baumwollbäuerinnen in Afrika

Bei „Let’s Dance“ begeistert Motsi Mabuse seit 2007 als TV-Jurorin die Zuschauer. Als Botschafterin der Initiative Cotton made in Africa (CmiA) engagiert sich die 36-Jährige ab sofort für Baumwollbauern in Afrika. Durch die Zusammenarbeit mit der Nachhaltigkeitsinitiative möchte die gebürtige Südafrikanerin vor allem die Frauen im Baumwollanbau unterstützen und ihnen eine starke Stimme in der Öffentlichkeit verleihen.

Geboren und aufgewachsen in einem kleinen Dorf in der südafrikanischen Provinz, ist Motsi Mabuse heute eine erfolgreiche Profitänzerin, Jurorin mehrerer TV-Formate und Besitzerin eines eigenen Tanzstudios. Als neues Gesicht von Cotton made in Africa möchte sie ihrer Heimat, der sie sich nach wie vor eng verbunden fühlt, langfristig etwas zurückgeben: „Mit meinem Engagement für Cotton made in Africa möchte ich auf die starken Persönlichkeiten in Afrika aufmerksam machen, die am Anfang der Modeindustrie stehen. Es ist eine Herzensangelegenheit für mich, gerade die Baumwollbäuerinnen darin zu unterstützen, sich aus eigener Kraft ein besseres Leben aufzubauen. Statt Spendengeldern setzt Cotton made in Africa auf das Prinzip der Hilfe zur Selbsthilfe und arbeitet auf Augenhöhe mit den Baumwollbauern und -bäuerinnen zusammen - eine großartige Initiative, der ich mich mit Begeisterung anschließe!“

Auf dem Weg zu mehr Unabhängigkeit und Selbstständigkeit spielen Frauen im Baumwollanbau eine Schlüsselrolle. Als Self-Made Woman möchte Motsi Mabuse mit ihrer Energie und Leidenschaft, die sie sonst für das Tanzparkett nutzt, genau hier anknüpfen: „Ich stand bereits früh in meinem Leben auf eigenen Beinen. Meine Mutter war mir diesbezüglich immer ein Vorbild. Ein solches Vorbild möchte ich nun auch für andere Frauen sein. Mit Cotton made in Africa kann ich darauf aufmerksam machen, dass die Lebensqualität der gesamten Familie verbessert werden kann, wenn man Baumwollbäuerinnen in Afrika fördert, sie schult und ihnen ein eigenes Einkommen ermöglicht. Deshalb werde ich mich mit CmiA dafür einsetzen, die Stellung der Frau weiter zu stärken und freue mich bereits auf meine erste Reise zu den Baumwollbäuerinnen in Afrika.“

“Mit Motsi Mabuse haben wir eine Powerfrau gewonnen, die den starken Frauen in Afrika eine Stimme in der Öffentlichkeit gibt. Wir freuen uns mit ihr gemeinsam zwei Welten noch enger miteinander zu verbinden - die Welt der Baumwollbäuerinnen auf der einen und die Welt der Konsumentinnen auf der anderen Seite“, freut sich Tina Stridde, Geschäftsführerin der Initiative.

Für Cotton made in Africa, als größtes Label für nachhaltige Baumwolle aus Afrika, spielt die Unterstützung für Frauen im Baumwollanbau eine zentrale Rolle. Durch Frauenkooperativen fördert CmiA Frauen in den Baumwollanbauregionen auf ihrem Weg zu mehr Selbstbestimmung und Unabhängigkeit und stärkt so ihre Rolle in der Gesellschaft. Darüber hinaus unterstützt die Initiative Projekte, die den Alltag der Frauen erleichtern sollen. Schulungen sensibilisieren die Dorfgemeinschaften beim Thema Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau. Wichtige Maßnahmen findet auch Motsi Mabuse: „Ich bin mit 18 Jahren nach Deutschland gekommen und schätze es sehr, dass ich eine eigene Meinung haben, mein eigenes Geld verdienen und selbstständig sein kann. In Afrika, wo noch der Großteil meiner Familie lebt, sieht die Welt für Frauen anders aus. Deshalb engagiere ich mich mit all meinen Möglichkeiten dafür, dass Frauen in Afrika dieselbe Chance erhalten.“

Namika beim Auftakt der CmiA Bathrobe ChallengeIm Bademantel ein Zeichen für Baumwollbauern in Afrika setzen

