Cotton made in Africa und PUMA punkten nachhaltig für den Gastgeber-KontinentPünktlich zur Fußball-Weltmeisterschaft bauen Cotton made in Africa und PUMA ihre erfolgreiche Kooperation weiter aus. Neben der kompletten Fan-Ausrüstung von fünf afrikanischen Nationalteams, wird auch die Africa Lifestyle Collection des Designers Kehinde Wiley aus nachhaltig angebauter afrikanischer Baumwolle hergestellt. Rund 199.000 Kleinbauern in Benin, Burkina Faso, Côte d'Ivoire, Malawi, Mosambik und Sambia sind Teil der Cotton made in Africa-Initiative, die ihnen effiziente und umweltschonende Anbaumethoden vermittelt. Außerdem werden die Baumwollbauern durch Dividendenzahlungen am Erfolg beteiligt und können so ihren Kindern einen Schulbesuch ermöglichen.

Die Ausweitung der Kooperation des Sportlifestyle-Unternehmens und der Social Business-Initiative steht ganz im Zeichen Afrikas: So wird die komplette Bekleidung für Anhänger der WM-Teams aus Ghana, Kamerun und von der Elfenbeinküste aus Baumwolle in Cotton made in Africa-Qualität gefertigt. Auch die Fan-Ausstattungen der daheimgebliebenen Mannschaften aus Marokko und dem Senegal tragen das weinrote Etikett der Initiative, die Hilfe durch Handel leistet. Für die aktuelle Africa Lifestyle Collection setzt PUMA auf nachhaltige Baumwolle und moderne Kunst: Die Kollektion nutzt sieben Werke des weltbekannten afroamerikanischen Künstlers Kehinde Wiley als Vorlage. Mit ihren leuchtenden Farben und kraftvollen Mustern ist sie eine Hommage an den afrikanischen Lifestyle. Erfahren Sie hier mehr über Kehinde Wiley.

Die Aid by Trade Foundation hat heute in Berlin die Verifizierungskriterien ihrer Initiative Cotton made in Africa der Fachöffentlichkeit vorgestellt. Gemeinsam mit der niederländischen Universität Wageningen, Pricewaterhouse Coopers und den Baumwollgesellschaften vor Ort entwickelt und optimiert, wurde das Verifizierungssystem der Stiftung von den unabhängigen Zertifizierungsunternehmen Ecocert und Africert im Feld angewendet und erfolgreich getestet. Die Verifizierung der Cotton made in Africa Anbaugebiete in Benin, Sambia und Burkina Faso wurde erfolgreich abgeschlossen.

Der Verifizierungskriterienkatalog erhält zum einen Ausschlusskriterien, die über die Aufnahme von Partnern -- wie Baumwollgesellschaften und Kleinbauern - in das Cotton made in Africa Programm entscheiden, zum anderen enthält das Verifizierungssystem so genannte Nachhaltigkeitsindikatoren.
Die Ausschlusskriterien orientieren sich unter anderem an den Richtlinien der International Labour Organisation (ILO), den Konventionen zum Pestizideinsatz von Stockholm und Rotterdam sowie an den OECD Wettbewerbsrichtlinien. Sie definieren die Mindestanforderungen an eine Baumwollgesellschaft und die zuliefernden Kleinbauern, um der Initiative Cotton made in Africa beizutreten. Dazu gehören etwa der Ausschluss von Sklaverei und Menschenhandel oder die Beschränkung auf Baumwolle aus Regenfeldanbau.
Die Nachhaltigkeitsindikatoren, welche soziale, ökologische und ökonomische Kriterien umfassen, müssen von den Partnern nicht von Beginn an erfüllt sein, sondern sollen sich durch die Teilnahme an der Initiative kontinuierlich verbessern. Die Indikatoren werden sowohl auf Ebene der Farmer als auch auf dem Niveau der Baumwollgesellschaft und der zugehörigen Entkörnungsanlage erhoben und können entsprechend einer Ampel von den Verifizierern als „rot", „gelb" oder „grün" bewertet werden. In Bezug auf die Farmer wird unter anderem überprüft, ob Dreifelderwirtschaft betrieben wird und Pestizide gemäß IPM- und Threshold-Spraying eingesetzt werden, ob Kinder und Er-wachsene an Bildungsmaßnahmen teilnehmen und inwiefern ein gültiger Vertrag zwischen Bauer und Baumwollgesellschaft besteht. Auf Ebene der Entkörnungsanlagen, die Cotton made in Africa ebenfalls verifiziert, geht es in erster Linie um den Schutz der Arbeiter. Hierzu zählen etwa ein ordentlicher Arbeitsvertrag, auch für die zahlreichen Saisonarbeiter, und die Einhaltung hinreichender Arbeitsschutzmaßnahmen.

Die Cotton made in Africa Betriebe werden alle zwei Jahre von den unabhängigen Verifizierungsunternehmen Ecocert und Africert überprüft, um zu testen, inwiefern sich die Lebens- und Arbeitsbedingungen der Baumwollerzeuger durch die Teilnahme an dem Programm verbessert haben. Im Rahmen dieses Verifizierungsprozesses fungiert die Baumwollgesellschaft als „Management Unit". Diese trägt zum einen als übergeordnete Einheit besondere Verantwortung hinsichtlich der Wohlfahrtspflege von Bauern und Mitarbeitern, zum anderen sind die einzelnen Bauern über sie leichter zu erreichen. Sie muss hierzu auch spezielle Managementkriterien erfüllen, wozu die Erstellung eines Managementplans gemeinsam mit dem Verifizierer zählt. Dieser Plan legt fest, welche Verbesserungen bis zur nächsten Überprüfung wie erreicht werden müssen und welche Unterstützung Cotton made in Africa etwa in Form von Farmerschulungen in Kooperation mit der Bill and Melinda Gates Foundation und der deutschen Entwicklungszusammenarbeit zur Verfügung stellt.