Bademantel tragen für den guten Zweck – so lautet das Motto der Bathrobe Challenge von Cotton made in Africa (CmiA). Wegbegleiter und Freunde von CmiA zelebrierten am Abend des 30. August mit einer exklusiven Bathrobe Party im Halleschen Haus in Berlin den Startschuss der Bathrobe Challenge 2018. Namika performte als Live-Act und neben Prominenten wie Merlin Leonhardt und Samuel Bartz, Influencern wie Riccardo Simonetti und Aminata Belli, feierten auch Textilunternehmen – unter anderem OTTO, HUGO BOSS, bonprix und REWE Group - sowie NGOs wie der WWF, die Welthungerhilfe, CARE und der Nabu – mit.
Bereits zum zweiten Mal setzt die Initiative mit dem Bademantel ein ungewöhnliches Zeichen für nachhaltige Mode. Mit großem Spaß und kleinem Aufwand kann man sich für über eine Million Baumwollbauern in Afrika und den Schutz der Natur stark machen. Jeder, der am 30. August oder während der Bathrobe Challenge im September 2018 einen Bademantel trägt – ob in der Öffentlichkeit oder im Büro, für ein Selfie oder Video – und das auf einem Social Media-Kanal mit den Hashtags #BathrobeChallenge #cottonmadeinafrica postet, nimmt an der Aktion teil. Der Bademantel gilt als Exempel dafür, wie viel Baumwolle in unserer Kleidung steckt. Genauso wenig wie man das symbolträchtige Kleidungsstück außerhalb des Wellnessurlaubs in der Öffentlichkeit trägt, stehen die afrikanischen Kleinbauern, die den Rohstoff ressourcenschonend für Millionen von Textilien anbauen, für gewöhnlich im Fokus des öffentlichen Interesses. Das möchte die Hamburger Initiative CmiA, die sich für in Afrika nachhaltig produzierte Baumwolle einsetzt, mit Unterstützung von prominenten Botschaftern, Multiplikatoren, Textilunternehmen und Nichtregierungsorganisationen ändern.
Tina Stridde, Geschäftsführerin der Cotton made in Africa Initiative erklärt: „Jeder kann mit der Teilnahme an der Bathrobe Challenge sowohl Spaß haben als auch öffentlichkeitswirksam auf nachhaltige Mode und Cotton made in Africa aufmerksam machen.“ Seit der Gründung der Initiative im Jahr 2005 von Dr. Michael Otto, engagiert sich die Initiative für den Schutz der Umwelt und für bessere Lebensbedingungen für afrikanische Kleinbauern. Sie produzieren den wertvollen Rohstoff Baumwolle für unsere Kleidung und stehen ganz am Anfang der Modeindustrie. „Mit der Challenge setzen wir gemeinsam mit zahlreichen Unterstützern ein positives Zeichen für die über eine Million Baumwollbauern in Afrika, mit denen wir zusammenarbeiten“, so Stridde weiter.
Zum ersten Bathrobe Day 2017 zeigten sich Prominente – unter anderem CmiA-Botschafterin und TV-Jurorin Motsi Mabuse, Revolverheld-Frontmann Johannes Strate, die Sängerinnen Maite Kelly und Namika sowie die Schauspielerinnen Marie Nasemann, Valentina Pahde und Minh-Khai PhanThi – im Bademantel.

Weitere Infos erhalten Sie unter www.bathrobechallenge.com

CmiA unterstützt mehr als eine Million BaumwollbauernCotton made in Africa (CmiA) wurde 2005 als Social Business von Dr. Michael Otto gegründet, um die Umwelt zu schützen und Kleinbauern sowie ihre Familien in Subsahara Afrika zu unterstützen. Im Jahr 2017 erreichte CmiA ein Rekordwert von rund 90 Millionen mit dem CmiA Label ausgezeichnete Textilien. Von jedem einzelnen Textil profitieren erstmals mehr als eine Million Baumwollbauern in Afrika, mit denen die Nachhaltigkeitsinitiative zusammenarbeitet. 


Cotton made in Africa arbeitet erstmals mit mehr als einer Million Baumwollbauern, davon 17 Prozent Frauen, zusammen. Dr. Michael Otto, Gründer von CmiA, freut sich über diese positive Entwicklung: „Afrika liegt mir am Herzen - als Mensch und Unternehmer fühle ich mich unserem Nachbarkontinent sehr verbunden. Als ich 2005 die Initiative Cotton made in Africa gegründet habe, geschah dies mit dem Bewusstsein, dass unsere Zukunft auch von der Bewältigung der großen Herausforderungen in Afrika abhängt. CmiA bietet hierfür Lösungen an und gibt uns die Chance, das Leben von Millionen Menschen in Subsahara Afrika positiv zu beeinflussen.“
Ein Kleinbauer bei Cotton made in Africa verfügt im Durchschnitt über eine Anbaufläche von knapp 1,5 Hektar Land. Außerdem sind über 11.000 Fabrikarbeiter in der baumwollverarbeitenden Industrie Afrikas Teil der Initiative. Rund 496.000 Tonnen entkörnter Baumwolle auf einer Anbaufläche von 1.620.000 Hektar in Äthiopien, Burkina Faso, Côte d’Ivoire, Ghana, Kamerun, Mosambik, Sambia, sowie Tansania und Uganda wurden 2017 nach den Kriterien von Cotton made in Africa produziert. Dies macht einen Anteil von rund 40% der kleinbäuerlichen Baumwollproduktion in Subsahara Afrika aus. Der CmiA Standard für nachhaltige Baumwolle steht für den Schutz der Umwelt, sowie Schulungen im nachhaltigen und modernen Baumwollanbau. Die Trainings versetzen die Kleinbauern in die Lage ihre Arbeits- und Lebensbedingungen aus eigener Kraft zu verbessern. Darüber hinaus zertifiziert CmiA die Entkörnungsanlagen und damit den ersten Schritt der Weiterverarbeitung der Baumwolle in Afrika.
Im Jahr 2017 stieg die Zahl der Textilien, die das CmiA Label trugen, um 79 Prozent im Vergleich zum Vorjahr und erreichte einen Rekordwert von rund 90 Millionen Artikeln. „Mit knapp 90 Millionen CmiA gelabelten Textilien haben wir einen neuen Rekord erreicht. Nachhaltigkeit ist damit kein Nischenprodukt mehr“, betont Tina Stridde, Geschäftsführerin der Aid by Trade Foundation. „Jedes Textil, das das CmiA Zeichen trägt, ist ein Schritt in die richtige Richtung. Denn jedes CmiA gelabelte Produkt schont die Umwelt und unterstützt Millionen Menschen in Afrika dabei sich eine Perspektive in ihrer Heimat aufzubauen“, so Stridde weiter. Für jedes Textil mit dem CmiA Label bezahlen Partnerunternehmen Lizenzgebühren, die zurück in die Projektgebiete fließen. Statt Spenden setzt CmiA damit auf einen marktwirtschaftlichen Ansatz. Aktuell ordern 36 Unternehmen und Brands CmiA Baumwolle - darunter die Otto Group mit Bonprix und OTTO, die Rewe Group, Tchibo, Aldi Süd, Jack & Jones oder Asos. Auch kleinere Fair Fashion Brands wie Hiitu aus Deutschland oder Cooee aus England nutzen CmiA zertifizierte Baumwolle, um ein Zeichen für Mensch und Natur zu setzen. Durch die steigende Nachfrage der Textilindustrie nach CmiA-Baumwolle wird CmiA weitestgehend von den Unternehmen, die CmiA-Baumwolle verarbeiten und einsetzen, getragen und die Stiftungsdevise – Hilfe zur Selbsthilfe durch Handel – in die Tat umgesetzt.

Lesen Sie mir mehr über die Entwicklungen und die Wirkung von CmiA im Jahresbericht für das Geschäftsjahr 2017 hier.

Baumwolle wird in vielen Teilen der Welt künstlich bewässert. Im globalen Durchschnitt werden über 2.100 Liter Wasser pro Kilogramm Faser verbraucht.1 Anders ist dies bei Cotton made in Africa (CmiA), nachhaltiger Baumwolle aus Afrika, die nur mit Regenwasser angebaut wird. Die im Jahr 2017 gehandelte CmiA Baumwolle sparte im Anbau rund 63 Milliarden Liter Wasser. Dies entspricht in etwa dem jährlichen Wasserverbrauch von München.2

„Beim konventionellen Anbau wird Baumwolle mitunter stark bewässert“, betont Tina Stridde, Geschäftsführerin der Aid by Trade Foundation. „Dies kann extreme Folgen für das Ökosystem und die Verfügbarkeit von Wasser als lebensnotwendige Ressource haben – gerade in ohnehin schon extrem wasserarmen Regionen. Durch den Regenfeldanbau trägt Cotton made in Africa maßgeblich dazu bei, die Umwelt zu schonen“, so Stridde weiter.


Im Vergleich zum globalen Durchschnitt werden beim Anbau von CmiA zertifizierter Baumwolle mehr als 2.100 Liter Wasser pro Kilogramm Baumwolle eingespart, da nur Regenwasser zum Einsatz kommt. Das entspricht einer Menge von über 500 Litern Wasser pro T-Shirt.


Um die Menschen in den Anbauregionen der CmiA-Baumwolle zusätzlich zu unterstützen, setzt Cotton made in Africa Projekte für sauberes Trinkwasser, Hygienemaßnahmen und Sanitäranlagen um. Denn Krankheiten als Folge verunreinigten Trinkwassers sind ein häufiges Problem, wie Melisiana Machibia, Baumwollbäuerin aus Tansania zu berichten weiß: „Vor dem Brunnenbau mussten wir täglich vier Kilometer zur nächsten Wasserstelle laufen. Während der Regenzeiten holten wir Wasser aus verunreinigten Quellen und wurden häufig krank.“


Deutschland ist wasserreich. Sauberes Trinkwasser ist jederzeit verfügbar. In weiten Teilen der Welt herrscht dagegen extreme Dürre. Wasser ist ein Luxusgut und sauberes Trinkwasser kaum verfügbar. In Sub-Sahara-Afrika haben laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) über 30% der Bevölkerung keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser.

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[1] Quelle: PE International

[2] Der tägliche Pro-Kopf-Wasserverbrauch lag 2016 in Deutschland bei 123 Liter (Quelle: statista).

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