Das soziale, ökologische und ökonomische Wertversprechen von Cotton made in Africa wird letztlich durch ein Wirkungsmonitoring erfasst. Dieses misst, wie sich die Veränderungen der Einkommen sowie die sozialen und ökologischen Entwicklungen langfristig auf das Leben der beteiligten Bauernfamilien und ihren Lebensraum auswirken.

Wenn am Freitag der Anpfiff zur Fußball-Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika ertönt, gehören die Abseits-regeln hierzulande quasi zum Allgemeinwissen. Anders sieht es dagegen mit der Kenntnis über den Gastgeber-Kontinent Afrika aus: Die Aid by Trade Foundation, welche im Rahmen ihrer Initia-tive Cotton made in Africa Hilfe durch Handel mit nachhaltig an-gebauter Baumwolle leistet, setzt sich für ein aufgeklärtes Afrika-Bild ein. Denn Afrika ist einfach mehr als Entwicklungshilfe, Ar-mut, Kapstadt und Safari!

2000 Sprachen auf 4.250.000 Fußballfeldern!
Afrika ist kein Land sondern ein vielfältiger Kontinent! Afrika, das sind 53 Einzelstaaten, in denen schätzungsweise 2.000 verschiedene Sprachen gesprochen werden. Der 30,3 Millionen km² große Konti-nent umfasst 22 Prozent der Landfläche der Erde -- oder etwa 4.250.000 Fußballfelder.

Afrika ist „en vogue"
Die Mode-Welt bejubelt aktuell mehrere afrikanische Jung-Designer: Craig Native hat bereits seit 2000 sein eigenes Label. Ob OTTO oder True Religion, alle wollen die erfrischenden Kollektionen des gebürti-gen Südafrikaners. Bei OTTO sind die Design-Stücke unter dem Label „Native for Cotton made in Africa" zu erhalten. „Mit dieser Kollektion kann ich zeigen, welches Potential in Afrika steckt. Der Käufer eines Native-Artikels erwirbt immer auch „ein kleines Stück Afrika", sagt der Designer. Stars wie Lenny Kravitz und Al Jarreau schwören bereits auf seinen Stil. Und auch der als Künstler bereits weltbekannte Kehin-de Wiley hat nun seine erste eigene Mode-Kollektion. Neben der „Afri-ka Lifestyle" Kollektion für PUMA setzt er jetzt -- exklusiv für die Fuß-ballweltmeisterschaft -- die Stars Samuel Eto'o (Kamerun), John Men-sah (Ghana) und Emmanuel Eboué (Elfenbeinküste) in Szene.

Papier, Kaffee und Herztransplantation
Afrika hat in den Jahrtausenden viele Entdeckungen und Innovationen hervorgebracht, die noch heute weltweit zum Einsatz kommen. Ange-fangen etwa bei den Ägyptern, die im 4. Jahrtausend v.Chr. „Papy-rus" herstellten und so das Papier aus der Taufe hoben. Etwa 3000 Jahre später wurde in Äthiopien -- genauer in der Region Kaffa -- die Kaffeepflanze entdeckt. Die koffeinhaltigen Bohnen traten als Kaffee einen Siegeszug durch die ganze Welt an. Auch die erste erfolgreiche Herztransplantation bei einem Menschen fand in Afrika statt: 1967 gelang dem südafrikanischen Chirurgen Christiaan Barnard diese Meisterleistung.

Entwicklungszusammenarbeit mal anders
Partnerschaft statt Almosen: Cotton made in Africa ist eine Initiative der Aid by Trade Foundation, die durch Handel Hilfe zur Selbsthilfe leistet: Die Initiative schafft eine Allianz von internationalen Textilun-ternehmern, die die von afrikanischen Kleinbauern nachhaltig erzeug-te Baumwolle, gezielt für den Weltmarkt einkaufen und weiterverarbei-ten. Aktuell nehmen in Burkina Faso, Benin, Sambia und Mosambik rund 190.000 Kleinbauern an dem Programm teil, das ihnen in Schu-lungen moderne, effiziente Anbaumethoden mit einem möglichst ge-ringen Pestizideinsatz vermittelt und die Schulbildung ihrer Kinder fördert.

WM 2010: Ein Kick für die Wirtschaft
Die 64 WM-Spiele werden in 10 Stadien stattfinden, von denen fünf neu gebaut wurden. Im Anschluss an das Mega-Event sollen die Spielstätten von Teams aus den Regionen genutzt werden. Zudem wird die neue Hochgeschwindigkeits-Zugverbindung „Gautrain" den Fans eine schnelle Fahrt zu Flughafen und Spielorten ermöglichen. Das Beratungsunternehmen Grant Thornton schätzt, dass das Brutto-inlandsprodukt Südafrikas für 2010 allein wegen der WM um 0,54 Prozent wachsen wird. Insgesamt wird ein Plus von rund 9,5 Milliar-den Euro erwartet, wobei allein die Fußballfans etwa 1,5 Milliarden ins Land bringen werden. Auch für die Zeit danach erhoffen sich Wirt-schaft und Politik positive Auswirkungen: Während der Tourismus seit der Verkündung der FIFA-Entscheidung für Südafrika stetig wächst, sollen spätestens nach dem Event auch internationale Investoren den Standort für sich entdecken.

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